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Neueröffnung: Dritter Audi Terminal für Scherer Gruppe

Der neue Audi Terminal der Scherer Gruppe in Simmern
© Foto: Scherer Gruppe

Am Hauptsitz in Simmern gab der VW-Konzernhändler jetzt den Startschuss für einen neuen Audi-Betrieb im bekannten Terminal-Stil. Vier weitere sollen noch in diesem Jahr folgen.


Datum:
07.02.2019
3 Kommentare

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Die Scherer Gruppe baut weiter auf Audi. Am Stammsitz in Simmern/Rheinland-Pfalz gab der VW-Konzernhändler jüngst den Startschuss für ein neues, markenexklusives Autohaus. "Gerade da, wo alles begann, freut es mich besonders, ein neues Audi Terminal zu eröffnen", sagte der Geschäftsführende Gesellschafter, Ernst Christian Scherer, im Beisein von Kunden und Partnern des Kfz-Unternehmens.

Für Scherer ist es bereits der dritte Terminal-Neubau. 2015 hatte die Gruppe in Mayen ihr erstes Autohaus nach dem bekannten Architektur-Konzept des Ingolstädter Herstellers in Betrieb genommen. Im Sommer des vergangenen Jahres folgte der Standort Homburg/Saar. Derzeit seien noch vier weitere Terminals im Bau, so der Firmechef einer Mitteilung zufolge. "Im Laufe des Jahres werden auch diese fertiggestellt sein."

Für den neuen Betrieb in Simmern wurden laut Scherer im Vorfeld zahlreiche Weichen gestellt. An dem Standort waren bislang der Gebrauchtwagenverkauf und der Neuwagenverkauf der Marke Seat angesiedelt, für diese Bereiche mussten zunächst andere Gebäude und Flächen gefunden werden. Jetzt stehen im Schauraum mehr als 500 Quadratemter für die Fahrzeugpräsentation zur Verfügung. Zu den Highlights zählt auch eine "Customer Private Lounge".

Hinzu kommt eine modernen Werkstatt mit sieben Arbeitsplätzen. Die Besonderheit: ein eigener Arbeitsplatz für Elektromobilität – es ist der erste in der gesamten Unternehmensgruppe. "Das neue Gebäude bietet beste Voraussetzungen, die Marke perfekt zu präsentieren und unsere Kunden gut zu betreuen – das wird viel Freude machen", betonte Daniel Friesenhahn, Geschäftsleiter am Standort.

Autos, Baustoffe, Immobilien

Die Scherer Gruppe zählt zu Deutschlands großen Autohändlern für Marken aus dem VW-Konzern. Insgesamt betreibt das 1937 gegründete Familieunternehmen 32 Autohäuser an 20 Standorten in Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern sowie im Saarland. Seit zwei Jahren gehört auch Maserati zum Portfolio. Neben dem Kfz-Gewerbe sind die Hunsrücker auch in der Bau- und Immobilienbranche aktiv. Insgesamt werden über 1.900 Mitarbeiter beschäftigt. (rp)

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KOMMENTARE


Deinhart

07.02.2019 - 22:50 Uhr

Ich glaube nicht, dass der Kunde der Zukunft die "Spinnerei" der Autoindustrie annimmt. Es wird eher so sein, dass die Smartshopper und internetgesteuerten den Markt entsprechend beeinflussen werden. Da können die noch so große Tempel bauen. Damit wird dem Dümmsten klar, dass er das mitbezahlen soll.Die Zukunft wird über den Preis bestimmt und wenn die Autoindustrie meint über Vernetzung den Kunden beeinflussen zu können, das wird schiefgehen.Der Protest gegen facebook und co. wird zunehmen und das Thema Datenklau , Überwachung und Nutzung wird immer stärker sensibilisiert - nicht unbedingt zum Nutzen und Vorteil der Industrie und deren Vermarktungspartnern.Haltet den Kunden nicht für dumm !Wir haben bereits jetzt ein Oligopol gegenüber den Verbrauchern. Das kann nicht all zu lange gut gehen. Ich kann meinen neuen Audi schon lange nicht mehr beim Händler meines Vertrauens kaufen. Der hat seinen Vertrag schon längst an den Nagel gehängt. Ich bin nicht bereit beim Oligopisten zum überteuerten Preis zu kaufen.Daher fordere ich gnadenlose Transparenz und Wettbewerb.Und zum Schluß - wer einmal lügt, dem glaubt man nicht (mehr ) Beispiel: Dieselskandal und der Umgang mit der Kundschaft.Sorry, aber dumm, wer das noch unterstützt.......


Frank Fehling

08.02.2019 - 10:41 Uhr

Ich kann dem Vorredner @Deinhart recht geben.Diese Prachtbauten brauch kein Mensch. Der Kunde möchte das dieser Ernst genommen wird. Und es darf nicht der Eindruck erweckt werden, dass die Stundenverechnungssätze in die Höhe schellen. Bei den Audi, Seat, Skoda und VW Händler ist sehr viel Personal im Einsatz und das muss alles der Kunde mit bezahlen. Preisvergleich zwischen Stadt und Land erheblich, welches vor vielen Jahren in einer Fernsehsendung berichtet worden ist.Man muss die Bedürfnisse und die Belange eines Kunden wahr nehmen und dem entsprechend handeln.Ein zufriedener Kunde ist ein guter Kunde. Und es folgen Empfehlungen.Der Wettbewerb ist sehr hart in dieser Branche. Nur die Besten spielen in der Champions League.


Ahelmut

09.02.2019 - 11:01 Uhr

Die Bindung des Kunden an einen bestimmten Händler, habe Hersteller über Jahre dem Konsumenten suggeriert, bis er es selbst geglaubt hat. Da in der neueren Zeit auch andere Vertriebswege ( Internetanbieter, markenungebundene Händler..) den Markt mitbestimmen, wird dieses Verhalten „Step by Step“ aufgeweicht. Hersteller gebundene Partner sind auf Grund ihrer Kostenstruktur ( CI Design, Bauvorschriften, Lagerwagenfinanzierung, Zertifizierungen ) kaum in der Lage so günstig Fahrzeuge in den Markt zu pressen. Ist das Fahrzeug als nationales Produkt erworben worden, sind keine Probleme bei Wartung, Garantie bzw. Gewährleistung zu befürchten.


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