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Neuwagen-Plattform: Carwow mit großen Ambitionen

Philipp Sayler von Amende brachte Carwow 2016 nach Deutschland.
© Foto: Carwow

Die Online-Plattform für Neuwagen will auf dem Erfolg des vergangenen Jahres aufbauen und ihr deutsches Händlernetzwerk 2019 nochmals verdoppeln.


Datum:
21.02.2019
24 Kommentare

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Carwow steckt sich hohe Wachstumsziele für 2019. Die Neuwagen-Plattform will ihr deutsches Händlernetzwerk in diesem Jahr nochmals verdoppeln. "Hier gilt es vor allen Dingen das Potenzial der vielen neuen Automarken voll auszuschöpfen und das Händlernetzwerk zu verdichten, damit Kunden auch immer ein lokales Angebot zur Auswahl haben", sagte Geschäfsführer Philipp Sayler von Amende am Donnerstag in München.

Zusätzlich plane man eine Verdopplung der versendeten Neuwagenangebote im Vergleich zum Vorjahr. Dazu wolle Carwow in neue Marketingkanäle investieren, erklärte Sayler von Amende. Zuletzt hatte das Start-up mit seiner ersten Fernsehwerbung von sich Reden gemacht.

2018 hatte das junge Unternehmen bereits starke Zuwächse verbucht. Die Zahl der Partnerhändler legte um 423 Prozent zu. Nach Zahlen vom vergangenen November arbeitet Carwow in Deutschland mit über 1.000 Vertragshändlern zusammen. 26 der 30 größten Händlergruppen seien inzwischen an das Online-Portal angeschlossen, hieß es.

Eine kräftige Steigerung zeigt sich auch bei der Anzahl der Neuwagenangebote: Zu Jahresbeginn wurden nach Firmenangaben fünf Mal so viele Angebote von Partnerhändlern an Interessenten verschickt wie noch Anfang 2018. Absolute Zahlen veröffentlichte Carwow nicht.

Portfolio mit 98 Prozent Marktabdeckung

Gleichzeitig kann die steigende Zahl an Neuwagen-Interessenten aus einem fast kompletten Markenangebot wählen. Binnen eines Jahres wuchs das Portfolio der auf Carwow vertretenden Autohersteller von 14 auf 33. Gemessen an deren Marktanteilen entspricht dies einer Marktabdeckung von 98 Prozent.

Carwow wurde 2013 in Großbritannien gegründet, seit 2016 ist man auch in Deutschland vertreten. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile 230 Mitarbeiter in drei Märkten, davon 40 allein in Deutschland. (rp)

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KOMMENTARE


Carwow geschädigter Händler

21.02.2019 - 16:55 Uhr

Wenn alle Händler die Finger von diesen Online Vermittlungsplattformen lassen würden oder die Fahrzeuge zu vernünftigen Nachlässen dort anbieten würden, dann könnten wir alle wieder angemessene Erträge erzielen.


Bernd A

15.03.2019 - 11:51 Uhr

Kann mir mal jemand carwow erklären.Ich war gestern bei meinem Volkswagenhändler um ein Angebot einzuholen.Der Nachlass betrug 9%. Zuhause stieß ich dann im Internet auf carwow und bekam vom gleichen Händler ein Angebot mit über 14% Nachlass ?????


preissucher

15.03.2019 - 17:43 Uhr

@BerndGanz einfach. Der Besuch im Autohaus kostet Geld. Glaubt man nicht, ist aber so. Warum werden Sie sich fragen!Weil das Gebäude, die Ausstellungsfahrzeuge, die Vorführwagen, der Verkäufer und der Kaffee nicht vom Sozialamt gesponsert werden, sondern der Besitzer des Autohauses zahlt das alles für Sie. Ja für Sie als Kunden, damit Sie sich umfassend beraten lassen können in angenehmer Atmosphäre mit einer schönen Tasse Kaffee. Eine Probefahrt wird zum Erlebnis. All das, damit Auto kaufen Spaß macht.Man gibt ja nicht alle Tage X 000,-€ aus für ein Stückchen Blech. Nun kommt aber der Hersteller der Blechle und setzt den Chef vom Autohaus unter Druck um immer mehr Autos zu verkaufen, sonst fällt der Chef vom Autohaus beim Hersteller in Ungnade. Glaubt man nicht, ist aber so.Nun sucht der Chef vom Autohaus nach Wegen, den Hersteller der Blechle glücklich zu machen und mehr Autos zu verkaufen als sein Marktgebiet eigentlich hergibt. Glaubt man nicht, ist aber so.Und da kommt das Internet um die Ecke und verspricht in Form von MeinAuto.de oder Carwow die Lösung. Denn die sagen: "Wir übernehmen das Marketing für das Autohaus und suchen neue Kunden " Die kommen dann nicht ins Autohaus, trinken den Kaffee nicht weg, setzen sich nicht in die Fahrzeuge und machen die auch nicht dreckig. Und der Verkäufer kann ja in der Zeit dann andere Sachen machen. Glaubt man nicht, ist auch nicht so.Denn die Kunden kommen doch ins Haus, trinken Kaffee, setzen sich in die Fahrzeuge und lassen sich beraten. Dann gehen sie nach Hause schauen ins Internet und sagen:" Der Händler wollte mich betrügen, weil hier sind die Autos viel billiger." Glaubt man nicht, wird auch nicht mehr lange so sein. Die Verkäufer werden bald vom Sozialamt bezahlt und die Kunden werden schreien, dass ja gar keine Beratung oder Probefahrten mehr angeboten werden! Betrug! Glaubt man nicht, wird aber bald so sein!!!


Toni

17.03.2019 - 15:20 Uhr

@Bernd A. Der Händler ist ziemlich unglaubwürdig.


Sepp

18.03.2019 - 07:46 Uhr

Carwow und co sind halt die Zukunft - diese Entwicklung wird niemand mehr aufhalten. Ständig lese ich hier das Gejammere von Händlern. Die sollten sich endlich mal auf die Entwicklung einstellen und mitspielen oder sie sind bald raus aus dem Rennen.Und Händler die so dumm sind direkt weniger Nachlass anzubieten als über Carwow (habe ich auch schon erlebt und deswegen woanders geleast) die machen sich unglaubwürdig und verlieren zu recht Kunden!


Aui

18.03.2019 - 08:52 Uhr

Na soviel gibts da doch nicht zu erklären.Onlinepreise werden eben anders kalkuliert als Preise im Ladengeschäft.Keine Beratung, keine Probefahrt, kein stundenlanges konfigurieren, Farben und Stoffe begutachten usw. Fällt alles weg, kann somit deutlich knapper kalkuliert werden.Ist doch hier nicht anders als in anderen Bereichen.


Frank Fehling

18.03.2019 - 10:11 Uhr

Die Digitalisierung macht es doch möglich. Der Käufer/Interessent holt sich Informationen, ggf. eine Probefahrt und eine Preisanfrage im Autohaus. Zu Hause wird im Internet nachgeschaut ob ich das Fahrzeug noch günstiger erhalte. Da haben die Unternehmer/Autohausbesitzer den Markt verschlafen. Der Kunde möchte ein Fahrzeug kaufen und nicht den Glaspalast finanzieren. @Carnow geschädigter Händler,leider muss ich Ihnen widersprechen. Sie werden keinen Händlerkollegen dazu bewegen können, dass Fahrzeuge noch mit Erträgen verkauft werden. Die Rendite ist fast gleich Null. Das Internet hat den Menschen im Griff. Wer gegen den Strom schwimmt wird absaufen.Warum schicken Sie nicht eine Testperson zu Ihren Kollegen, dann wissen doch wie die Uhr tickt.


Matthias Voigt

18.03.2019 - 10:21 Uhr

Ich habe das gleiche Erlebnis wie Bernd A. gemacht. Aber bei BMW und zwar gleich bei zwei Händlern. Da schwerbehindert habe ich beim ersten Händler 15 % beim persönlichen Besuch bekommen. Über das Internet -wenn auch nicht explizit carnow- erhielt ich von zwei Händlern aus der Nähe persönliche Angebote in Höhe von 26,x %. 11 % Unterschied ist auch bei einem 218 active tourer eine Ansage und macht über 3000 Euro aus. Nur noch aus Neugierde habe ich mir vom zweiten Anbieter ein persönliches Angebot im Ausstellungsraum geholt -auch ohne Probefahrt und Kaffee-. Und auch er bietet im Laden nur die 15 % auf Schwerbehinderung. Im Ergebnis habe ich entschieden, gar keinen BMW zu kaufen und das Fabrikat zu wechseln. So kann es gehen. Gerne zahle ich einen "Aufschlag" für Beratung, Probefahrt, Kaffee und Fahrzeugreinigung; aber nicht über 3.000 Euro.


Verkäufer

18.03.2019 - 12:14 Uhr

@AUI, Ihre Erklärung kann ich nicht nachvollziehen.Der Kunde lässt sich stundenlang beraten, fährt x mal probe,begutachtet Farbe und Polster, trinkt Kaffee und bekommt vom Verkäuferseines Vertrauens ein Angebot mit 9%. Zuhause konfiguriert er über carwow dasselbe Fahrzeug und bekommt beimGLEICHEN Händler 14% . Wo ist da die Logik. Das ist doch Bauernfängerei.Die Kunden des Hauses, welche nicht im Netzt konfigurieren sind die Deppen!!


VKL

18.03.2019 - 13:09 Uhr

@sepp, wenn das die Zukunft ist, Neufahrzeuge fast zum Einstandspreis zu vertickerndann Gute Nacht. Ich denke carwow will ja auch noch 1-2% Provision.Wer steckt eigentlich hinter carwow. Die Hersteller selbst ??


Aui

18.03.2019 - 16:28 Uhr

@verkäuferDann versuche ich es nochmal: Bei einer Online Anfrage gibt es ohne Diskussion gleich den maximalen Nachlass. Alle Kosten (für Beratung, Probefahrt usw.) werden da rausgerechnet.Es soll ein schnelles Geschäft sein ohne großen Aufwand. So die Idee der Onlinebörsen.Im Ladengeschäft MÜSSEN die Preise logisicherweise anders kalkuliert sein, schließlich fallen hier mehr Kosten an.Jetzt verständlicher?


Verkäufer

18.03.2019 - 17:42 Uhr

1. Bitte bedenken Sie, dass die meisten Verkäufer genau dass sind: nämlich Verkäufer. Wenn mit dem Fahrzeug ein halbwegs ordentlicher Ertrag erziehlt wird, verdient der Verkäufer auch sein Geld. Wenn kein Ertrag, gibt es auch ganz wenig Provision. Die Autokäufer arbeiten ja auch nicht umsonst. Außerdem möchte der Innhaber des Autohauses auch einen Ertrag sehen. 1-2% Restmarge sind doch viel zu wenig.Das Problem sind die völlig überzogenen Jahresziele von den Herstellern an die Händler. "Das Fließband muss laufen".2. Firmen wie Carwow kommen mir oft vor wie "Parasiten". Diese Firmen erwirtschafen nichts selber und leben nur vom Geld bzw. dem Geschäft anderer. Wenn die Händler sich einig wären, würde diese Firmen von heute auf morgen jede Existensgrundlage entzogen werden.


Aschmu

19.03.2019 - 08:29 Uhr

@ Preissucher. KLASSE ERKLÄRT, Ihren Text habe ich mir kopiert :-) !!!!@ Toni. Setzen , 6 - ich weiß nicht was Sie arbeiten, bin mir aber sicher, dass es Ihre Arbeitsleistung im Internet über Zeitarbeitsfirmen VIEL billiger gibt. Kein Krankengeld, Urlaubs- u. Weihnachtsgeld usw usw usw... Verstanden worauf ich raus will ?


Verkäufer

19.03.2019 - 12:17 Uhr

@aui-bitte nochmal erklären !Ich gehe mit dem Onlineangebot zum Händler und mache 3 Probefahrten und trinkeeinen Liter Kaffee. Wird dann das Fahrzeug wieder teurer ????


preissucher

19.03.2019 - 13:45 Uhr

@Aschmu... vielen Dank für das Lob. Da weis ich ja jetzt, was ich machen kann wenn das mit dem Auto verkaufen nicht mehr funktioniert. Ich werde ErklärBär!Weiterhin möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Sie bei Verwendung meines Textes auch Tantiemen an mich abführen sollten ;-)


Charly

22.03.2019 - 19:38 Uhr

da frage ich mich, warum sich die Händlerschaft über die minimale Rendite aufregt,wenn die Ware auf diese Art verschleudert wird. Da scheinen auchGroßkundenrabatte unnötig und fallen oft geringer aus. Wie dumm sind die Verantwortlichen in den Betrieben, welche dieses Spiel mitmachen ?


insider3

25.03.2019 - 14:19 Uhr

Vielleicht sollte ein Probefahrt und eine ausführliche Beratung wirklich mit einem Festbetrag in Rechnung gestellt werden, die Arbeitszeit ist ja nicht umsonst und ein Vorführwagen muß danach wieder getankt und gereinigt werden. Wenn der Kunde ein Auto kauft entfällt natürlich die Gebühr. Warum sollen sich die Autoverkäufer billiger verramschen wie z.B. ein Rechtsanwalt o.ä., da gibt es bei einem Termin auch nichts umsonst. Vielleicht müssen einige Schnäppchenkäufer erstmal lernen das "Billig" aber nicht nur bedeutet weniger Geld für ein Produkt zu bezahlen sondern er dann nicht auch noch eine Premiumbedienung im Autohaus bei einer Garantiearbeit erwarten kann. Bei z.B. Amazon kann er die defekte Ware auch nur einschicken und nicht damit zum "freundlichen Händler" vor Ort gehen bei dem er die Ware nicht gekauft hat weil es beim Versandhändler preiswerter war. Man muß nur einfach verstehen das ein Vertragshändler vor Ort vom Hersteller für viel Geld dazu gezwungen wird viele Standarts einzuhalten. Das ist eben nicht umsonst aber dafür gibt es auch einen vernünftigen Service, aber auch der muß zumindest anteilmäßig bezahlt werden. Anschließend braucht sich aber dann keiner beschweren das es den kleinen Händler vor Ort irgendwann nicht mehr geben wird und der Kunde dann auch leider weitere Wege in kauf nehmen muß. Wir alle können die Uhr nicht zurückdrehen, das Internet bietet jede Menge Chancen nur manche Menschen müssen verstehen das es nicht alles für "Lau" gibt.Keiner möchte umsonst arbeiten und ein Großteil unserer Schnäppchenjäger schon garnicht. Also liebe Kollegen machen wir doch einfach das Beste daraus und finden uns damit ab, nicht jeden "Glücklich" machen zu können. Ich jedenfalls werde meinen Job weiterhin mit viel herzblut weitermachen und freue mich schon auf die nächsten Schnäppchenjäger die meinen es gibt alles umsonst. Geiz ist eben nicht immer Geil. Ein schönen Gruß an alle soliden und netten Kollegen.


Verkäufer

25.03.2019 - 17:45 Uhr

@Insider Gääähhn, das Thema Probefahrt und Beratung in Rechnung zu stellen isturalt. Vergleiche mit Rechtsanwalt usw. auch. Hier geht es doch darum, dass sichimmer mehr Händler über carwow freiwillig verpflichten hohe Rabatte zu geben,sowie die Probefahrt dem Kunden förmlich aufdrängen.Deshalb ist es nur vernünftig das finale Angebot nicht beim Händler desVertrauens, sondern bei carwow zu holen !!!!


MB

26.03.2019 - 15:38 Uhr

Für Händler, die über CarWow ihre Fahrzeuge anbieten, kann und wird es ein Instrument für Stückzahlen sein. Dumm ist nur, das die mit CarWow getätigten Geschäfte eigentlich immer ein Minusgeschäft sind. Ich habe das in einem Autoahaus bei meinem Kollegen selbst erleben dürfen. Alleine die Vorgaben, die CarWow an die Verkäufer hat, sind inakzeptabel. Da läuft ein Zähler im Hintergrund, wie schnell eine Anfrage bearbeitet wird, es wird der Emailverkehr mitgelesen (Datenschutz Olé), um nur einige Beispiele zu nennen. Was auch sehr kurios ist, selbst kurzfristige Sonderprämien waren CarWow bekannt und wurden den sogenannten "Kunden" auf dem Silbertablett serviert. Nein, der Händler (Verkäufer) darf kein Geld verdienen, warum auch. Achja, die 350,-€ Netto Provision für CarWow, pro verkauftem Fahrzeug, sind natürlich noch nicht erwähnt. Aber das tollste ist, so war es zumindest noch in 2017, dass der Kunde, der den Kauf bei CarWow meldet, auch noch einen Amazongutschein bekommt. Lustig ist nur, wenn es überhaupt nicht mehr um das angefragte Fahrzeug ging, das der Kunde gekauft hat!!! Ich als "nicht" CarWow Verkäufer habe ihm etwas anderes verkauft. Trotzdem gab es riesenärger, da der Kunde den Verkauf trotzdem gemeldet hat, nur die Tatsache verschwieg, das er nicht das von CarWow angebotete Fahrzeug war. Eine rennerei, die kein Mensch braucht. Alles in allem bin ich der Meinung, das sämtliche Ramschplattformen bestimmt ihre "daseinsberechtigung" haben, warum auch immer. In Ballungsgebieten wird dies auch Sinn haben kann, da dort die Rabattschlacht eh tobt. Trotzdem ist das Autohaus noch immer der Anlaufpunkt für jeden Kunden, da dieser wissen will, wie sieht die Ware aus, wie richt das Auto, wie fährt es sich. All das kann das Internet nicht ersetzen. Die Beratung, die früher im Vordergrund stand, ist eh selten geworden im Zeitalter der Internetkonfiguratoren. Das WWW kann Segen und Fluch zugleich bedeuten. Ich bin froh, das mein Arbeitgeber nichts von diesen Plattformen hält und ich somit nichts damit zu tun habe.


Lala

26.03.2019 - 18:01 Uhr

Mit Carwow wollten wir lediglich die "2-3%" an Kunden ansprechen, die ihr Auto nur über das Internet kaufen und dazu auch eine größere Entfernung für die Abholung in Kauf nehmen. Nun sind aber gefühlt 95% unserer Carwow-Verkäufe Bestandskunden, die durch die Google-Suche nach einem bestimmten Modell zufällig auf diese Seite stoßen. Folge: Höhere Nachlässe, Provisionzahlung an Carwow und kaum Steigerung der Verkaufszahlen.Insgesamt eine schlechte Idee.


preissucher

27.03.2019 - 13:34 Uhr

besonders lustig wird es, wenn der Kunde bei MeinAuto und bei Carwow angibt im Autohaus gekauft zu haben. Hier wird nicht hinterfragt, welches Angebot nun genutzt wurde. Das ist den Geldeintreibern völlig egal. Der Kunde wird sogar noch animiert einen Kauf zu melden auch wenn er gar nicht mehr die Zusammenhänge erkennen kann, da er beim surfen im WWW die Übersicht verloren hat. Es gibt ja einen Gutschein und den holt man sich!Daran erkennt man besonders die "Seriosität" von Carwow. Hier hat der Händler auch keinen Einfluss, wer seine Angebote bekommt oder wie die Angebote aussehen. Jeder der Anfragt, bekommt automatisiert ein Angebot, egal wie das Auto aussieht oder konfiguriert wurde. Manche Kunden haben gar nicht fertig konfiguriert, aber bereits ihre Daten eingegeben. Egal. Dann ruft Carwow jeden Tag an und fragt nach dem Stand der Dinge und verspricht den Gutschein.Skoda angefragt und dann durch mobile.de einen gebrauchten Polo gekauft. Egal! Bringt Carwow 350,-€.Hier wird unterm Strich der Kunde geschädigt. Auch wenn er es nicht versteht. Carwow schädigt die Händler, da hier keine Marge mehr verbleibt. Hier wird abgeschöpft, bis die Schwarte kracht. Dann wird es auch noch als erfolgreiches Geschäftsmodell verkauft.Kunden brauchen wirtschaftlich starke Händler. Nicht nur wegen dem kostenlosen Kaffee. Er will betreut werden, Probefahrten machen, Auto´s anfassen und hat vielleicht auch einmal ein Service Problem, wo der Händler auch mal etwas schlucken kann um den Kunden glücklich zu machen.Was wollen die Kunden denn in Zukunft sagen: "Ich habe doch bei Ihnen einen teuren Neuwagen gekauft über Carwow! Sie wollen doch nicht den Ersatzwagen bezahlt haben oder?"


Kronos

28.03.2019 - 12:03 Uhr

Tolle Idee von den Betriebsinhabern bei carwow mitzumachen.Nach Abzug der Provision für carwow bleibt fast nichts mehr übrigund ein Verkäufer hat nichts mehr anderes zu tun als denganzen Tag carwow Angebot zu rechnen. Sehr profitabel.Wills Du Rabatte haben - Carwow fragen !!!!Probefahrt, Beratung usw. wie gehabt um die Ecke.Die Damen und Herren in den Glaspalästen freuen sich auf Euch .


wolfgang

28.03.2019 - 16:56 Uhr

Herrlich wie sich alle über Carwow aufregen. Aber beim neuen Fernseher in den Fachmarkt rennen, sich ausführlich über die Featers beraten lassen. Den armen Kerl 2 Stunden mit Fragen löchern und das Ding anschließend über Check24, billiger.de und wie sie alle heißen, zum bestmöglichen Preis bestellen.


Frank Fehling

28.03.2019 - 19:19 Uhr

Der Markt hat sich geändert, durch die digitale Welt und es geht nur darum: " Wer macht den besten Preis".Das war schon vor vielen Jahr so, Beispiel die EU-Neuwagenhändler haben den Preis schon unterbieten können in Ihren aggressiven Anzeigen ( Tageszeitungen, Internet ).Nur ein Beispiel aus meiner Tätigkeit im Vertrieb: In einem Mehrmarkenautohaus in Burgdorf bei Hannover ( Hyundai, Sang Young, Subaru und Toyota ) meine Tätigkeit ausgeübt. In Goslar war Wilde mit EU Neuwagen ansässig. Dort wurden die Fahrzeuge von Hyundai bis zu 10.000,-€ unter Preis angeboten. Es wurden Hyundai Santa FE und Terracan angeboten, trotzdem konnte ich mit sehr guten Argumenten die Käufer/Käuferinnen davon überzeugen bei mir zu kaufen. Heute tickt der Markt anders und man muss wissen wie der Mitbewerber reagiert und agiert. Der wachsame und aufmerksame Verkäufer hat noch Chancen Geld zu verdienen.


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