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19.10.2026 03:17 Uhr | Lesezeit: 3 min
Nissan macht den Micra günstiger
Nissan macht den Micra günstiger.
©Foto: Nissan

Nissan Micra: Günstiger und mit mehr Reichweite +++ VW ID. Cross: Neue Basisversion unter 28.000 Euro +++ Skoda Octavia: Erstmals mit Vollhybrid +++ Mercedes EQS: Bestellstart für Steer-by-wire-Lenkung +++ Citroën Ami Outdoor: Frischluft mit Wetterschutz

Nissan Micra: Günstiger und mit mehr Reichweite

Der elektrische Kleinwagen Nissan Micra wird um bis zu 1.700 Euro günstiger. Das Basismodell mit 40-kWh-Akku kostet nun ab 26.290 Euro, die Variante mit 52 kWh startet bei 31.290 Euro. Darüber hinaus erhält das Schwestermodell des Renault 5 aerodynamisch optimierte Außenspiegel sowie Änderungen an Unterboden und Kofferraumverkleidung. Dadurch steigt die Reichweite mit der kleineren Batterie von 317 auf 325 Kilometer, beim größeren Akku von 416 auf 427 Kilometer. Hinzu kommen Detailänderungen bei der Ausstattung – unter anderem ist nun ab der zweiten Ausstattungslinie eine Smartphone-Ladeschale serienmäßig an Bord.

VW ID. Cross: Neue Basisversion unter 28.000 Euro

Zu Preisen ab 27.995 Euro ist der VW ID Cross ab sofort auch mit einer 37 kWh großen Batterie bestellbar. Die neue Einstiegsvariante des kleinen Elektro-Crossovers ergänzt die bislang angebotene Version mit 52-kWh-Akku und kommt auf eine Normreichweite von 324 Kilometern. Zur Wahl stehen zwei Leistungsstufen mit 85 kW / 116 PS und 99 kW / 135 PS, die Höchstgeschwindigkeit liegt jeweils bei 160 km/h. An Schnellladesäulen fließt Strom mit maximal 90 kW, der Ladehub von zehn auf 80 Prozent soll rund 23 Minuten dauern. Das Basismodell "Trend" verfügt unter anderem über Einparkhilfen vorn und hinten sowie Smartphone-Integration.

Skoda Octavia: Erstmals mit Vollhybrid

Der Skoda Octavia ist erstmals mit Vollhybridantrieb erhältlich. Die Kombination aus 1,5-Liter-Benziner und zwei Elektromotoren gibt es für Limousine und Kombi wahlweise mit 100 kW / 136 PS oder 125 kW / 170 PS. Die Preise dürften bei rund 38.000 Euro starten, die Auslieferungen im Dezember. Skoda setzt das bereits aus dem Schwestermodell VW Golf bekannte Hybridsystem ein. Es arbeitet je nach Fahrsituation rein elektrisch sowie als serieller oder paralleler Hybrid. Im Elektromodus sind laut Hersteller bis zu zwei Kilometer Fahrt möglich. Bei mittleren Geschwindigkeiten treibt der Benziner bei Bedarf zunächst den als Generator genutzten kleineren E-Motor an, während die Räder vom größeren Gegenstück elektrisch bewegt werden. Oberhalb von etwa 60 km/h kann der Verbrennungsmotor über eine Kupplung direkt mit den Vorderrädern verbunden werden. Zur Serienausstattung zählen unter anderem ein 13-Zoll-Infotainmentdisplay und ein 10-Zoll-Digitalcockpit. Wegen der unter den Rücksitzen untergebrachten Batterie schrumpft der Gepäckraum gegenüber konventionell angetriebenen Octavia-Versionen leicht.

Mercedes EQS: Bestellstart für Steer-by-wire-Lenkung

Mercedes-Benz bietet für den batterieelektrisch angetriebenen EQS (ab 91.570 Euro) Euro ab sofort eine Steer-by-Wire-Lenkung an. Die 2.975 Euro teure Option umfasst neben dem elektronischen Lenksystem auch eine Hinterachslenkung mit bis zu zehn Grad Lenkwinkel sowie ein neu gestaltetes, oben und unten abgeflachtes Yoke-Lenkrad. Beim gemeinsam mit ZF entwickelten System entfällt die mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Vorderachse. Lenkbefehle werden stattdessen elektrisch an Stellmotoren übertragen. Vor allem bei niedrigem Tempo reduziert sich dadurch der erforderliche Lenkeinschlag deutlich. Zudem filtert die neue Lösung störende Rückmeldungen etwa von Fahrbahnunebenheiten besser heraus. Für die Sicherheit setzt Mercedes auf eine redundante Systemarchitektur mit voneinander unabhängigen Signalpfaden.

Citroën Ami Outdoor: Frischluft mit Wetterschutz

Citroën bietet das elektrische Micromobil Ami nun als Sondermodell "Outdoor" an. Die neue Variante ist in Deutschland ausschließlich online bestellbar und kostet ab 9.700 Euro. Kennzeichen ist ein aufrollbares Sonnendach, das Frischluft ins Fahrzeug lässt. Anders als bei dem früheren "Cabrio"-Modell Ami Buggy gibt es nun aber geschlossene Türen an Stelle eines bloßen Sicherheitsbügels. Äußerlich unterscheidet sich die neue Edition durch eine khakigrüne Lackierung, weiße Stahlräder und spezielle Dekorelemente vom Standardmodell. Im Innenraum finden sich grau-grüne Sitzbezüge, rote Sicherheitsgurte und zusätzliche Ablagemöglichkeiten. Zur Serienausstattung zählen unter anderem ein 5,7 Zoll großes Farbdisplay, Gepäcknetze und eine Smartphone-Halterung. Technisch bleibt der 2,46 Meter lange Zweisitzer unverändert. Der Elektroantrieb ermöglicht maximal 45 km/h, die Reichweite beträgt bis zu 75 Kilometer. Als Leichtfahrzeug darf er bereits ab 15 Jahren mit dem Führerschein der Klasse AM gefahren werden.

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