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Opel-Händlerverbandstagung: "Wir brauchen eine Zukunftsperspektive"

Das Sprechergremium des VDOH (v.l.n.r.): Heinz Gerhard Herrmann, Sprecher Peter Müller, Mathias Schinner, Peter Hübner und Jörg Heidenreich freuten sich über die klar geäußerte Unterstützung der Mitglieder.
© Foto: Doris Plate/AUTOHAUS

Bei Opel stehen große Veränderungen an. Da sind sich die Händler sicher. Dazu, wie diese aussehen werden, gibt es viele Fragen. Befürchtet werden eine Vertragskündigung und eine Margenkürzung.


Datum:
16.03.2018
6 Kommentare

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Von Doris Plate/AUTOHAUS

"Wir brauchen eine Zukunftsperspektive – und zwar nicht nur für 2018, sondern auch für 2019, 2020 und darüber hinaus." Mit dieser Aussage sprach der Vorstandssprecher des Verbands Deutscher Opel Händler (VDOH) Peter Müller den Teilnehmern an der heutigen Mitgliederversammlung in Frankfurt aus dem Herzen. Denn aktuell ist die Stimmung im Netz von Unsicherheit geprägt. Nach der Übernahme des Herstellers durch PSA werden viele Veränderungen erwartet.

Opel-Chef Michael Lohscheller gab anlässlich der Tagung keine Informationen hierzu. "Wir haben noch interne Diskussionen zum neuen Geschäftsmodell", sagte er im Anschluss an seine unter Ausschluss der Öffentlichkeit gehaltene Rede zu AUTOHAUS. Er betonte allerdings, dass dies nicht mit der neuen Mutter PSA abgestimmt werden müsse: "Wir entscheiden in Rüsselsheim."

Der Händlerverband befürchtet eine Händlervertragskündigung und eine Margenkürzung. Genauere Informationen hierzu werden anlässlich der Sitzung des "European Retail Boards" am 22. März erwartet. Der Vorstand des Händlerverbandes hat für die ab April 2018 erwarteten Verhandlungen bereits ein qualifiziertes Team zusammengestellt, und Anwalt Uwe Heymann eine ausführliche Expertise angefertigt. Die Mitglieder sollen per Rundschreiben und ggf. durch eine erneute außerordentliche Mitgliederversammlung über den Verlauf der Verhandlungen informiert werden. Die Versammlung sicherte den handelnden Personen ihre volle Unterstützung zu.


VDOH-Mitgliederversammlung 2018

VDOH-Mitgliederversammlung 2018 Bildergalerie

Nach 7 in 17, 1 in 18

Auch im Tagesgeschäft herrscht derzeit kein Optimismus, obwohl die Partner mit der Modellpalette außerordentlich zufrieden sind. Nach der Verkündung des 100-Tage-Plans mit der Streichung des Volumen-Bonus und der Einführung des "Trim Bonus" für höherwertige Ausstattungen, sowie die Einführung zahlreicher Kosten, die die Ertragssituation für die Betriebe deutlich verschlechtern, ist die Stimmung im Netz sehr verhalten.

Die Händlerrendite ist weiter gefallen auf aktuell 0,6 Prozent. Die Steigerung der Verkaufsziele für 2018 um zwölf Prozent erscheint angesichts der Einführung nur eines neuen Modells, des Combo, schwer machbar. Cascada und Zafira fallen weg. Nach 7 in 17 folgt nun also 1 in 18. Hinzu kommt, dass durch die Produktionsumstellung auf die neue Motorentechnik, die für die Zulassung ab 1. September notwendig sein wird, Schwierigkeiten bei der Bestellbarkeit erwartet werden. Das könnte zu Abmahnungen wegen Zielverfehlung und eventuell auch Kündigungen führen.

Hinzu kommt der Preisverfall der Dieselfahrzeuge im Bestand und der noch zu erwartenden weiteren Leasingrückläufer. Müller forderte deswegen dringend Restwertunterstützung vom Hersteller und die Übernahme der Kosten für die Hardwareumrüstung.

Einen ausführlichen Nachbericht zur VDOH-Versammlung lesen Sie in AUTOHAUS 7/2018, das am 3. April erscheint.

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KOMMENTARE


Druschel

16.03.2018 - 21:57 Uhr

Ehrlich gesagt hält sich mein Mitleid in Grenzen.Fahre seit 1979 Opel 3 Jahre anschließend auf BMW, Ford, Mazda, und als zweit Fahrzeug einen Kadett E (Lopez) von 1991 der bei Erwerb 1999 mit 60 Tausend auf der Uhr bei 260 Tausend und 13 Jahren Besitz, 2014 sich der Motor verabschiedete. Dieses Fahrzeug war der größter Ärger wo ich bis dato hatte. 2014 vor Motorschaden entschied ich mich für einen Astra H Caravan Editson 1.6 Benziner. Dachte, dachte ! Opel wäre besser geworden. Bei KM 129 T war das Flexrohr Defekt, Austausch mit Eberspächer Komplett Anlage. (Größter Pfusch die Kupfer Muttern) Federn gebrochen vorne 1 Jahr später hinten. Desweiteren, Lambdasonde mit ausgetauscht. Bei KM 161 Tausend Nockenwellensensor ausgetauscht. Frontscheibe, jetzt durch Steinschlag auf A 3 Geiselwind, war von Anfang undicht, jetzt nach Tausch gleiches Problem. Rost wurde in Rüsselsheim reklamiert und in im Opel Haus Konrad aufgenommen. Anschließend musste ich mir vor 3 Jahren Frechheiten von Opel in Rüsselsheim gefallen lassen. Auch möchte ich den Slogan in Erinnerung rufen: Wir haben verstanden 1993 / 1994 Opel hat überhaupt nichts verstanden !Fazit:Der Astra H wäre, "WÄRE" ich rede hier von wäre, ein sehr gutes Fahrzeug, wenn Opel sich mehr Mühe gegeben hätte, was die Langzeit Qualität entspricht, schlägt mein Mazda 626 GF Baujahr 1999 heute noch um Längen. Selbstverständlich wird dieses Auto anhand der Rostprobleme demnächst ausgetauscht. Technisch nicht kaputt zu bekommen. Hatte von 1997 mir einen BF USA Ausführung 1987 ! Mazda 323 mit KM Laufleistung damals 125 Tausend auf der Uhr erworben, dieses Fahrzeug fuhr ich bis 2009 und einer KM Leistung von 330 Tausend ! Machen sie das mal mit Opel !Als Ersatz kommt jetzt Seat, statt ein Produkt von Opel ins Haus. Noch heute müsste ich eine Entschädigung von Herrn Lopez bekommen, gilt auch für den Astra H ! Meiner Meinung nach hätte man Opel 2009 (Lehmann) Magna (VW war mal im Gespräch) geben sollen.Von mir aus soll Opel bei Peugeot glücklich werden.


Dagobert

19.03.2018 - 08:17 Uhr

@Druschel: Selten so einen zusammenhangslosen Unsinn gelesen. Wer zwingt einen eigentlich dazu, sich in so falschem Deutsch lächerlich zu machen? Selbst, wenn man in etwa verstanden hat, was die Aussage sein soll, kann man nur den Kopf schütteln über die Unverschämtheiten eines "Druschel".Auf jeden Fall können alle Fabrikatshändler froh sein, wenn der Kelch in Form eines Kunden "Druschel" an ihnen vorbei geht und sich andere mit ihm streiten und ärgern müssen :-)


Richard Smodej

19.03.2018 - 08:25 Uhr

Menschen die Ihren Kommentar unter einem Pseudonym von sich geben kann und will ich nicht ernst nehmen. Um so bedauerlicher finde ich es das Sie solchen Leuten eine Plattform dazu liefern. Gerne nehme ich an Diskussionen teil, wenn ich weis wer mein Gegenüber ist. Der Seriosität Ihrer Zeitung würde es auch ganz gut tun diesem Zeitgeist nicht unreflektiert ein Forum zu bieten.


Druschel's Pechvogel

19.03.2018 - 08:26 Uhr

Hallo Herr Druschel, großes Lob, eine wundervolle Erlebniserzählung. Leider hatten Sie vielleicht einfach nur Pech. Dass Sie die Marke bisher nicht mit positiven Gefühlen wahrnehmen konnten tut mir Leid, ich denke so hat jeder seine andere Marke die er mit seinen Problemen verbindet. Auch die Premiumhersteller haben mal die ein oder andere Macke, die Mitteilung in der Kommentarfunktion wird Ihnen aber auch keine Schadensersatz bescheren. Trotzdem vielen Dank.


Dieter M. Hölzel

19.03.2018 - 12:00 Uhr

Nun, ich weiß nicht so recht wer hinter Druschel steckt, auf jeden Fall ist dieser " Kommentar " eine Lachnummer sondergleichen. Druschel ist ein " Autotod " im wahrsten Sinne des Wortes, kauft sich alte Autos und alles geht kaputt. Rostige Schrauben moniert dieser " Herr ", aber vielleicht soll er besser mal seine Schrauben ölen und pflegen, wenn es diesen " Druschel " überhaupt gibt, ich hab da so meine Zweifel, ob " Druschel " sich als Opelfeind nicht ein paar Cent "verdienen" will. Alles h ö c h s t kurios was der da in Katastrophendeutsch zu Papier bringt, ein bisschen poco loco !!!


Opelaner

19.03.2018 - 13:28 Uhr

Aus der Vergangenheit nichts gelernt, seit den Jahren 2003 mit damals noch 10% Marktanteil und dem ersten großen Händlersterben, mittlerweile bei 6,0% Marktanteil gelandet. Der "Wasserkopf" im leitenden Management bei Opel unter dem Motto "sicher, sauber, warm und trocken", was will man nach den Erfahrungen der letzten Jahren(zehnten) erwarten ? Ohne Strategien, was durchaus Sinn mit der Wettbewerbsfähigkeit von PSA-Produkten machen könnte, erzeugen diese Herren nur Mißstimmungen und Existenzängste im Händlerfeld. Ohne Aussprache mit den Partnern die formlose Kündigungswelle der Nutzfahrzeug-Verträge im September 2017 und Aussagen den Nutzfahrzeug-Anteil um 20% im Auslauf der Renault-Kooperation mit Wegfall von Motor-Varianten erhöhen zu können, zeugen von Weitsicht und Vertriebserfahrung. Bitte generieren Sie bei Ihren Vertriebspartnern die Loyalität zur Marke nicht noch schwerer zu verstehen.


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