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Autoleasing per Klick: Opel-Doppelpack bei Amazon

Opel: Online-Reservierung auf Amazon geht in die zweite Runde.
© Foto: Opel

Die Rüsselsheimer schicken ihr Lifestyle-Modell Adam in die zweite Leasing-Runde auf dem Internetmarktplatz Amazon.de – und stellen ihm gleich noch ein zweites Modell zur Seite.

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Opel setzt die Fahrzeugvermarktung auf Amazon.de fort. Nach der Premiere 2017 bietet der Autobauer auch in diesem Jahr den Kleinwagen Adam zum Leasing auf dem großen Internetmarktplatz an. Im Rahmen der Vertriebskooperation können Amazon-Nutzer ab sofort das neue Adam-Sondermodell "Germany’s next Topmodel" reservieren, wie das Unternehmen am Dienstag in Rüsselsheim mitteilte. Zudem wird das Angebot um das kleine SUV Crossland X erweitert.

Wie bei der Aktion im Vorjahr können Interessenten die Fahrzeuge auf Amazon.de nicht direkt erwerben, sondern nur reservieren. Dafür werden wieder 150 Euro fällig, die Gebühr wird später verrechnet. Vertragsabschluss und Auslieferung erfolgen über den Markenhandel. Opel verspricht, dass die Modelle spätestens drei Wochen nach Unterzeichnung des Leasingvertrags zur Übernahme bereitstehen.

Laut Hersteller können die User ihr Leasingfahrzeug aus mehreren Farbkombinationen, Ausstattungen und Motorisierungen wählen. Für den Adam 1.2 mit 51 kW / 70 PS in Cream White/Dach-Paket in "Fire Red" ruft Opel beispielsweise 99 Euro im Monat bei einer Laufzeit von 36 Monaten und 10.000 Kilometern Laufleistung pro Jahr auf. Hinzu kommen eine einmalige Sonderzahlung in Höhe von 1.399 Euro sowie Händler-Überführungskosten von 699 Euro.

Den Crossland X gibt es in den Ausstattungslinien "Edition" und "Innovation", ebenfalls in verschiedenen Farbvarianten. Zu den Highlights zählen unter anderem 17-Zoll-Leichtmetallräder, beheizbares Lederlenkrad, Sitzheizung, Parkpilot sowie das Radio R 4.0 IntelliLink mit sieben Zoll großem Touchscreen und Smartphone-Integration.

Neue Wege im Autovertrieb

Opel hatte im März 2017 als erster deutscher Autohersteller Amazon.de als Vertriebskanal genutzt (wir berichteten). Das Unternehmen bezeichnete die Offerte mehrfach als Erfolg, Zahlen zu den Abschlüssen wurden aber nicht kommuniziert. Gegenüber AUTOHAUS betonte Deutschland-Chef Jürgen Keller, dass die Leasingaktion ein "wichtiger erster Schritt" für die Marke gewesen sei. Man habe viel daraus lernen können – und auch die Rückmeldung aus dem Handel sei positiv gewesen. Mit dem Berliner Renault-Autohaus König stieg im vergangenen Jahr erstmals auch ein Händler in die digitale Autovermarktung über Amazon ein. (rp)

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KOMMENTARE


Frank Fehling

20.02.2018 - 15:55 Uhr

Warum wehren sich die Händlerschaft nicht gegen diese neue Vermarktung von Fahrzeugen? Amazon muss nicht groß investieren. Die Hersteller verlangen sehr viel von Ihrer Händlerschaft. Wer die Auflagen des Händlervertrages nicht erfüllt ist ganz schnell weg vom Fenster. Die Inhaber von den Autohäusern müssen umdenken, sonst sind Sie vom Markt verschwunden. Der Markt wird sich zu Lasten der Kleinen Händler bereinigen. Die ganz großen Autohäuser erhalten andere Margen wie die kleinen Autohäuser. Wer im Internet Neuwagen zum unverbindlichen Listenpreis inseriert, wird kaum oder gar keinen Erfolg haben. Bei mobile.de muss man schon unter den ersten zehn Anbietern sein, um noch Erfolg im Verkauf zu haben. Der Verkäufer, die Verkäuferinnen werden bald nicht mehr benötigt, weil das Internet den Verkauf regelt. Es wird eigentlich nur noch ein Produktexperte benötigt, um das Fahrzeug bei der Auslieferung zu erklären. Die Großen machen das Rennen, die Kleinen bleiben auf der Strecke.


Opelaner

20.02.2018 - 18:43 Uhr

Die überfällige und innovative Gestaltung der EDV-Plattformen im Handel wäre die zwingende Maßnahme zur Belebung der Kundenkontakte. Nur mit Fahrzeugvermarktungen bei Amazon, sowie Cayu und den zuletzt gescheiterten Versuchen bei Paypal generieren keine nachhaltigen Verkaufs-Steuerungen. Bedauernswert seit Jahren, "EDV zu Fuss" und für die notwendige Digitalisierung ist der Handel nicht vorbereitet, leider wird der ehemalige Slogan "Umparken (im Kopf)" nicht angenommen.


Frank Fehling

20.02.2018 - 21:21 Uhr

Es gibt noch andere Möglichkeiten die Neuwagen im Internet zu verkaufen. Aber die Autohäuser wollen nicht erfahrene Verkäufer mit sehr viel Wissen, Biss, Ideen und sonstiges beschäftigen. Das ist wie im Fussball. Wer in der Champions League spielen will muss die besten Spieler und den besten Trainer haben wie FCB. Ein sehr guter Trainer kann vieles bewirken. Wer den Markt kennt und weiß wie der Mitbewerber wirkt und dessen Schwachpunkte kennt, der wird als Sieger hervor gehen. Die Besten sind schnell weg, wer zu lange wartet, hat Pech gehabt.


Derek Finke

21.02.2018 - 08:51 Uhr

Ich finde gut, dass Opel hier neue Wege geht. Geld wird man damit wohl noch nicht verdienen, aber die Lernkurve ist steil. Und darum geht es im Moment: Erfahrungen sammeln, sehen was geht, Grenzen ausloten, Konzepte ausprobieren, Prozesse optimieren, die richtigen Menschen zusammenbringen.


Annotator

21.02.2018 - 10:30 Uhr

Es ist doch ganz einfach so, das Käuferverhalten und der Mark verändert sich mit Lichtgeschwindigkeit.Sich dagegen zu wehren ist schwer und aufhalten unmöglich.Anpassen schon eher. Autohaus ist nicht ganz einfach!


Torsten Wittwer

21.02.2018 - 11:39 Uhr

Die Händlerschaft bekommt von den Herstellern Auflagen über Auflagen (CI) und an anderer Stelle geht der Verkauf immer mehr an den Autohäusern vorbei!Einige wenige machen sich die Taschen voll und der Händler spielt das Fußvolk in dieser Kette. Wir haben die Arbeit! Beratungen, Probefahrten, Konfigurationen etc. etc. und das alles für Nüsse.Dann gibt es noch diverse Plattformen wie SIXT, die den Händlern in absehbarer Zeit den Gnadenstoß verpassen. Diese Plattformen geben Nachlässe in Dimensionen - so hoch ist nicht annähernd die Gesamtmarge für einen "normalen" Händler.Ich stelle mir gerade vor was die Herren in den Teppichetagen diverser Hersteller machen, wenn das Fußvolk nicht mehr da ist...Wir sind ein 4-Marken-Händler und es ist einfach nicht mehr feierlich.Hier wird mit aller Macht das AH mit seiner persönlichen Beratung/mit seinen wichtigen persönlichen Kontakten mittelfristig platt gemacht.Aber diese Rechnung kann nicht aufgehen. Oder macht SIXT, Amazon etc. demnächst alles selber....


Kaba

22.02.2018 - 12:24 Uhr

So ist es ja nicht. Interessent reserviert das Fahrzeug bei Amazon und kommt dann zum Händler um die restlichen Formalitäten zu klären.


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