TecAlliance hat die Gründung der Kyvera GmbH bekanntgegeben. Die neue Tochtergesellschaft soll Herausforderungen rund um die zunehmende Menge und Komplexität von Daten im Independent Automotive Aftermarket (IAM) adressieren.
Nach Angaben des Unternehmens entstehen heute täglich große Mengen an Produkt-, Diagnose-, Werkstatt-, E-Commerce- und Fahrzeugdaten. Diese Informationen seien jedoch häufig auf unterschiedliche Systeme und Unternehmen verteilt und dadurch nur eingeschränkt miteinander verknüpfbar. Kyvera baut auf dem Datenstandard TecDoc auf und soll als neutrale Infrastruktur den Austausch sowie die Nutzung von Daten für klar definierte Anwendungsfälle ermöglichen. Unternehmen sollen dabei die Kontrolle über ihre eigenen Daten behalten.
"Seit mehr als 30 Jahren hilft TecAlliance dem Aftermarket, mithilfe vertrauenswürdiger Daten, Branchenstandards und gemeinsamer Lösungen effizienter zu werden. Mit der Weiterentwicklung der Branche entstehen neue Herausforderungen, die neue Ansätze erfordern. Kyvera ermöglicht es uns, diese Chancen gemeinsam mit dem Markt zu erschließen und dabei auf dem starken Fundament aufzubauen, das wir über Jahrzehnte geschaffen haben", erklärte Peter van der Galiën, Geschäftsführer von TecAlliance, laut einer Mitteilung.
Kyvera verfolgt nach Unternehmensangaben einen sogenannten "Use-Case-First"-Ansatz. Dafür sollen Gruppen von Marktteilnehmern zusammengebracht werden, um konkrete Herausforderungen der Branche gemeinsam zu bearbeiten und Lösungen zu entwickeln.