Einen Cent teurer ist es im zweitplatzierten Bundesland Berlin mit 1,725 Euro. In Sachsen-Anhalt, derzeit Schlusslicht im Bundesländer-Ranking von Super E10, kostet ein Liter 1,794 Euro und damit 7,9 Cent mehr als im Saarland.
Auch für Dieselfahrer ist das Tanken im Saarland vergleichsweise preiswert: Ein Liter Diesel kostet momentan im Mittel 1,669 Euro, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 1,672 Euro. Teuerstes Bundesland für Dieselkraftstoff ist aktuell Mecklenburg-Vorpommern mit einem Durchschnittspreis von 1,768 Euro. Im Vergleich zum Saarland zahlt man im Nordosten damit immerhin 9,9 Cent mehr für einen Liter Diesel.
Im vergangenen Jahr war das Saarland bei sieben der zwölf Monatsauswertungen das Bundesland mit den niedrigsten Benzinpreisen, bei Diesel immerhin sechs Mal. Warum man dort tendenziell günstig tankt, könnte mit der Nähe zu Luxemburg zu tun haben, dort sind die Spritpreise traditionell eher preiswert. Die hohe Bevölkerungsdichte und die daraus resultierende relativ große Anzahl an Tankstellen spielen ebenfalls eine Rolle. Dies begünstigt einen florierenden Wettbewerb zwischen den Anbietern und führt indirekt zu einem niedrigeren Preisniveau an den Zapfsäulen.
Der ADAC empfiehlt Autofahrerinnen und Autofahrern, vor der Fahrt zur Tankstelle die Kraftstoffpreise zu vergleichen und konsequent dort zu tanken, wo es am günstigsten ist. Nicht zuletzt die Tageszeit spielt eine wesentliche Rolle bei der Höhe der Preise. Wer abends tankt, kann im Vergleich zu den Morgenstunden im Schnitt rund 13 Cent je Liter sparen.
Für die heutige Untersuchung hat der ADAC die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe erfassten Tankstellen ausgewertet und den 16 Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme vom 17. Februar 2026 (11 Uhr) dar.