Kurz gemeldet: Notizen aus der Mobilitätsbranche

17.02.2026 14:12 Uhr | Lesezeit: 2 min
Ford
Nutzer eines Ford Explorer oder Capri qualifizieren sich ab Sommer für einen V2G-Stromtarif von Ocotopus.
© Foto: Ford

Ford/Octopus: V2G-Stromtarif für Privatkunden +++ Waymo-Robotaxis: Erstmals mit China-Autos +++ ZF 8HP-Getriebe: Es wird länger geschaltet +++ Volvo EX30 Black Edition +++ Opel Corsa Yes

Ford/Octopus: V2G-Stromtarif für Privatkunden

Ford und der Energieversorger Octopus wollen ab diesem Jahr das Vehicle-to-Grid-Laden (V2G) für Privatkunden in Deutschland anbieten. Dabei können Elektroautos nicht nur Strom beziehen, sondern auch ins Netz zurückspeisen und so ihre Stromkosten senken. Möglich ist dies mit den Ford-Modellen Explorer oder Capri sowie einer bidirektionalen Wallbox von Ambibox. Der V2G-Stromtarif von Octopus bietet unter anderem einen monatlichen Bonus von 30 Euro, sofern das Fahrzeug mindestens 300 Stunden pro Monat an der heimischen Wallbox hängt. Zusätzlich verspricht der Anbieter einen Nachlass von 18 Cent pro Kilowattstunde auf den geladenen Fahrstrom. Daraus ergibt sich rechnerisch ein Ladepreis von rund 15 Cent je Kilowattstunde. Laden und Rückspeisung werden automatisch gesteuert. Dennoch können Nutzer weiterhin Abfahrtszeiten und einen Mindestladestand festlegen und das System bei Bedarf deaktivieren, wenn sie das Auto sofort mit bis zu elf kW laden wollen.

Waymo-Robotaxis: Erstmals mit China-Autos

Fahrdienstanbieter Waymo bringt in den USA die sechste Generation seines Robotaxis auf die Straße. Die "Ojai" genannten Modelle basieren auf dem für den Robotaxi-Einsatz optimierten Elektro-Van Zeekr RT des chinesischen Geely-Konzerns. Es soll dank spezieller Sensorik besonders bei widrigen Wetterbedingungen sicherer unterwegs sein als andere Waymo-Modelle. Gleichzeitig soll er mit weniger Hardware auskommen und damit Kosten sparen. Hauptsensor ist eine 17-Megapixelkamera mit integriertem Reinigungssystem, außerdem sind Lidar- und Radarsysteme an Bord. Die neuen Robotaxis sind als Ergänzung für die Flotte gedacht, die aktuell vor allem aus umgerüsteten Jaguar I-Pace besteht. Sie sollen vor allem bei der angekündigten Expansion des Fahrdienstes in weitere US-Städte zum Einsatz kommen. Die Wahl eines chinesischen Modells sogt in den USA bereits für Kritik – unter anderem wegen befürchteter Spionagegefahr.

Volvo EX30 Black Edition: Dunkles Kraftpaket

Eigentlich wollte Zulieferer ZF die Produktion der vierten Generation seines Achtgang-Automatikgetriebes für BMW zum Ende der 2020er-Jahre auslaufen lassen und die Technik nicht mehr weiterentwickeln. Nun soll der Getriebebaukasten kontinuierlich modernisiert werden, mit besonderem Fokus auf elektrifizierte Antriebe wie Mild- und Plug-in-Hybride und bis in die späten 2030er-Jahre weitergebaut werden. Volvo bietet seinen kleinsten Stromer, den EX30, ab sofort auch als Black Edition an. Das Sondermodell setzt konsequent auf dunkle Akzente: Außen dominiert der Metalliclack "Onyx Black", ergänzt durch schwarz lackierte 19-Zoll-Leichtmetallräder und weitere Schwarzakzente. Innen bietet der EX30 die Ausstattung "Indigo" mit Akzenten aus recyceltem Jeansstoff. Zum Serienumfang zählt eine elektrisch betätigte Heckklappe. Antriebsseitig stehen zwei Varianten zur Wahl: Der Single Engine mit 200 kW/272 PS und 69-kWh-Batterie schafft bis zu 476 Kilometer Reichweite. Alternativ gibt es den Twin Engine mit 315 kW/428 PS, der auf 449 Kilometer kommt. Mit Sprintwerten von 5,3 beziehungsweise 3,6 Sekunden sind beide Variante antrittsstark. Preislich startet die Black Edition bei 44.300 Euro. Das sind 5.800 Euro mehr als für die Einstiegsversion des EX30 mit kleiner 51-kWh-Batterie.

Opel Corsa Yes: Korallig und komfortabel 


Ferrari Luce (Cockpit)

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