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Umbau: Daimler stellt neue Niederlassungsverbünde vor

Einzelne Niederlassungen werden im Januar 2015 in größeren Vertriebsverbünden zusammengefasst.
© Foto: picture alliance

Einzelne Mercedes-Niederlassungen werden ab Januar in größeren Vertriebsdirektionen zusammengefasst. So sollen Leitungs- und Verwaltungsfunktionen gebündelt werden.


Datum:
11.12.2014
10 Kommentare

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Daimler treibt den Umbau seines deutschen Niederlassungsnetzes voran. Wie angekündigt werden einzelne Niederlassungen im Januar 2015 in größeren Vertriebsverbünden zusammengefasst. So sollen Leitungs- und Verwaltungsfunktionen gebündelt werden, wie der Konzern am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Teil der Neuausrichtung des konzerneigenen Mercedes-Vertriebs in Deutschland sei auch eine organisatorische Trennung des Pkw- und Nutzfahrzeug-Geschäftes, hieß es.

Nach den Angaben besteht die Vertriebsdirektion Mitte künftig aus den Niederlassungen in Hannover, Kassel und Braunschweig. Die Leitung für den Pkw-Verkauf mit Sitz in Hannover übernimmt Harm-Uwe Klaassen (57). Detlef Barthelmes (50) steht an der Spitze der neu geschaffenen Vertriebsdirektion Mitte für Nutzfahrzeuge in Kassel. Die Niederlassungen in Hamburg und Bremen bilden die Vertriebsdirektion Nord. Bernd Zierold (58) übernimmt die Leitung Pkw in Hamburg, Michael Friedrich (57) führt von Bremen aus die Nutzfahrzeug-Sparte.

Die Vertriebsdirektion West umfasst die werkseigenen Betriebe in Dortmund, Wuppertal und Ostwestfalen-Lippe. Um das Pkw-Geschäft kümmert sich Gerd Hewing (57) in Dortmund, Stefan Heinz (49) übernimmt den Transporter- und Lkw-Verkauf von Wuppertal aus. Die Niederlassungen in Mannheim, Freiburg, Saarland und Baden-Baden werden zur Vertriebsdirektion Süd-West. Das Geschäft verantworten Hans-Peter Immel (58, Pkw, Mannheim) und Volker Speck (50, Nfz, Freiburg). Den Standort Baden-Baden führt auch künftig Markus Böckendorf (50). Die Vertriebsdirektion Württemberg besteht ab Januar aus den Niederlassungen in Stuttgart, Reutlingen, Ulm, Schwäbisch Gmünd und Ravensburg. Manfred Hommel (56) leitet künftig den dortigen Pkw-Bereich. Sein Büro ist in Stuttgart. In Um ist Nfz-Leiter Thomas Witzel (58) ansässig.

Die Mercedes-Niederlassungen in Frankfurt am Main, Mainz, Darmstadt und Fulda gehören zur neuen Vertriebsdirektion Rhein-Main. Verantwortlich für das Pkw-Geschäft mit Sitz in Frankfurt ist Burkhard Wagner (53), Hartmut Swietlik (56) betreut den Nutzfahrzeug-Verkauf von Mainz aus. Die Vertriebsdirektion Rheinland besteht aus den werkseigenen Autohäusern in Köln, Koblenz und Aachen – mit den Spartenleitern Matthias Hindemith (53, Pkw) in Köln und Thomas Millies (50, Nfz) in Koblenz.

Die Niederlassungen in Nürnberg, Mainfranken und Regensburg schließen sich im Januar zur Vertriebsdirektion Nordbayern zusammen. Joachim Schlereth (52) übernimmt die Pkw-Direktion mit Sitz in Würzburg. Matthias Matthies (56) wird Chef des Nutzfahrzeuggeschäfts mit Sitz in Nürnberg. Die Vertriebsdirektion Südbayern entsteht aus den Häusern in München und Augsburg. In München managt Ulrich Kowalewski (59) den Pkw-Verkauf, von Augsburg aus steuert Jutta Hofmeister (53) den Nutzfahrzeug-Vertrieb.

Standorte in neuen Bundesländern vor Verkauf

Daimler stellt sein komplettes Niederlassungsnetz mit 158 Autohäusern und Werkstätten auf den Prüfstand, weil es an der Profitabilität hapert. Zuletzt arbeiteten dort 15.000 Menschen. Die Pläne sehen auch den Verkauf von 63 Standorten vor. Betroffen davon sind Magdeburg, Schwerin, Rostock, Leipzig, Dresden und Teile von Berlin. Der Betriebsrat hatte das Sparprogramm zuletzt massiv kritisiert und unter anderem Protestaktionen organisiert. (dpa/se)

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KOMMENTARE


eldon

12.12.2014 - 14:20 Uhr

Endlich kommt da was in Bewegung!Ich war im ersten Quartal 2014 in der Niederlassung Düsseldorf zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und durfte zuerst einmal geschlagene 2 Stunden warten. Das Vorstellungsgespräch bestand dann im Wesentlichen daraus, dass ich gesagt bekam, ich solle 25 NW Einheiten verkaufen. In den ersten 4 Wochen nach Einstellung. Da habe ich erst einmal tief Luft geholt, denn das erschien mir doch arg viel.Und auf meine Nachfrage, wie viele Verkäufer die Dame im Haus hat und wieviel Einheiten der Beste denn verkaufen würden, kam …… nichts! Das wisse Sie nicht und müsse Sie auch nicht wissen. Eine Personalleiterin, die Einstellungsgespräche führt und das nicht weiß …. Ach herrjeh, wie will die Dame mich motivieren, wenn Sie so einfache Größen nicht kennt.Aber ich soll brennen! Na ja, nun bin ich immer noch bei Hyundai und habe lächerliche 186 Endkundengeschäfte bis heute geschrieben. Die freuen sich hier über so eine Kleinigkeit, Mercedes hat es anscheinend nicht nötig.


UE

12.12.2014 - 15:37 Uhr

@eldon:Bleiben Sie mal bei Hunday! Ist besser für Sie, glauben Sie mir!Mit DIESER Einstellung wird das nix.Sie haben nicht die leiseste Ahnung, wie viele Automobliverkäufer sich Monat für Monat bei Daimler bewerben.Und ehrlich 186 Hunday zu verkaufen ist nun wirklich keine Kunst!Hunday ist Massenware. Und einen i10 wollen Sie jetzt nicht wirklich mit einem Daimler vergleichen, oder?Wieviel von Ihren 186 Stück waren denn Sonata? ;-)Drei oder vier?


ovlov

12.12.2014 - 18:03 Uhr

@UE Bleiben Sie mal noch bei "Daimler" solange Sie noch können, denn mit Ihrer Arroganz werden Sie vermutlich nirgendwo anders eine Chance haben. Einem Automobilverkäufer einer Premiummarke der noch nicht einmal den Markennamen eines am Weltmarkt konkurrierenden Wettbewerbers richtig zu schreiben vermag spreche ich jedenfalls die Kompetenz ab beurteilen zu können wie leicht oder schwer es ist bei eben diesem Unternehmen einen Kleinwagen zu verkaufen. Versuchen Sie sich doch mal in einem anderen Markt als dem Heimatmarkt von Mercedes, BMW und Audi - Sie werden schnell feststellen, dass es in Deutschland einfacher für Sie ist als Sie denken. Genauso wie für Jaguar in GB, Cadillac in USA oder Volvo in Schweden haben Sie hier den Heimvorteil. Und wenn dieser Sie trotzdem nicht vor so einem Eingriff in den Vertrieb wie bei Mercedes schützt scheint es bei Ihnen und vielen Ihrer Kollegen nicht wirklich weit her zu sein mit Ihren Künsten. So gesegen haben Sie Recht, eldon sollte bei Hyundai bleiben, da gibts wahrscheinlich die sympathischeren Verkäufer... ;-)


Waltrogge

12.12.2014 - 20:06 Uhr

Kann denn heute überhaupt noch ein Automobilverkäufer Autos verkaufen? Ich meine V e r ka u f en!! Verkaufen heißt für mich, einem Kunden der nach einem grünen Polo GW fragt einen roten Corsa zu verkaufen, ihn damit aber auch zufrieden zu machen. Mir wäre als Autohaus Inhaber ein Verkäufer lieber der Kunden berät und eine bewusste Entscheidung des Kunden herbeiführt als einer der die Tageszulassungen zeigt und fragt, welche Farbe es denn sein dürfe. Verkaufen heißt für mich nicht, auf das Auge drücken was weg muß, den Kunden als Idioten betrachten, Hauptsache er kauft. Und gerade da sind die Mercedes Verkäufer ein sehr schlechtes Beispiel. Dunkler Anzug eine gewisse Mindestkörpergröße und ein Maß an Arroganz welches nicht in die heutige Verkaufswelt passt. Ich habe in meiner aktiven Zeit als GF von Autohäusern nur schlechte Erfahrungen mit Verkäufern gemacht die von einer sogenannten Premium Marke kamen. In den meisten Fällen kamen diese gar nicht klar damit eine Kundenbindung her zu stellen und passten menschlich nicht zu dem Kundenprofil der zu verkaufenden Marke. UE gehört zu dieser Sorte. Was interessiert es mich oder Dich Eldon, wie viele Verkäufer sich monatlich bei Mercedes bewerben. Dies sind in meinen Augen diejenigen die eben nicht verkaufen können. Sie wollen sich durch eine Disponentin steuern lassen. Sie wollen gesagt bekommen was sie den ganzen Tag tun sollen und wen sie ansprechen sollen, und natürlich einen dicken Dienstwagen fahren. Dann ist man wer. Dann lieber bei Hyundai 186 "Einheiten" verkaufen und mit dafür sorgen, dass das Autohaus überlebt und nicht pleite geht. Das ist für die Selbstachtung, für die Kundenbindung, für den Inhaber und alle Angestellten eine Investition in die Zukunft. Keine Automarke verkauft sich von alleine wie geschnitten Brot. Es bedarf immer der Menschen, welche sich mit der Marke und dem Autohaus identifizieren.Dann wird auch der Kunde zufrieden sein. Er wird wiederkommen, weiterempfehlen und auch das nächste Auto dort kaufen. Und das ist für mich das Wichtigste was ein Verkäufer leisten kann


Charly

12.12.2014 - 20:31 Uhr

@UE Aus Ihnen sprüht förmlich die Daimlerisch Arroganz.Daimler braucht doch gar keine Verkäufer. Die Autos verkaufensich doch von selbst.


DH

13.12.2014 - 01:35 Uhr

Es sind schon viele beim Daimler gescheitert.Dir wird es nicht viel besser gehen.Bleib da und verdiene deine kleinen Brötchen!Mit deinen 184 Fahrzeugen Verdienst du wahrscheinlich so viel wie ich mit meinen 70!Und so wie der Kollege schon sagt, wie viele Fahrzeuge lagen über 35.000,-?!Mehr als 10 werden es nicht sein.


Charly

13.12.2014 - 07:24 Uhr

@UE Aus Ihnen sprüht förmlich die Daimlerische Arroganz.


Nordlicht

13.12.2014 - 11:19 Uhr

@UE: 186 Hyundai heißt 186 Beratungsgespräche, mit allem was dazu gehört- Inzahlungnahme, Probefahrt , Finanzierung etc. mit dem entsprechenden Beratungsaufwand. 186 MB im Vergleich sind min. 50 % Flotten - und Dienstwagengeschäfte in vorgefertigten Rahmen. Und 3,3 % Marktanteil gegenüber 9% bei Daimler - wer bietet denn da Massenware? Da ist die Frage nach dem "besseren" Verkäufer schnell beantwortet.


A.Schmu

15.12.2014 - 09:36 Uhr

@ UE. Warum bewerben sich Monat für Monat (hunderte? ) bei Daimler? Weil die so expandieren und ständig 100te neue Verkäufer benötigen? Wohl eher nicht, sondern deswegen, weil die "neuen" unter enormen Druck stehen verkaufen zu müssen. Und im dritten Monat wirste halt bei nicht erreichten Zielen gekündigt. Sicherlich ist es auch nicht einfach, eine S-Klasse zu verkaufen. Aber wieviel haben Sie denn verkauft? Sind es nicht eher C / b + A Klasse? = Massenware. Sprich i30,i20, i10? Der Vorteil bei Premium ist doch, dass der Kunde eherkauft wenn er kommt, und nicht mit Opel, Ford, Honda, PSA, Skoda usw. vergleicht. Und wenn ich ein Vorstellungsgespräch hätte, wären diese Fragen mehr als legitim und sollten auch von jemandem kompetenten benatwortet werden können. Zumal erscheinen mir 25 im ersten Monat !!!! mehr als fraglich. Ich bin mir sicher, dass Sie das nicht haben... Monat für Monat.


Guido Barth

18.12.2014 - 11:53 Uhr

Wer sich auf diesem Niveau hier in eine solche Diskussion einmischt, sollte besser an der Brötchentheke stehen und warten, was der Kunde bestellt, "darf es etwas mehr sein ?" wäre hier wohl in vielen Dingen eine Frage, die ich hier einigen stellen muss. Nicht an Brötchen, nein , an Niveau und Sachlichkeit... Frohe Weihnachten!


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