ZDK im Umbruch: Neue Köpfe und Reform für die Zukunft

27.01.2026 16:10 Uhr | Lesezeit: 3 min
ZDK Vorstand 2026 Eskildsen Krämer Schneider
Neue Vorstände beim ZDK (v.l.n.r.): Thorsten Krämer, Nina Eskildsen und Michael Schneider.
© Foto: ZDK

Mit personellen Weichenstellungen hat der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe am Dienstag in Berlin den Grundstein für die künftige Verbandsarbeit gelegt. Die Wahl von drei neuen Vorstandsmitgliedern markiert den Beginn eines Generationswechsels an der Spitze.

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat am Dienstag auf seiner Mitgliederversammlung in Berlin einen personellen Umbruch eingeleitet. Mit der Wahl von drei neuen Vorstandsmitgliedern soll ein Generationswechsel in der Führung des Branchenverbands beginnen.

Neu in den Vorstand gewählt wurden Nina Eskildsen, Präsidentin des Verbands des Kfz-Gewerbes Schleswig-Holstein, Thorsten Krämer, Landesinnungsmeister und Vizepräsident des Landesinnungsverbands Hessen, sowie Michael Schneider, Präsident des Landesverbands Kfz-Gewerbe Sachsen und Landesinnungsmeister. Die drei neuen Mitglieder verfügen über langjährige ehrenamtliche Erfahrung im Kfz-Handwerk und repräsentieren unterschiedliche Regionen und Strukturen der Branche.

Satzungsreform mit klarer Mehrheit beschlossen

Parallel zur personellen Neuaufstellung verabschiedeten die Delegierten eine umfassende Satzungsreform. Mit 95 Prozent Zustimmung erhielt die Reform eine deutliche Mehrheit. ZDK-Präsident Thomas Peckruhn sieht darin einen wichtigen Schritt für die Zukunftsfähigkeit des Verbands: "Mit diesen Entscheidungen treiben wir die Modernisierung unseres Verbands konsequent voran. Der ZDK stellt sich organisatorisch und personell zukunftsfest auf", erklärte er. Die Reform soll klarere Strukturen schaffen und die Grundlage für eine strategische Neuausrichtung des Verbandes bilden.

Bekenntnis zur europäischen Interessenvertretung

Darüber hinaus bestätigte die Mitgliederversammlung mit 93 Prozent Zustimmung die Mitgliedschaft des ZDK im europäischen Dachverband Automotive Mobility Europe (AME). Der Verband setzt sich auf EU-Ebene unter anderem für fairen Marktzugang, mittelstandsfreundliche Rahmenbedingungen sowie die Förderung von Innovation und Nachhaltigkeit ein.


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