dealOS: Weg von der Datenschippe
Die Plattform dealOS soll im Autohaus Systeme besser vernetzen und Arbeitsschritte automatisieren. Die Gründer Jörg Gudat und Jörg von Steinaecker erklären, wo ihr System ansetzt, warum Digitalisierung im Autohaus oft zu kurz kommt und dass KI kein Allheilmittel ist.
AH: Herr von Steinaecker, Herr Gudat, warum braucht der Autohandel aus Ihrer Sicht neue Digitalisierungsansätze?
J. Gudat: Weil wir in den Autohäusern immer noch viel Zeit mit Dingen verbringen, die kaum Wert schaffen. Mitarbeiter kopieren Daten von einem System ins nächste, laden Belege manuell herunter, pflegen Informationen doppelt. Ich nenne das gerne die "Datenschippe".
J. v. Steinaecker: In der Industrie ist es völlig normal, Prozesse zu analysieren und zu optimieren. Im Autohandel ist das weniger ausgeprägt, vor allem im administrativen Bereich. Dazu kommt, dass viele Entscheider sich nicht im Klaren sind, was technisch heute möglich ist. Dabei lässt sich vieles inzwischen relativ einfach automatisieren.
AH: Woran liegt das? Fehlt der Wille oder das Know-how?
J. v. Steinaecker: Es fehlt eher die Vorstellungskraft. Viele Händler haben einen Wust an Prozessausnahmen und glauben…
Mehr Infos finden Sie hier!