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Kommentare () Kommentare (0) 12.10.2017

AUTOHAUS goes Silicon Valley

Reise ins digitale Epizentrum

AUTOHAUS goes Silicon Valley
Reise ins digitale Epizentrum
Hier schlägt das digitale Herz der USA: die San Francisco Bay Area
© Foto: AUTOHAUS

Immer mehr IT-Firmen aus den USA drängen ins Autogeschäft und machen den etablierten Playern das Leben schwer. Wer sie sind und was sie antreibt, erfahren deutsche Branchenexperten derzeit aus erster Hand.

Von Ralph M. Meunzel/AUTOHAUS

Das Silicon Valley zählt zu den bekanntesten IT- und Hightech-Standorten überhaupt. Die führenden Weltkonzerne des Internetbusiness – Google, Apple oder Facebook – haben dem südlichen Teil der San Francisco Bay Area ihren Stempel aufgedrückt. Doch es sind nicht nur die Branchenriesen, die mit innovativen oder disruptiven Ansätzen und Denkweisen die Welt verändern oder beeinflussen wollen.

Digitalisierung und Internet verändern auch die Automobilbranche. Im Silicon Valley oder in "Silicon Beach" im westlichen Teil der Metropolregion Los Angeles arbeiten zahlreiche Start-up Unternehmen von der Ein-Mann-Bude bis zu mittelständischen Firmen, die sich mit innovativen Geschäftsideen und Problemlösungen auseinandersetzen. Häufig mit genügend Risikokapital versehen, ist man noch dabei, eine Idee auszufeilen, kurz vor dem Marktstart oder bereits erfolgreich aktiv. Der amerikanische Automarkt ist dabei für neue Ansätze besonders empfänglich, da er oft wesentlich deregulierter ist als beispielsweise in Europa.

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AUTOHAUS will es genau wissen und hat sich deshalb mit einer 26-köpfigen Reisegruppe in die Epizentren der Hightech-Industrie gewagt. Noch bis 15. Oktober 2017 werden verschiedene Unternehmungen besucht, die sich mit dem Car Business auseinandersetzen. Gestartet ist die Gruppe mit einer Stippvisite beim E-Mobil-Produzenten Faraday Future in Gardena. Hier konnten wir uns aus erster Hand unter anderem im Gespräch mit Stefan Krause, Global COO und CFO, sowie Ulrich Kranz, Chief Technology Officer, über das Konzept und die Modelle des erst 2014 gegründeten Herstellers informieren. Das erste Modell der FF 91 soll Ende 2018 auf dem Markt kommen.

In Santa Monica trafen wir unter anderem Truecar und diskutierten mit President und CEO Chip Perry sowie CFO Mike Guthrie über die Preistransparenz der Plattform. Eine Straße weiter gelegen –fast am Strand in der Nähe der Pier – hat sich auch Fair.com angesiedelt. Eva Kellershof, Manager Corporate Strategy, und CFO Fedor Artiles erklärten uns eindrucksvoll die Vermarktung von Gebrauchtwagen, die über angeschlossenen Händlern dem Kunden angeboten werden. Der Kunde least das Auto und zahlt eine monatliche Rate, die alle notwendigen Leistungen inkludiert. Der Leasingnehmer kann das Auto jederzeit kostenfrei zurückgeben.

Finanzierungsangebote per App

Maßgeschneiderte Finanzierungsangebote per App gibt es bei Autogravity in Irvine. CEO Andreas Hinrichs und CTO Dr. Martin Prescher verrieten, warum Händler und Herstellerbanken sehr gerne mit dem erfolgreichen Start-up zusammenarbeiten. Dass es auch viele deutsche Unternehmen ins Silicon Valley verschlagen hat, ist zwar hinlänglich bekannt. Wie man dabei am besten vorgeht, haben uns Oliver Hanisch, Managing Partner und Eike Cordes, zuständig für Marketing und Operations, von German Innovators vorgestellt. Die Institution wird von der Bundesregierung gefördert.

Ein ausführlicher Bericht über den Businesstrip folgt in der Ausgabe AUTOHAUS 21/2017, die am 6. November erscheint.

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