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ACEA: Automarkt in Europa bricht weiter ein

19.03.2013 10:16 Uhr
Porsche Auslieferung Absatz Zulassungen
Am europäischen Automarkt geht es weiter bergab.
© Foto: Sebastian Willnow/ ddp

In den EU- und EFTA-Ländern wurden im Februar knapp 830.000 Pkw verkauft – ein Rückgang um über zehn Prozent. Jeder vierte Wagen kam aus dem Volkswagen-Konzern.

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Am europäischen Automarkt geht es weiter bergab. Die Zahl der verkauften Autos in den Ländern der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) ist im Februar um 10,2 Prozent auf 829.359 gefallen, wie der Branchenverband Acea am Dienstag in Brüssel mitteilte. So wenig Fahrzeuge wurden in dem Monat noch nie verkauft. Bereits im Januar war der Absatz auf ein Rekordtief gerutscht.

Über die ersten beiden Monate des Jahres gesehen fiel der Absatz um 9,3 Prozent auf 1,748 Millionen Autos. In Deutschland sanken die Verkäufe im Februar um 10,5 Prozent und damit noch deutlicher als im Krisenland Spanien (minus 9,8 Prozent). In Frankreich lag das Minus bei 12,1 Prozent und in Italien bei 17,4 Prozent. Von den wichtigen Märkten konnte nur Großbritannien zulegen (plus 7,9 Prozent). Auf bescheidenem Niveau wuchsen auch Griechenland und Portugal.

Branchenprimus Volkswagen büßte im Februar konzernweit 7,2 Prozent ein, steigerte aber seinen Marktanteil auf 24,7 Prozent. Aus deutscher Sicht kamen Daimler (minus 1,7 Prozent), BMW (minus 2,8 Prozent) und Audi (minus 3,8 Prozent) glimpflich davon. Zweistellig verloren dagegen Opel/Vauxhall (minus 15,3 Prozent) und Ford (minus 20,8 Prozent). Weiter auf Talfahrt waren auch die PSA-Gruppe, Renault und Fiat.

Die Februar-Gewinner im Hersteller-Ranking kann man an einer Hand abzählen: Hyundai (plus 1,4 Prozent), Dacia (plus 15,4 Prozent), Mazda (plus 13,1 Prozent), Honda (plus 27 Prozent) und Jaguar Land Rover (plus 5,8 Prozent).

Durchwachsene Bilanz

Außerhalb Europas war das Bild dem Verband der Automobilindustrie (VDA) zufolge gemischt: Während die USA (plus 3,7 Prozent) und Russland (plus 1,6) Zuwächse verzeichneten, wurden in Japan (minus 8,1 Prozent), Brasilien (minus 5,6 Prozent) und Indien (minus 16,7 Prozent) sinkende Verkäufe verzeichnet. Zwar fielen diese auch in China (minus 2,3 Prozent), allerdings seien die Zahlen durch das in diesem Jahr in den Februar fallende Neujahrsfest verzerrt, wie der Verband betonte. Januar und Februar gemeinsam betrachtet stiegen die Verkäufe in China hingegen um gut 28 Prozent zum Vorjahr. (rp/dpa)

Weitere Details zum europäischen Automarkt sind unten in der Downloadbox abrufbar.

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KOMMENTARE

Tan Tsung

20.03.2013 - 12:05 Uhr

Wenn die europäischen Staaten in den nächsten zehn Jahren, jeder am besten für sich, ihre finanz- und wirtschaftspolitischen Hausaufgaben machen, werden sich die monatlichen Verkäufe auf ca. 600.000 Neuwagen stabilisieren, d.h. auf das Jahr gerechnet 7.200.000 Einheiten. Kein Grund zum Jammern!


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