Automarkt Europa: Leichtes Minus im November

14.12.2007 11:07 Uhr
Im November wurden in Europa weniger Pkw neu angemeldet.

ACEA: Deutschland zieht europaweite Zulassungen in die roten Zahlen / Alle Details zum Download

Der schwache Autoabsatz in Deutschland hat im November die europaweiten Zulassungen ins Minus gezogen. Insgesamt wurden 1,25 Mio. Autos neu zugelassen, 1,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, teilte der europäische Herstellerverband ACEA am Freitag in Brüssel mit. Diese Gesamtzahlen gelten für die EU ohne Zypern und Malta sowie die EFTA-Staaten Norwegen, Schweiz, Island. ACEA bestätigte damit Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA), der am Donnerstagabend von einem Rückgang um ein Prozent auf gut 1,2 Mio. Pkw berichtet hatte. Schlechter als der Markt entwickelte sich im November den Angaben zufolge die Volkswagen-Gruppe, die trotz eines Absatzrückgangs um 7,2 Prozent auf 255.825 Einheiten aber klar Marktführer blieb. Der Marktanteil ging von 21,8 auf 20,4 Prozent zurück. Damit blieb der Konzern aber deutlich vor dem französischen Konkurrenten PSA Peugeot Citroën, dessen Absatz um 2,1 Prozent zurückging. Bei der Marke Volkswagen selbst gingen die Zulassungen um 7,8 Prozent auf 136.614 Neuwagen zurück, bei Audi um 6,9 Prozent auf 50.302 Autos und bei Seat um 6,8 Prozent auf 29.507 Neuzulassungen. Den geringsten Rückgang innerhalb des Konzerns verzeichnete die tschechische Tochter Skoda, die um 5,4 Prozent auf 39.165 Neuwagen nachgab. Gegen den Trend zulegen konnte BMW. Der Absatz einschließlich des Mini legte um 16,6 auf 73.531 Neuwagen zu. Der Marktanteil stieg von 5,0 auf 5,9 Prozent. Dabei profitierte der Konzern vor allem vom Mini, von dem mit 12.878 Fahrzeugen 54 Prozent mehr verkauft wurden als ein Jahr zuvor. Die Marke BMW erhöhte ihre Zulassungen um 10,9 Prozent auf 60.653 Neuwagen. Auch Daimler profitierte von seinem Kleinwagen Smart. Während die Zulassungen der Marke um 36,4 Prozent auf 10.800 anstiegen, ging sie bei der Marke Mercedes-Benz um 8,8 Prozent auf 59.800 Neuwagen zurück. Konzernweit lag der Europa-Absatz mit 70.600 Einheiten um 3,9 Prozent unter Vorjahresniveau, der Marktanteil sank von 5,8 auf 5,6 Prozent. (dpa) Details sind rechts in der Downloadbox abrufbar.

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