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Corona-Krise: Opel will Kurzarbeit verlängern

Opel hatte zuletzt Entlassungen für den Fall ins Spiel gebracht, dass sich bei einem vereinbarten Freiwilligenprogramm zum Stellenabbau bis Ende 2021 nicht die angestrebten 2.100 Teilnehmer finden lassen.
© Foto: picture alliance/Foto Huebner

Noch bis voraussichtlich Ende 2021 will der Autobauer die regelmäßige Arbeitszeit seiner Belegschaft verringern. Zudem wird das Programm zur Altersteilzeit ausgeweitet, im Gespräch sind auch Transfergesellschaften.


Datum:
28.09.2020
1 Kommentare

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Die Kurzarbeit in Folge der Corona-Krise wird beim Autobauer Opel bis voraussichtlich Ende 2021 verlängert - vorbehaltlich der Zustimmung der Arbeitsagentur. Darauf einigten sich Geschäftsleitung und Gesamtbetriebsrat in einem Eckpunktepapier, wie das Unternehmen am Samstag mitteilte. Darüber hinaus wolle Opel unter anderem sein Programm zur Altersteilzeit auch für alle Beschäftigte des Jahrgangs 1964 öffnen, hieß es.

Für sogenannte Fokusbereiche prüfe Opel das Angebot von Transfergesellschaften. Konkret wurde der Standort Rüsselsheim genannt, etwa mit Teilelager und Design. Hier sei für die Jahrgänge 1961 bis 1964 auch ein "spezielles Programm" geplant. Details nannte Opel nicht. "Zu den einzelnen Punkten müssen in den nächsten Tagen Vereinbarungen abgeschlossen werden", teilte das Unternehmen mit. Über die Einigung hatten zuvor die Zeitungen der VRM-Gruppe berichtet.

Opel hatte zuletzt Entlassungen für den Fall ins Spiel gebracht, dass sich bei einem vereinbarten Freiwilligenprogramm zum Stellenabbau bis Ende 2021 nicht die angestrebten 2.100 Teilnehmer finden lassen. Bislang haben sich demnach nur etwa 500 Beschäftigte für ein Ausscheiden entschieden. Opel-Chef Michael Lohscheller hatte aber auch betont, er sei zuversichtlich, mit dem Betriebsrat gute Lösungen zu finden. (dpa)

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KOMMENTARE


Peter Storch

28.09.2020 - 13:10 Uhr

Transfergesellschaften sind letztlich auch nur Übergangslösungen vor der Arbeitslosigkeit. Das Motto heißt Weiterqualifizierung, aber Chancen haben doch nur die jüngeren Arbeitnehmer. Alle die über 50 Jährigen, die sehr lange im Unternehmen waren, bleiben auf der Strecke. Der PSA-Konzern ist offenbar bereit, auch mit Gewalt die Mitarbeiter in Deutschland deutlich zu reduzieren. Von Opel wird wahrscheinlich nur ein kleiner Rumpf in DE übrig bleiben, damit sich das Produkt als nationales Fabrikat verkaufen lässt. Wozu also hier noch ein riesiges Entwicklungszentrum betreiben, wenn 80% ohnehin aus Frankreich und bald aus Italien kommen.


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