Der globale Markt für Elektroautos und Plug-in-Hybride ist im ersten Quartal leicht geschrumpft. Von Januar bis März wurden weltweit rund 4,11 Millionen elektrisch angetriebene Fahrzeuge ausgeliefert, 2,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Marktforschungsunternehmen SNE Research mitteilte. Während China und Nordamerika zweistellige Rückgänge verzeichneten, legte Europa kräftig zu.
In Europa stieg der Absatz um 26,7 Prozent auf 1,15 Millionen Fahrzeuge. Der Anteil der Region am Weltmarkt wuchs damit von 21,6 auf 28 Prozent. China blieb mit 2,09 Millionen Einheiten zwar der mit Abstand größte Markt, büßte aber 18,2 Prozent ein. Sein Weltmarktanteil sank von 60,8 auf 50,8 Prozent. Hintergrund ist das Auslaufen der Förderung. In Nordamerika ging der Absatz um 28 Prozent auf 297.000 Fahrzeuge zurück. Besonders stark wuchsen dagegen die Märkte in Asien außerhalb Chinas mit plus 68 Prozent.
Größter Hersteller blieb BYD mit 584.000 ausgelieferten Fahrzeugen, trotz eines Rückgangs um 28 Prozent. Dahinter folgten Geely mit 417.000 und Tesla mit 352.000 Einheiten. Volkswagen kam mit 306.000 Fahrzeugen auf Rang vier und legte gegen den Markttrend um 2,3 Prozent zu. Das stärkste Wachstum unter den zehn größten Konzernen erzielte die Hyundai Motor Group mit plus 22 Prozent auf 170.000 Fahrzeuge.
Auslieferungen von BEV- und PHEV-Fahrzeugen nach Hersteller (Januar bis März 2026)
- BYD – 584.000 (minus 27,8 Prozent)
- Geely – 417.000 (minus 8,2 Prozent)
- Tesla – 337.000 (plus 4,5 Prozent)
- VW – 306.000 (plus 2,3 Prozent)
- SAIC – 222.000 (minus 8,8 Prozent)
- Hyundai/Kia – 170.000 (plus 21,7 Prozent)
- Changan – 157.000 (minus 9,1 Prozent)
- Chery – 151.000 (plus 8,5 Prozent)
- BMW – 127.000 (minus elf Prozent)
- Stellantis – 122.000 (minus 1,6 Prozent)