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Elektro-Variante: Borgward will 2017 in Europa starten

Ulrich Walker: "Wir werden mit einem Hybrid- und einem Elektroantrieb beginnen."
© Foto: dpa

Der Start des neuen Borgward-Geländewagens ist in Europa erst für 2017 vorgesehen. Der Autobauer will mit einem Hybrid- und einem Elektroantrieb beginnen.

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Der Autohersteller Borgward setzt bei der Wiederbelebung seiner Marke in Europa auf Elektromotoren. "Wir werden mit einem Hybrid- und einem Elektroantrieb beginnen", sagte Vorstandschef Ulrich Walker dem "Handelsblatt" (Donnerstag).  Im kommenden Jahr startet Borgward zunächst in China, dann folgen Indien und Brasilien

In China werde Borgward wie geplant mit einem Benziner anfangen, sagte ein Sprecher. Der vom chinesischen Lkw-Hersteller Foton kontrollierte Autobauer hatte im September seinen sportlichen Geländewagen vorgestellt und schon damals eine Hybrid-Variante angekündigt. 

Den Schwenk für den europäischen Markt begründete Walker mit den zu erwartenden Abgas-Richtlinien. "Die werden strenger werden", sagte er der Zeitung. Zunächst produziert Borgward nur in China. Auch das könnte sich aber nach den Worten Walkers ändern: "Wir prüfen derzeit den Bau einer Fabrik in Deutschland." 

Vorgefertigte Autos könnten dann von China nach Deutschland transportiert, in Europa könnten Komponenten wie etwa Batterien eingebaut werden. (dpa)

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KOMMENTARE


UE

26.11.2015 - 17:08 Uhr

völlig richtige Entscheidung bis 2017 zu warten!Dann ist der neue Q5 schon draußen und der Designklau fällt nicht mehr so auf... ;-)Eine Frage bewegt mich aber noch:Ist autohaus.de in irgendeiner Form "abhängig" von Borgward oder warum bringt Autohaus ständig Meldungen über eine "Marke", die sicher in Deutschland Stückzahlen nur im Promillebereich erreichen wird?!


Teilefuzzi

26.11.2015 - 18:37 Uhr

Ich bin ja vom Baujahr her jemand, der die schönen Borgwards noch im Straßenverkehr erlebt hat. Das waren schöne Autos. Die hatten was. Wir haben uns die Nasen an den Seitenscheiben platt gedrückt um das Innenleben zu bestaunen. Ein rotes Isabella Cabrio mit weissen Ledersitzen, das war mein Traum.Ein chinesisches Auto wo Borgward draufsteht im Design eines Q5, kann ich mir nicht vorstellen.


Marc Walter

26.11.2015 - 20:26 Uhr

... nun ja - Designklau relativiert sich in der Formensprache solange wir das Räder-Prinzip nicht überwunden haben und daher bei jedem Fahrzeug 4 solche Dinger dran sind, die zu allem Überfluß auch noch zum Boden reichen ... ich denke, die Welt darf sich ruhig an möglichst großer Vielfalt an Automobilen erfreuen - letztendlich richtet es der Markt und das angehängte "ting", nämlich das Marketing. Ein Lob daher an Autohaus - auch Marken, welche im Promille-Bereich agieren werden, verdienen Beachtung - welcher Auto-Enthusiast mit iQ möchte nur immer was von Q5 lesen? Weitermachen, Autohaus - ich bin jetzt still.


UE

27.11.2015 - 15:00 Uhr

@Marc Walter: Ich hätte nichts gegen die "Berichterstattung" über Borgward einzuwenden, wenn es sich dabei um eine wirklich "interessante" Marke handeln würde. Es gibt durchaus kleine Marken, die es verdienen beachtet zu werden.Borgward zählt, zumindest für mich, in keinster Weise (mehr) dazu. Für mich braucht es eben mehr als einen ehemals guten deutschen Namen und einen Chinaböller. Würde es sich um eine "echte" Wiedergeburt dieser ehemals schönen Marke handeln, würde ich jede noch so kleine Unwichtigkeit aufsaugen wie ein Schwamm...


Dieter M. Hölzel

27.11.2015 - 16:33 Uhr

Q. Mark Walter: Sehr geehrter Herr Walter !Ganz herzlichen Dank für Ihren Kommentar, beseelt von Autogefühl und IQ,wünschte ich mir, das keine Kommentare in der von Ihnen genannten Weise desIQ geschrieben werden.Mit besten Grüßen und ein schönes Wochenende !!!


insider

28.11.2015 - 18:15 Uhr

@UE: Borgward ist eine interessante Marke. Eine sehr interessante sogar. Der Grund: In diesem Jahr 2015 ist etwas beispielloses passiert. Der Haval H6 - SUV von Great Wall Motors (GWM) hat sich den ersten Platz der Zulassungsstatistik erkämpft. Das gab es noch nie - Platz eins war ausländischen Marken vorbehalten, wie VW oder GM. Einheimische Marken werden also bei chinesischen Kunde gesellschaftsfähig. Die Anmutung, Ausstattung und Verarbeitungsqualität der aktuellen Modelle sind beeindruckend. Besonders wenn man berücksichtigt dass GWM keinen ausländischen Partner hat. Von dem Begriff 'Chinakracher' sind die neueren Modelle meilenweit enttfert. GWM strebt weiter 'nach oben' und hat schon zahlreiche internationale Auto-Manager eingesammelt. Jüngst eine Top-Manager von Audi. GWM ist südlich von Peking, nur eine Stunde von Foton /BAIC entfernt. Und das ist der Partner von Daimler. Auch diese Firma hat sich schon reichlich auf dem internationalen Arbeitsmarkt bedient. Eine Höherpositionierung von Foton über die Wiederbelebung einer alten Deutschen Marke erscheint da logisch: Deutsch = Premium.Ob das funktioniert werden wir sehen. Aber im Auge behalten sollten wir Deutsche diese Marken auf jeden Fall. Wo der Markt ist (China), da ist der Geld. Und wo das Geld ist werden die Entscheidungen gefällt und die Zukunft bestimmt. Ich möchte nicht dass wir bei VW und Audi, BMW und Daimler unseren "Nokia-Moment" erleben. Wir sollten mehr als wachsam sein, besonders gegenüber Foton (Borgward), GWM (Haval), Geely (Volvo), und BYD.


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