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Müller: Porsche soll Premium bleiben

Matthias Müller: Die Marke ist der wichtigste Grund, einen Porsche zu kaufen."
© Foto: imago/Sven Simon

Der Sportwagenbauer gibt seine Pläne für den Bau eines kleinen Roadsters als Einstiegsmodell auf – obwohl sich Firmenchef Matthias Müller für solch ein Auto begeistern könnte.


Datum:
14.05.2012
3 Kommentare

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Porsche gibt seine Pläne für den Bau eines kleinen Roadsters als Einstiegsmodell auf. "Wenn wir ein Auto anbieten würden, das unterhalb des Boxster positioniert wäre, dann sprächen wir eine völlige neue Kundengruppe an", sagte Porsche-Chef Matthias Müller der "Stuttgarter Zeitung" (Samstag). "Wenn wir dadurch die etablierten Porsche-Kunden verlieren würden, täten wir der Marke keinen Gefallen."

Porsche lebe in erster Linie von seiner Marke, betonte Müller. "Die Marke ist der wichtigste Grund, einen Porsche zu kaufen. Deshalb müssen wir dafür Sorge tragen, dass die Marke bleibt, was sie ist, nämlich begehrenswertes Premium." Der Manager sagte, er sei nach wie vor von solch einem Auto begeistert. "Es reicht aber nicht, wenn ich begeistert bin. Auch die Kunden müssen begeistert sein." (dpa)

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KOMMENTARE


Marian-M.

15.05.2012 - 09:42 Uhr

Gott sei Dank hat sich die Vernunft durchgesetzt!


Michael Kühn

15.05.2012 - 13:06 Uhr

Warum wollte man überhaupt etwas ändern? Porsche steht Gott sei Dank wieder sattelfest im Geschäft, als feine deutsche premium "Edelschmiede" und erfreut sich weltweit am exklusiven Image. Herr Müller könnte, wenn er sich so für die Variante Einstiegsmodell begeistert, darüber nachdenken, z. B. einen "VW-Porsche" wie früher einmal zu kreieren... in Kooperation mit einem anderen Hersteller, welcher auch den Service dieser Autos übernehmen kann. Dadurch bliebe die Exklusivität von Porsche erhalten und es könnten auch "Nicht-Exklusiv-Menschen" ein wenig Porsche-Feeling erleben...und später auf Porsche "umsteigen. Allerdings könnte auch eine Art Umkehreffekt eintreten; "Warum soll ich einen teuren Porsche fahren, wenn ich das "Porsche-Feeling" günstiger haben kann...? (Ich denke hierbei auch an die Preisstabilität von gebrauchten Porsche-Fzg., welche ebenso einen Einstieg in die "Porsche-Welt" ermöglichen) Fazit für mich: besser kein "Porsche-Einstiegsmodell".


Joachim Klein

15.05.2012 - 13:33 Uhr

Was für eine Diskussion ;-) Dabei hatten wir alle das Thema schon mal. Vor 10 Jahren ging es um die Gebrauchtwagenbörsen. Und heute? Den Großteil meiner GW-Kunden bekomme ich von mobile.de und gutes Geld verdiene ich auch. Die Kunden wollen die Transparenz und die Typen haben das frühzeitig verstanden. Ich sehe das entspannt, am Ende schauen meine Kunden auf die Bewertung, meine Leistung und den Preis. Ich werde den Marktplatz ausprobieren wenn die in Frankfurt sind.


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