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Neue App-Funktionen bei Smart: Autodieben schneller auf der Spur

Bald können sich Smart-Nutzer anzeigen lassen, das ihr Auto unautorisiert seinen Standort verlässt Die Smart-App kann Nutzer künftig auch zum Auto navigieren.
© Foto: Smart

Smart erweitert sein Angebot von "ready to"-Diensten um drei weitere Funktionen. Eine soll Langfingern das Leben schwerer machen.


Datum:
04.06.2018
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Mit den "ready to"-Diensten bietet Autohersteller Smart seinen Kunden bereits ein Bündel App-basierter Remote-Funktionen, wie etwa privates Carsharing oder den Paket-Anlieferservice "read to drop". Der Funktionsumfang dieser App wird jetzt erweitert: Die neuen Dienste "ready to spot", "ready to park" und "theft recovery" unterstützen dabei, freie Parkplätze zu finden, das Fahrzeug zu lokalisieren und sogar einen Diebstahl anzuzeigen.

Der ab Sommer verfügbare Service "theft recovery" hilft dem Smart-Besitzer, auf einen Fahrzeugdiebstahl aufmerksam zu werden und ihn bei der Polizei zu melden. Bewegt sich der Smart außerhalb eines festgelegten Radius', wird sein Besitzer automatisch per App informiert. Nutzer müssen zuvor um ihren geparkten Smart einen virtuellen Zaun ("geo-fence") legen. Verlässt das Fahrzeug dieses Gebiet, kommt eine entsprechende Warnung aufs Handy.

In einem weiteren Schritt erleichtert die App die Anzeige bei der Polizei. Der Autobesitzer kann die Beamten mit wenigen Bildschirmberührungen über das Ereignis und alle wichtigen Autodaten informieren. Zudem hat der Nutzer die Möglichkeit, über den Smart-Kundenservice ein Livetracking zu aktivieren. So kann die Polizei den aktuellen Fahrzeugstandort ausmachen. Die Livetracking-Funktion steht dem Smart-Nutzer hingegen nicht zur Verfügung.

Lotse zum Parkplatz

Ebenfalls auf Lokalisierung setzt die Funktion "ready to spot". Sie soll es dem Nutzer erleichtern, sein geparktes Fahrzeug wiederzufinden. Wer etwa in einer Großstadt den genauen Standort vergessen hat, wird über die App dorthin dirigiert. Wenn der Kunde die "ready to spot"-Funktion aktiviert hat, wird automatisch beim Abstellen die GPS-Position gespeichert. Wurde das Auto weiter entfernt geparkt, unterbreitet die Mobilitäts-App Moovel einen Vorschlag, wie man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Parkplatz kommt.

Neben diesen im Sommer verfügbaren Funktionen hat Smart bereits Ende Mai die Funktion "ready to park" freigeschaltet. Sie bündelt Informationen der Apps "Parkopedia On Street" und des Parkplatz-Sharing-Angebots "Ampido": Neben öffentlichen Parkplätzen bekommt der Smart-Fahrer hierüber auch Information zu freien Mietparkplätzen privater Anbieter. Letztere lassen sich über Ampido sogar bis zu 30 Tage im Voraus buchen. (sp-x)

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