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Porsche Cayenne GT: Neuling im 300er-Club

Porsche schickt den Cayenne auf die Rennstrecke.
© Foto: Porsche

Porsche kreuzt das SUV Cayenne mit dem puristischen Rundkurs-Sportler GT3. Das Ergebnis ist so schnell wie teuer.


Datum:
05.07.2021
Autor:
SP-X
Lesezeit: 
3 min
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Porsche macht das Luxus-SUV Cayenne fit für die Rennstrecke. In der nun erstmals aufgelegten GT-Variante arbeitet eine 640 PS starke Variante des 4,0-Liter-Turbo-V8, die eine Spurtzeit von 3,3 Sekunden und erstmals in der Baureihe ein Maximaltempo oberhalb von 300 km/h möglich macht. Die Preise für das ausschließlich als Coupé angebotene Top-Modell starten bei 196.078 Euro.

Der GT ist der bislang stärkste konventionelle Cayenne. Noch mehr Leistung steht lediglich beim schwereren Plug-in-Hybridmodell Turbo S e-Hybrid im Fahrzeugschein, das aber weniger auf Höchstleistung und schnelle Rundenzeiten ausgelegt ist als das reine V8-Modell, das unter anderem mit neuem Turbolader und Titan-Abgasanlage aufwartet. Dazu kommen ein angepasstes Luftfahrwerk sowie ansonsten aufpreispflichtige Fahrwerks-Extras wie Wankstabilisierung, Hinterachslenkung, Torque Vectoring Plus, Servolenkung Plus und Keramikbremsen. Diese arbeiten hinter 22-Zoll-Felgen mit besonders auf den Rennstreckeneinsatz ausgelegten Sportreifen. Außerdem ist das Dach aus Carbon gefertigt, um den Fahrzeugschwerpunkt abzusenken. 

Außer an den Felgen ist der GT durch Details wie einem neuen Grill, Carbon-Außenspiegeln, Kotflügelverbreiterungen und einem Dachspoiler mit seitlichen Flaps zu erkennen. Dazu kommen ein aktiver Heckflügel und ein Heckdiffusor. Innen finden sich vier Sitze mit Alcantara-Bezügen, Instrumente mit gelben Zeigern und Farbakzente in metallischem "Neodyme". Außerdem ist bereits das aktualisierte Infotainmentsystem verfügbar, das die anderen Cayenne-Modelle erst nach dem anstehenden Facelift erhalten. 

Preislich positioniert sich der Cayenne GT an der Spitze der Baureihe. Auch vom nominell stärkeren Plug-in-Hybrid trennen ihn noch rund 16.000 Euro. Mit einigen Extras dürfte das Top-SUV locker über die 200.000-Euro-Marke zu treiben sein.

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