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Rekord-Februar: 911 treibt Porsche-Absatz in die Höhe

Neben dem anhaltenden Riesenwachstum in China erwies sich der neue 911 als besonderer Treiber der Absatzzahlen.
© Foto: Porsche

Die Schwaben setzten im Februar 8.846 Fahrzeuge ab - ein Plus von 19,4 Prozent. Neben dem anhaltenden Riesenwachstum in China erwies sich der neue 911 als besonderer Treiber der Absatzzahlen.


Datum:
12.03.2012
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Mit einem Rekord-Februar hat der Autobauer Porsche seine Erfolgsfahrt weiter ungebremst fortgesetzt. Neben dem anhaltenden Riesenwachstum in China erwies sich diesmal die neue Version des Klassikers 911 als besonderer Treiber der Absatzzahlen. Er verkaufte sich um 42,8 Prozent besser als im Vorjahresmonat.

Wie die Porsche AG am Freitag in Stuttgart weiter mitteilte, setzten die Schwaben im zweiten Monat des Jahres weltweit 8.846 Fahrzeuge ab. Das ist ein Plus gegenüber dem Vorjahresmonat von 19,4 Prozent. In den ersten beiden Monaten des jungen Jahres zusammen beträgt der Zuwachs in Porsches Geschäft mit den Sport- und Geländewagen 11,3 Prozent. Das Januar-Plus war mit 4,8 Prozent ein wenig schwächer ausgefallen. 2011 hatte Porsche mit rund 119.000 Autos eine neue Bestmarke aufgestellt und erstmals in der Geschichte des Unternehmens die Mauer der sechsstellige Absatzzahl durchbrochen.

Besonders in China erzielte Porsche mit 2288 verkauften Fahrzeugen ein sattes Plus von exakt 74 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Und im rasant wachsenden Reich der Mitte ist die siebte Generation des 911 erst in Kürze zu haben - weitere Impulse dürften da also folgen.

Weltweit lagen alle großen Verkaufsregionen im Plus. Europa weist 18,6 Prozent Steigerung auf, Deutschland kam auf 1,9 Prozent. Dort ist der neue 911 schon länger zu haben. Abermals bestätigte sich auch die Zugkraft der Geländelimousine Cayenne. Sie machte auch im Februar exakt jeden zweiten Porsche-Verkauf aus (4.423, plus 14,6 Prozent).

VW-Chef bekräftigt: Porsche-Einbau wird kommen

VW-Chef Martin Winterkorn will den schleppenden Einbau von Porsche in den Volkswagen-Konzern gegen alle juristischen und finanziellen Widerstände vorantreiben. "Auf dem Weg zur vollständigen Integration gibt es nach wie vor Hürden", räumte der Vorstandsvorsitzende des größten europäischen Autobauers am Montag laut vorab veröffentlichtem Redetext bei der Bilanzvorlage in Wolfsburg ein. Alle Beteiligten arbeiteten aber weiter mit Hochdruck daran, den Stuttgarter Sportwagenbauer "zu wirtschaftlich sinnvollen Bedingungen" komplett unter das VW-Dach zu holen.

"So viel kann ich Ihnen heute fest zusagen: Der integrierte Konzern von Volkswagen und Porsche wird kommen", betonte Winterkorn. Der seit langem geplante Zusammenschluss zwischen der Volkswagen AG und der Porsche-Dachgesellschaft Porsche SE war im vergangenen Jahr vorerst abgesagt worden. Milliardenschwere Schadenersatzklagen von Investoren, die sich beim später gescheiterten Versuch der Übernahme von VW durch Porsche 2008/2009 falsch informiert sahen, sorgten für hohe Risiken. Zudem ermitteln inzwischen Staatsanwälte gegen Ex-Porsche-Finanzchef Holger Härter wegen Verdachts auf Kreditbetrug.

Auch die Frage, wie sich fällige Steuerzahlungen in Milliardenhöhe minimieren lassen, hatte die Porsche-Integration zuletzt verzögert. VW erwägt nun, die restlichen Anteile am operativen Geschäft der Porsche AG zu kaufen - als Alternative zur Fusion mit der Porsche SE. Bisher halten die Wolfsburger knapp die Hälfte an Porsche. (dpa)

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