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Solarauto Sion: Start verschiebt sich auf 2021

Der Sion kommt frühestens 2021 auf die Straße.
© Foto: Sono Motors

Mit seiner Solarzellen-Karosserie soll das E-Mobil Sion von Sono Motors zumindest im Sommer unabhängig von der Steckdose sein. Bis man den Kompaktwagen zum Nulltarif mit Sonnenschein betanken kann, vergeht jedoch mehr Zeit als erwartet.


Datum:
03.12.2019
3 Kommentare

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Das Solar-Elektroauto Sion verspätet sich. Das Münchner Start-up Sono Motors hat die Auslieferung seines ersten Serienfahrzeugs nun um rund ein Jahr auf Ende 2021 verschoben. Hintergrund ist eine Änderung der Finanzierungsstrategie des Unternehmens.

Anstatt Geld wie bisher bei klassischen Finanzinvestoren einzusammeln, will sich Sono künftig vor allem über Crowdfunding finanzieren. Bis Ende des Jahres sollen rund 50 Millionen Euro von bestehenden und neuen Unterstützern eingesammelt werden. Das Geld will das Unternehmen in Prototypen und Produktionsanlagen investieren. Gebaut werden soll der vanartige Kompaktwagen im ehemaligen Saab-Werk in Schweden, rund 260.000 Einheiten sind geplant.

Ursprünglich war der Sion bereits für 2019 angekündigt. Serienmäßige Besonderheit ist eine mit Solarzellen bestückte Karosserie, die zumindest in den hellen Monaten genug Reichweite für kürzere Strecken generieren soll. Als Preis für das Basismodell waren zunächst 12.000 Euro ohne Batterie geplant. 2017 präsentierte Sono Motors einen Prototypen und bot zudem Interessierten erste Testfahrten an. Seither wurde dieser weiterentwickelt und zudem die Modellstruktur überarbeitet. Dabei wurde die zunächst angedachte Einfach-Version mit kleiner Reichweite gestrichen. Stattdessen bietet Sono Motors den Sion in einer besser ausgestatteten Variante für 16.000 Euro ohne Batterie an. Wird der Stromer mit Batterie (250 Kilometer Reichweite) bestellt, steigt der Basispreis auf knapp 26.000 Euro. (SP-X)


Sono Motors Sion (Serienversion)

Bildergalerie

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KOMMENTARE


Renato

03.12.2019 - 16:11 Uhr

Hoffentlich wird’s keine Luftnummer. Wer gibt Geld aus für einen Hersteller, dem schon vor der offiziellen Präsentation die Luft ausgeht.


Hubertkrischer

04.12.2019 - 20:16 Uhr

Das Produkt ist auf den ersten Blick durchaus sympathisch.Die Kapitalbeschaffung dieses Startup ist aber mehr als zweifelhaft. Crowdfounding ist zwar ein legales Instrument der Kapitalbeschaffung, aber im Prinzip ist dieses herstellerfreie Unternehmen hoffnungslos unterkapitalisiert. Ich bezweifle, selbst wenn die Mittel beschafft werden könnten, das hier ein nachhaltige Marktpotentiale erzielt werden kann.


Helmes

05.12.2019 - 09:39 Uhr

Wer investiert in ein Produkt, das es noch gar nicht gibt. Außer ein paar seriennahen Versionen wurde noch nie ein Fahrzeug gezeigt.


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