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Branchenanwalt: Trauer um Elmar Fuchs

Branchenanwalt
Trauer um Elmar Fuchs
Elmar Fuchs wurde nur 58 Jahre alt.
© Foto: DAT

Rechtsanwalt, Geschäftsführer, Herausgeber, Referent und Kommunalpolitiker: Mit Elmar Fuchs verliert die Kfz-Branche eine auf vielen Feldern engagierte Persönlichkeit.

Elmar Fuchs ist tot. Der auf Verkehrsrecht spezialisierte Anwalt aus Jülich ist am Donnerstag im Alter von 58 Jahren "völlig unerwartet" gestorben, wie der Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen (BVSK) am Freitag mitteilte. Fuchs war mehr als 25 Jahre Geschäftsführer des BVSK.

"Unsere Gedanken und unser tiefstes Mitgefühl sind in dieser schweren Zeit bei der Familie, die wir mit all unseren Kräften unterstützen werden. Elmar Fuchs hinterlässt ein Lebenswerk, das höchste Anerkennung verdient. Er hat das Sachverständigenwesen mit seiner Persönlichkeit und Fachkompetenz geprägt wie kein anderer", erklärte der Verbandsvorstand. Man werde sein Werk bewahren und in seinem Sinne fortführen.

In der Kfz-Branche hatte sich Fuchs durch zahlreiche Aktivitäten und Engagements einen Namen gemacht. Seine Anwaltskanzlei Fuchs & Coll (Potsdam/Köln) befasst sich mit Fragen aus den Bereichen Unfallschadenrecht, Kaufrecht, Sachverständigenrecht, Wettbewerbsrecht und Versicherungsvertragsrecht. Neben geschädigten Autofahrern werden hauptsächlich Kfz-Werkstätten und -Sachverständige betreut.

Zugleich war Fuchs Gesellschafter und Geschäftsführer der autorechtaktuell.de GmbH. Das Unternehmen stellt Kfz-Betrieben, Autoherstellern, Rechtsanwälten und Sachverständigen juristische Informationen bereit. Zu den Kunden und Kooperationspartnern zählen unter anderem Schwacke, der VW Audi Partnerverband, verschiedene Kfz-Landesverbände und -innungen, die DAT sowie die GTÜ. Die Firma führt auch rechtliche und betriebswirtschaftliche Schulungen – insbesondere in Autohäusern – durch.

Aktiv war der Rheinländer unter anderem auch im technischen Beirat Audatex, im Rechtsausschusses des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und als Vertragsanwalt des AvD. Weitere Tätigkeitsfälder waren die Beratung und Betreuung unterschiedlicher Fachorgane und Unternehmen.

In der Kommunalpolitik galt Fuchs als engagierter Kämpfer für seine Heimatstadt Jülich. Er war mehrere Jahre Chef des CDU-Stadtverbands. Schlagzeilen machte er Ende 2018, als er nach fast 40-jähriger Parteizugehörigkeit seinen Austritt verkündete. Fuchs missfiel der Kurs der CDU und vor allem das Votum der Bundespartei für Annegret Kramp-Karrenbauer.

Fuchs hinterlässt seine Frau und drei Töchter. (AH)


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