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Kommentare () Kommentare (0) 31.07.2018

Branchenumfrage

Mehr Investitionen in Fachkräfte

Branchenumfrage
Mehr Investitionen in Fachkräfte
Kfz-Betriebe sehen vor allem bei den Feldern "neue Fahrzeugtechnologien" und "Digitalisierung" erhöhten Qualifizierungsbedarf.
© Foto: BMW

Komplexere Autos, digitale Geschäftsprozesse, neue Mobilitätskonzepte – die Zahl der benötigten Fachkräfte im Kfz-Gewerbe wird weiter steigen. Die Autohäuser sind sich ihrer Aufgabe bewusst.

Im Kfz-Gewerbe gewinnt die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter nach Einschätzung von Branchenteilnehmern zunehmend an Bedeutung. Wie vorab veröffentlichte Ergebnisse der Studie "Kfz-Gewerbe 2025plus" zeigen, erwarten aktuell 98 Prozent der befragten Unternehmer und Führungskräfte, dass die Investitionen in diesem Bereich weiter zunehmen (Vorjahr 91 Prozent). Rund die Hälfte fühlt sich beim Thema Fachkräfte schon heute gut für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet: Autohäuser zu 52 Prozent, freie Kfz-Werkstätten zu 40 Prozent.

Birgit Behrens stimmen die Aussagen der Betriebe zuversichtlich. "Wir werden auch in Zukunft keinen gravierenden Fachkräftemangel haben, wenn wir weiter auf dem bisherigen Niveau ausbilden", sagte die ZDK-Geschäftsführerin am Montag in Bonn. Die Azubi-Zahlen entwickelten sich seit Jahren positiv, aber auch die Weiterbildung werde noch wichtiger. Angesichts des immer komplexeren Produkts Automobil, digitaler Geschäftsprozesse und neuer Mobilitätskonzepte werde die Zahl der benötigten Fachkräfte steigen. Behrens: "Und sie müssen künftig höher qualifiziert sein."

Der Studie zufolge sehen die Kfz-Betriebe vor allem bei den Feldern "neue Fahrzeugtechnologien" und "Digitalisierung" einen erhöhten Qualifizierungsbedarf: Ein Viertel schätzt die eigenen Mitarbeiter für neue Technologien ausreichend befähigt, bei der Digitalisierung geben dies 18 Prozent an.

Personalsuche auf dem klassischen Weg

Bei der Suche nach Mitarbeitern stehen für die Kfz-Unternehmen Arbeitsagenturen an erster Stelle (rund 80 Prozent). Online-Kanäle kommen vor allem bei der Suche nach Auszubildenden zum Einsatz: Hier stehen Print- und Facebook-Anzeigen gleichauf (57 Prozent). Bei der Fachkräfte-Suche setzen 51 Prozent auf klassische Anzeigen, 47 Prozent auf Facebook und über zwanzig Prozent auf andere Social-Media-Kanäle.

Gemeinsam mit der Unternehmensberatung BBE Automotive befragt der ZDK derzeit Autohäuser und Werkstätten nach künftigen Chancen und Aufgaben im Kfz-Geschäft. Die Gesamtergebnisse der Studie werden auf dem 7. Mannheimer CarCamp am 21. September vorgestellt. (rp)

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