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Zulieferer: Conti legt kräftig zu

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Conti legt kräftig zu
Continental
Continental hat auch im dritten Quartal die weiterhin robuste Auftragslage in der Branche nutzen können.
© Foto: Nigel Treblin/ ddp

Der Gewinn wächst, die Vorsicht ebenso: Dank solider Zahlen sieht sich der Autozulieferer nach wie vor auf Kurs, um das Jahr 2011 mit Rekordwerten abschließen zu können.

Continental steuert auf ein weiteres Rekordjahr zu. Unterm Strich verdiente der Reifenhersteller und Fahrzeugausrüster von Januar bis September 894 Millionen Euro. Wie die Hannoveraner am Donnerstag mitteilten, waren dies 531 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Konzern nutzte die robuste Auftragslage in der Branche und steigerte den Umsatz in den ersten neun Monaten um 18 Prozent auf rund 22,6 Milliarden Euro.

Finanzvorstand Wolfgang Schäfer erwartet, dass der bereinigte Gewinn zum Jahresende bei etwa 3 Milliarden Euro liegt. "Autotechnik- und Reifensparte tragen dazu bei, dass wir auf einem guten Weg sind, unsere Ziele zu erreichen", sagte Vorstandschef Elmar Degenhart. Er hielt an der Jahresprognose von 29,5 Milliarden Euro Umsatz fest.

Allerdings belasten die hohen Rohstoffpreise das Unternehmen. In diesem Jahr rechnet der Konzern allein im Reifengeschäft mit Kosten von mehr als 900 Millionen Euro. Die gute Auslastung könne die hohen Aufwendungen für Kautschuk jedoch ausgleichen. Conti hatte wie viele Konkurrenten wiederholt Preiserhöhungen für Reifen durchgesetzt.

Daneben macht die "Preisexplosion" bei seltenen Metallen in Elektronikbauteilen der Branche zu schaffen, berichtete Schäfer vor Analysten. So sei etwa Dysprosium 20 Mal so teuer wie 2010. "Das an Kunden weiterzugeben, ist nicht einfach", sagte der Finanzchef.

Gemischte Gefühle

Trotz der noch guten Gesamtlage blickt die Conti-Spitze mit gemischten Gefühlen auf die künftige Entwicklung. "Im dritten Quartal spitzte sich die Situation in Europa und den USA weiter zu", heißt es im jüngsten Geschäftsbericht. Eine weltweite Rezession drohe aber nicht. "Wir haben eindeutig keine Hinweise auf etwas, das der Krise von 2008/2009 gleichkommen würde", sagte Schäfer.

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