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Elektroauto Start-Up: Canoo geht an die Börse

Elektroauto Start-Up
Canoo geht an die Börse
Das Elektroauto-Start-up Canoo geht über eine Fusion an die Börse.
© Foto: Canoo
Zum Themenspecial Elektromobilität

Das amerikanische Start-Up schließt sich mit einem Unternehmen zusammen und geht so an die Börse. Ähnliche Wege gingen zuvor auch der Konkurrent Fisker und die Firma Nikola.

Der von einem langjährigen BMW-Manager geführte Elektroauto-Entwickler Canoo will an die Börse. Die Firma aus Los Angeles nimmt dabei eine Abkürzung, die bei Start-ups der Branche zuletzt populär geworden ist: Canoo schließt sich mit einer Firma zusammen, die bereits an der Börse notiert ist. Die Hennessy Capital Acquisition Corp. IV ist eines der Unternehmen, die speziell für diesen Zweck gegründet und an die Börse gebracht wurden.

Ein ähnliches Modell für den Gang an die Börse wählten jüngst auch der Konkurrent Fisker und die Firma Nikola, die an Elektro- und Brennstoffzellen-Antrieben arbeitet.

Der Plan von Canoo ist, auf Basis einer einheitlichen technischen Plattform Autos, Kleinbusse und Nutzfahrzeuge anzubieten - und zwar in einem Abo-Modell. Erste Fahrzeuge sollen 2022 auf den Markt kommen. Im Zuge des Deals sollen 300 Millionen Dollar bei Investoren eingesammelt werden, wie Canoo am Dienstag ankündigte.

Chef und Mitgründer der Firma ist Ulrich Kranz, der bei BMW seinerzeit unter anderem für die Entwicklung des Elektromodells i3 zuständig war. (dpa)

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