Gebrauchtwagen haben im März durchschnittlich 96 Tage lang auf einen neuen Käufer gewartet. Das geht aus den Ergebnissen des neuen AUTOHAUS pulSchlags hervor, der am Dienstag in München veröffentlicht wurde. Damit lag der März auf exakt demselben schlechten Niveau wie die vorausgegangenen Monate Februar und Januar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Standzeiten sogar um drei Tage an.
Entsprechend unzufrieden zeigten sich auch die Gebrauchtwagen-Händler. Der Anteil der zufriedenen oder sehr zufriedenen Händler sank kumuliert von 46 auf 42 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das sogar einen Rückgang um 18 Punkte.
Audi baut Pole-Position aus
Entgegen des Trends der hohen Standzeiten entwickeln sich insbesondere die Audi-Händler. Sie können ihre Pole-Position weiter ausbauen: Im Vergleich zum Vormonat sanken ihre Standzeiten im Schnitt um sechs Tage, im Vorjahresvergleich verbesserten sie sich sogar um 17 Tage. Die Volkswagen-Händler konnten ihre Standzeiten gegen den Trend ebenfalls um sieben Tage zum Vormonat und um neun Tage zum Vorjahr senken.
Opel und Franzosen unter Druck
Am deutlichsten stiegen die Standzeiten in den letzten zwölf Monaten dagegen bei den Opel-Händlern (plus 29 Tage) und den Händlern französischer Marken. Den stärksten Anstieg im Vormonatsvergleich verzeichneten ebenfalls die Händler der französischen Marken (plus zwölf Tage). Signifikant verschlechtert haben sich mit plus neun Tagen aber auch die Ford-Händler.
Weitere Details sowie viele Charts finden Sie im aktuellen AUTOHAUS pulsSchlag 04/2013, der in Kooperation mit puls Marktforschung und Santander erscheint! (jko)