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Mehrmarkenhandel: Enders Gruppe übernimmt Autohaus Ehrlich

Mehrmarkenhandel
Enders Gruppe übernimmt Autohaus Ehrlich
Der Ehrlich-Betrieb in Würzburg gehört ab 2020 zum Enders-Verbund.
© Foto: Autohaus Ehrlich

Wachstum durch Zukauf: Die Fuldaer Handelsgruppe baut ihr Renault-Geschäft mit neuen Standorten in Würzburg und Aschaffenburg aus. Zugleich kommen zwei neue Marken ins Portfolio.

Die Enders Gruppe macht zum neuen Jahr den nächsten Wachstumsschritt. Die Renault-Sparte integriert am 1. Januar 2020 das Autohaus Ehrlich mit zwei Standorten in Würzburg und Aschaffenburg. Mit der Übernahme wird zugleich das Portfolio um die Marken Opel und Mazda ergänzt, wie das Unternehmen in der vergangenen Woche in Fulda mitteilte. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

"Wir übernehmen kerngesunde Familienbetriebe, die knapp 30 Jahren erfolgreich geführt wurden, eine Nachfolgeregelung anstrebten und diese nach für beide Seiten konstruktiven Vorgesprächen gefunden haben", sagte Peter N. Enders, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe. Bereits Ende November seien die Verträge unterzeichnet worden. Alle Mitarbeiter der von den Brüdern Peter und Paul Ehrlich geführten Autohäuser würden weiterbeschäftigt, hieß es.

Mit der Übernahme erhöht Renault Enders die Zahl der bisherigen Betriebe – Fulda, Eschwege und Wiesbaden – von drei auf fünf. Die Belegschaft wächst von 80 auf 202 Mitarbeiter. Gruppenweit beschäftigt der Mehrmarkenhändler (Renault, Dacia, Kia, BMW, Mini, Ferrari, Mazda, Opel) ab Januar 770 Mitarbeiter in 16 Autohäusern an zwölf Standorten in Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern. Der Jahresumsatz 2019 wird voraussichtlich bei 330 Millionen Euro liegen.

V.l.n.r.: Paul Ehrlich, Roland Simon, Peter Ehrlich und Peter Enders
© Foto: Autohaus Enders

Der Neuzugang soll dem Renault-Geschäft von Enders deutlich Impulse geben. Die Zahl der 2019 verkauften 1.800 Neuwagen werde sich verdoppeln und in Richtung 3.800 Einheiten gehen, sagte Sparten-Geschäftsführer Roland Simon. "Damit könnten wir 2020 die Schallmauer von 100 Millionen Euro Umsatz knacken. Was mich am meisten freut, ist, dass unsere neuen Autohäuser nicht nur neue Mitarbeiter und mehr Umsatz bringen, sondern unsere Personalstruktur durch die neuen Möglichkeiten viel nachhaltiger wird."

"Wachsen – aber nicht um jeden Preis"

Peter N. Enders betonte: "Wenn ein einzelner Spezialist Themen betreut, hat das eine ganz andere Tiefenwirkung, als wenn diese nebenbei von Jemanden zu 20 Prozent mitgemacht werden." Die Übernahme erlaube, eine ausgeklügelte Organisationstruktur zu schaffen, die das Unternehmen noch schlagkräftiger für die Zukunft mache. So soll es künftig unter anderem einen Gesamtverantwortlichen für Gebrauchtwagen, einen Nutzfahrzeugbeauftragten und einen Experten geben, der den Internetauftritt intensiv betreut. Enders: "Wir wollen uns weiterentwickeln und wachsen – aber nicht um jeden Preis. Uns geht es um das Ergreifen von echten Chancen."

Entsprechend optimistisch zeigt sich der Kfz-Unternehmer mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen des Automobilhandels. Nach seiner Überzeugung wird das stationäre Autohaus vor Ort auch im digitalen Zeitalter der Point of Sale bleiben. "Ein Großteil der Kunden wird bei einer Investitionsentscheidung, die im fünfstelligen Bereich liegt, immer ins Autohaus kommen und will den persönlichen Kontakt zum Verkäufer", so Enders. (rp)


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