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Pkw-Nachrüstung: Baumot kooperiert mit Hülpert

Pkw-Nachrüstung
Baumot kooperiert mit Hülpert
Baumot Diesel-Hardware-Nachrüstung
Baumot und Hülpert Mobility arbeiten beim Vertrieb und Einbau der Diesel-Nachrüstsysteme eng zusammen.
© Foto: picture alliance/Marijan Murat/dpa
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Bei der Markteinführung seiner Nachrüstsysteme setzt der Technologie-Anbieter hauptsächlich auf Vertragshändler der Autohersteller. In Nordrhein-Westfalen wurde jetzt ein wichtiger Partner gewonnen.

Die Baumot Group und die Dortmunder Autohandelsgruppe Hülpert arbeiten eng bei der Hardware-Nachrüstung von älteren Diesel-Pkw zusammen. Laut einer Mitteilung des Abgas-Spezialisten wird die Hülpert Mobility Holding exklusiv den Vertrieb in Teilen von Nordrhein-Westfalen sowie die Umrüstung am Fahrzeug übernehmen. Gleichzeitig erfolge die Markteinführung der BNOx-Systeme von Baumot.

"Mit der Hülpert Mobility haben wir einen professionellen Partner für uns gewinnen können, mit dem wir in den kommenden Wochen die Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen wie geplant starten werden", sagte Stefan Beinkämpen, Vorstand des Technologie-Anbieters, in Königswinter. Er sei überzeugt, "dass von der Kooperation beide Seiten profitieren werden".

Mitte August hatte Baumot die Allgemeine Betriebserlaubnis für seine Systeme zur Nachrüstung von über 60 Modellen des VW-Konzerns erhalten (wir berichteten). Zunächst könnten Kunden aus den Regionen Dortmund, Recklinghausen, Unna, Bergkamen und Soest direkt an den Händler wenden. Mit der Nachrüstlösung hätten Halter von Diesel-Fahrzeugen keine Einschränkungen bei Fahrverboten zu erwarten, hieß es.

Weitere Nachrüst-Partner sollen folgen

Das Vertriebskonzept von Baumot ist laut Beinkämpen hauptsächlich auf die Vertragspartner der OEM ausgerichtet. In den kommenden Wochen wolle man zusätzliche Partner für die Diesel-Nachrüstung in weiteren Regionen als auch für weitere Marken bekanntgeben.

Hülpert ist nach eigenen Angaben das größte Autohaus für die Marken Volkswagen Pkw und Nutzfahrzeuge, Skoda, Audi, Seat und Porsche im östlichen Ruhrgebiet. Aktuell werden rund 960 Mitarbeiter an vierzehn Betriebsstätten beschäftigt. Im vergangenen Geschäftsjahr betrug der Absatz rund 16.900 Neu- und Gebrauchtwagen, während sich der Umsatz auf 477 Millionen Euro belief. (rp)

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