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Konter gegen CSU: Umwelthilfe startet Kampagne für Tempolimit

"Tempolimit? JA Bitte!", heißt es auf der Seite der Umwelthilfe.
© Foto: Screenshot/www.duh.de/home/

Die CSU hat eine Kampagne gegen ein Tempolimit auf Autobahnen gestartet - jetzt kontert die Deutsche Umwelthilfe mit einer Protestaktion, die sich für eine Geschwindigkeitsbegrenzung ausspricht.


Datum:
04.02.2020
21 Kommentare

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"JA Bitte!" versus "NEIN Danke!": Im Dauerstreit um ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen machen Befürworter und Gegner immer stärker mobil. Wenige Tage nach dem Start einer Kampagne der CSU gegen eine generelle Beschränkung auf 130 Kilometer pro Stunde konterte die Deutsche Umwelthilfe am Dienstag mit einer Online-Aktion für Tempo 120 - harsche Kritik jeweils inklusive. Die Grünen fingen Überlegungen eines Bundestagsabgeordneten eilig wieder ein, auch über Ausnahmen für Elektroautos von einem Tempolimit nachzudenken.

Umwelthilfe-Geschäftsführer Jürgen Resch eröffnete die Gegenattacke und warf der CSU eine "Panikaktion" vor der Kommunalwahl in Bayern am 15. März vor. Deren Kampagne ziele auf eine "Fortsetzung des besinnungslosen Rasens und gegen den Klimaschutz", kritisierte die Umwelthilfe. Dabei habe keine andere Einzelmaßnahme im Verkehr ein so hohes Klimaschutzpotenzial und könne so kurzfristig und kostengünstig umgesetzt werden wie ein Tempolimit. Die Aktion spiegelt schon im Motto die CSU-Vorlage: "Mach mit - gemeinsam für ein Tempolimit". Zwei Stunden nach dem Freischalten hätten sich noch ohne Bewerben 7.200 Unterstützer eingetragen, sagte Resch auf Anfrage.

Die CSU hatte ihre Kampagne "Mach mit - gemeinsam gegen Tempolimit" vor einigen Tagen gestartet und will sich damit ausdrücklich gegen das "ideologisch motivierte Vorhaben" von Grünen, SPD und Linke stellen. An Gefahrenstellen oder zum Lärmschutz könne schon heute die Geschwindigkeit beschränkt werden, und das sei auch gut so. Ein generelles Limit verbessere aber weder die Verkehrssicherheit noch die Klimabilanz des Verkehrs substanziell. Zahl der Unterstützer am Dienstagnachmittag: mehr als 110.000.

Die Debatte nimmt damit weiter Fahrt auf. Die SPD hat ein Limit von Tempo 130 per Parteitagsbeschluss als ein zusätzliches Vorhaben genannt, über das sie in der schwarz-roten Koalition sprechen will. Wie sie das konkret angehen will, ist vorerst offen. Die Union ist in weiten Teilen gegen ein Tempolimit. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) setzt stattdessen auf mehr digitale Verkehrsbeeinflussung. Für Aufsehen sorgte gerade auch, dass der ADAC sein striktes Nein nach Jahrzehnten aufgegeben hat. Der Autofahrerclub wirbt nun für eine umfassende Untersuchung möglicher Folgen vor allem für die Sicherheit auf der Straße. Weiter contra Tempolimit ist die Autoindustrie.

Uneinigkeit bei den Grünen

Bei den Grünen, die seit Jahren für ein Limit werben, gab es Wirbel in der eigentlich klaren Angelegenheit. "Ein Tempolimit ist vor allem zu Tageszeiten mit hoher Verkehrsdichte zwingend, da es nachweislich die Verkehrssicherheit verbessert und klimaschädliches Benzin spart", sagte der Bundestagsabgeordnete Dieter Janecek der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstag). "Warum aber in Zukunft nicht darüber nachdenken, zum Beispiel zu Nachtzeiten mit wenig Verkehr Ausnahmen zu gewähren für klimafreundliche Fortbewegungsmittel wie E-Autos, die mit erneuerbarem Überschussstrom fahren."

Es dauerte aber nicht lange, bis sich führende Grüne dazu meldeten: "Als Grüne sind wir für ein Tempolimit ohne Ausnahmen", stellte Fraktionsvize Oliver Krischer klar. "Egal ob Verbrenner, Stromer oder Wasserstoffauto - eine Höchstgeschwindigkeit sollte aus Sicherheitsgründen für alle gelten." Vorteile für umweltfreundliche Autos seien beim Parkraum oder bei der Kfz-Steuer sinnvoller.

FDP-Verkehrsexperte Oliver Luksic sagte: "Ausnahmen beim Tempolimit für E-Autos lassen sich aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht rechtfertigen." Er nahm aber den Ball auf und begrüßte, dass es bei den Grünen Bewegung gebe. Der Ansatz, digital und situativ Limits anzuwenden, sei besser als starre Verbotsideologie. Die Debatte solle konstruktiv geführt werden. Intelligente Steuerung nach Tageszeit und Wetter seien eine Grundlage für einen gesellschaftlichen Konsens.

Als ein Argument für ein Tempolimit gilt auch, dass gleichmäßigere Geschwindigkeiten für künftige computergesteuerte Fahrzeuge sinnvoll sind. Dabei gilt auf dem Großteil der Autobahnen nach wie vor freie Fahrt - auf 70 Prozent des Netzes. Dauerhaft oder zeitweise geltende Beschränkungen mit Schildern gibt es auf 20,8 Prozent des Netzes, wie Daten der Bundesanstalt für Straßenwesen für 2015 zeigen - am häufigsten sind Tempo 120 (7,8 Prozent) und Tempo 100 (5,6 Prozent).

Dazu kommen variable Verkehrslenkungsanzeigen. Seit mehr als 40 Jahren gilt zudem die empfohlene Richtgeschwindigkeit von 130. Schaut man sich eine EU-Karte an, ist Deutschland ein "weißer Fleck", überall sonst gibt es nach einer ADAC-Übersicht Tempobeschränkungen. (dpa)

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KOMMENTARE


Ralf Graf

04.02.2020 - 15:03 Uhr

Grundsätzlich birgt jede Art von Bewegung und der damit verbunden Energie Gefahren. Folglich ist ruhender Verkehr im Hinblick auf Verkehrssicherheit optimal.Moderne Pkw lassen sich heute sicherer mit 200 km/h oder mehr bewegen als 10 Jahre alte Fahrzeuge mit 130 km/h.Abgesehen davon sind durch Baustellen, Verkehrsregelanlagen und Schilder heute sicherlich nur max. 10% aller Autobahnen ohne Geschwindigkeitslimit. Abgesehen von der üblichen Verkehrslage.Auffällig ist, auf unseren Autobahnen passieren deutlich weniger Unfälle als in den limierten Nachbarländern. 130 km/h mit einem modernen Mittelklassefahrzeug führt oft zu mangelnder Konzentration und damit zu Fehlern. Oft wird dann zwischendurch am Handy gespielt oder der Gesamtverkehr nicht mehr beachtet. Sicherheitstechnisch kann ich bei 130 km/h kein Sicherheitsgewinn feststellen, die Unfälle passieren regelmäßig bei Auffahrten, Abfahrten oder in Baustellen, oder bei einem plötzlich vorgegebenen Tempolimit. Nicht selten sind LKW oder extrem langsam fahrende Pkw Verursacher von unkontrollierten Spurwechsel und damit verbunden Unfällen. Sogenannte Hochgeschwindigkeitsunfälle sind die absolute Ausnahme.Der Kraftstoffverbrauch steigt je schneller ein Verkehrsmittel bewegt wird, ob LKW,Schiff, Flugzeug, Bahn oder Autos.Dabei sind die Beschleunigungsphasen primär das Problem. Tatsächlich werden realistisch bei einem Tempolimit vermutlich zwischen 0,1 und max 0,3% weniger Kraftstoff verbraucht. Jede Verbesserung der Baustellenführung, der Verkehrsführung, der Optimierung von Straßenarbeiten, Müllabfuhr usw. würde zwischen 1-1,5 % Kraftstoff einsparen. Aber das Feindbild Auto ist geschaffen, verbieten, Meinungen nicht mehr zulassen und Strom kommt aus der Steckdose ist derzeit offensichtlich das Thema der vermeintlichen Umweltschützer.M.f.G.Ralf Graf


Manfred Knaller

04.02.2020 - 15:19 Uhr

Die DUH, eine klassischer Verein mit staatlicher Förderung und Abmahnungen Geld macht, schadet der Industrie nachhaltig. Unabhängig der Tempobeschränkungen, gilt immer noch der Grundsatz der angepassten Geschwindigkeit an die Verkehrssituation. Hier sollte man ganzheitlich mit dem Gedanken der Sicherheit, Umweltschutz ansetzen.Alles reglementieren und verbieten bringt keine Nachhaltigkeit.Was wird nicht alles verboten und immer gibt es Wege Verbote zu umgehen, wen man es will. Nur wen man einen anderen Blickwinkel bei den einzelnen erreicht, wird sich was ändern. DUH, Grüne, SPD sind nur Plärrer ohne Konzepte.Außer Verbote und Geld abschöpfen, fällt ihnen nichts ein.


Pritt

04.02.2020 - 16:25 Uhr

Unglaublich - dieser Verein kostet uns allen Millionen an Wertverlust


HGS

04.02.2020 - 18:21 Uhr

Schrecklich, die DUH mit Herrn Resch an der Spitze! Außer Kopieren und Abmahnen kann der Verein nichts Produktives beisteuern und bringt daher auch für niemanden, außer sich selbst, einen Mehrwert.


Wolfgang Melter

04.02.2020 - 20:21 Uhr

Ich möchte mich dem Kommentar von Herrn Graf vollinhaltlich anschließen!!!


th.63452

05.02.2020 - 07:06 Uhr

Für mich sind die bisherigen Kommentare ein typisches Beispiel für "Wir machen einfach weiter so, weil wir es immer schon so gemacht haben" ! Uralte Argumente werden wieder hervorgegraben und andere Meinungen abgewertet. Zielführend sind solche Aussagen definitiv nicht. Ja, es stimmt, es gibt Argumente gegen ein Tempolimit, aber genauso gibt es eine Menge die dafür sprechen. Also bitte mal etwas objektiver und sachlicher an das Thema herangehen und akzeptieren, dass sich die Zeiten ändern und wir eben nicht mehr einfach so weiter machen können, wie bisher. Da muss jede Diskussion erlaubt sein.


Dieter M. Hölzel

05.02.2020 - 09:14 Uhr

Verehrte/r Pritt - Ralf Graf - Manfred Knaller, DUH ist für mich Feindbild gegen unsere Demokratie, fügt, mit staatlicher Genehmigung, für mich unfassbar, dem Gemeinwesen, also uns allen, erheblichen Schaden zu, in dem Geld nur für diese DUH und deren Kapital Maximierung " verbrannt " wird. Die Gerichte diskutieren alles so lange, bis alles zurecht gebogen ist, Hintergründe dafür kann man nur erahnen, wobei ich es schon recht merkwürdig finde, betrachtet man sich doch mal Zusammenhänge in alle Richtungen. Mein Glaube an unsere Demokratie schwindet zunehmend, es sind diese Ungereimtheiten u. Zufälligkeiten gepaart damit, dass die " Schere " immer weiter auseinander geht. Eine Minderheit an Millionären und völlig überbezahlten Politikerinnen und Politikern, glauben für sich die " Wahrheit " gepachtet zu haben nach ihren Bedürfnissen. Ich werde den Aufstand gegen diese Unterdrückung gegen das Volk nicht mehr erleben, aber er wird kommen, kommen müssen, wenn arbeitende Menschen nicht mehr von ihrer Hände Arbeit leben können, hilflos zusehen müssen, wie eine DUH und andere sich an der Allgemeinheit ungestraft bereichern " dürfen " ! Trotzdem müssen wir als Demokraten dafür sorgen, dass eine AfD n i c h t in Regierungsverantwortung kommt, wie auch LINKE und GRÜNE, schaut man nur mal nach Berlin was sie dort bereits angerichtet haben. Ich rechne damit beschimpft zu werden, aber in meinem Alter habe ich soviel erlebt, das mir " Dummschwätzer " und all jene die nur Schule und Partei"Arbeit" hinter sich haben schlicht egal sind.


Dieter Olk

05.02.2020 - 09:29 Uhr

Meine sehr verehrten 3 "Vordenker"! Ihr habt den Nagel auf den berühmten Kopf getroffen. Unbeschreiblich, was sich so ein Verein erlaubt / erlauben kann. Wie bereits gesagt, subventioniert (also geschmiert) mit unseren Steuergeldern. Es ist unbeschreiblich, wie einfallslos hier wieder einmal Parteien ans Werk gehen. Die CSU deutet ja Lösungen in die richtige Richtung an. Flexibel und intelligent steuern ! Es geht aber nicht um gute Lösungen, es geht um politisches gescharrere. Im Buch "64 schlägt 709" ist nachzulsesen, woran unser politisches System krankt. Traurig, aber wahr.


Detlef Rüdel

05.02.2020 - 09:33 Uhr

Egal wie kontrovers, diese Diskussion mit pro & Contra auch geführt wird, 2021 mit der nächsten / neuen Regierung (schwarz / grün) ist diese Debatte eh kein Thema mehr. Dann werden die grünen mit in der Regierung sitzen, und das Tempolimit wird im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Und das ist gut so, es ist einfach an der Zeit, diesen Wahnsinn auf deutschen Autobahnen ein Ende zu setzen. Wer es noch nicht mitbekommen hat: es wird gedrängelt, genötigt, massiv dicht aufgefahren, der Mittelfinger zum Gruß gezeigt, Lichthupe, usw. Ja es ist Krieg auf deutschen Autobahnen, und damit muss Schluss sein. Daher begrüße ich diesen Vorschlag/Vorstoß, der aber frühestens im Jahr 2021 erfolgreich umgesetzt werden kann.


Dagobert

05.02.2020 - 10:58 Uhr

@ Detlef Rüdel: Wenn Sie die Erfüllung Ihrer politischen Träume in Schwarz-Grün finden, sind Sie ja sicher auch schon seit längerer Zeit vom Auto auf den ÖPNV und Stromheizung umgestiegen. Viel Spaß auf dem Weg in die sozialistische Plan(Mangel)wirtschaft! Die Mehrheit der Deutschen blickt verständnislos nach Berlin oder Bremen und hofft auf ein weiteres Erstarken der patriotischen Kräfte Deutschlands, von denen durchaus noch fragmentarisch Teile in der CDU/CSU wirken können - und die es hoffentlich nicht zu Schwarz-Grün oder Schwarz-Rot-Rot kommen lassen. Alles andere wäre Ignoranz des Wählerwillens. Allerdings, wer Begriffe wie "Patriotismus" oder "Bürgerlich" gleichschaltungskonform mit "Rechtsradikal" und "Nazi" übersetzt, mag die zur Ablenkung der hirngewaschenen Masse gesteuerte Klimahysterie begüßen und Verbote, DUH, Steuererhöhungen, NetzwerDG, Euro-Rettungspakete und Meinungsdiktatur masochistisch bejubeln. Keine Sorge, es wird noch schlimmer kommen. Sie können sich noch ein, zwei Jahre an Selbstgeißelung befriedigen, bevor sich die Vernunft wieder durchsetzt.


Gehinrnutzer

05.02.2020 - 11:16 Uhr

@Detlef RüdelIn der Tat ist es auf den Straßen Deutschland katastrophal und es "herrscht Krieg" wie Sie sagen. Es ist teilweise sehr stressig und nervig. Vor allem aber ist es nervig wenn man in der 120 Zone schon 130 auf dem Tacho hat und dennoch von hinten "gedrängt" wird die Spur frei zu machen. Weil wie wir ja alle wissen, halten wir uns Deutsche an das Tempolimit. Vor allem auf Landstraßen wo nur 70 gelten, wird man nie gedrängt oder mit Tempo 100 überholt. Was möchte man mit dem Tempolimit erreichen? Reduzierung von CO2? Mehr Sicherheit auf den Straßen? Oder nur Stimmen für die nächste Wahl gewinnen? Somit ist natürlich ein Tempolimit DIE Lösung für das Problem des Klimawandels. Weil wir alle dann nur noch das fahren, was erlaubt ist. Wir haben in Deutschland deutlich mehr Probleme als das Tempolimit auf den Strassen.Wir können viel mehr in diesem Land für unsere Co2 Bilanz machen. Jedoch haben wir nur Politiker welche an die nächste Wahl und die nächsten Erhöhung der Diäten denken als an das Volk. Wir lassen zu das eine Partei wie die AFD immer mehr Macht gewinnt. Wir lassen unsere Kinde am Freitag für ein besseres Klima streiken und fahren die mit dem dicken SUV abholen oder fliegen in den nächsten Sommerurlaub. Muss ich mir jedes Jahr ein neues Smartphone kaufen? Es bringt nix wenn man den Menschen etwas verbietet! Wir müssen dafür Sorgen, dass der Mensch lernt zu Denken! Muss ich in die Karibik fliegen? Muss ich als Aussendienstmitarbeiter den 400 PS starken Motor haben? Reicht nicht auch einer mit 150 PS oder weniger? Es werden aktuell Parkhäuser gebaut ohne eine Lademöglichkeit für E-Autos. Es werden Gebäude gebaut ohne eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Warum bezahlt der Staat für alte Kraftwerke die schon seit Jahren abgeschrieben worden sind und in den nächsten sowieso abgeschalten werden müssen? Wir können viel erreichen, wenn wir endlich anfangen unser Gehirn zu nutzen!


Volker

05.02.2020 - 11:54 Uhr

Nun, man kann den Taschenrechner, die Theorie oder gerne auch den Stammtisch bemühen wie man will, die Realität lässt sich davon nicht wirklich beeindrucken:Wenn ich in Deutschland mit Geschwindigkeiten zwischen 140 und 160 auf langer Strecke fahre und das mit Fahrten im Ausland mit Geschwindigkeiten zwischen 100 und 130 vergleiche, dann komme ich beim Verbrauch auf deutlich größere Differenzen als 0,x bis 1,x% Prozent. Das sind Fakten!


KW1904

05.02.2020 - 12:01 Uhr

@S g Herr Hölzel, Sie treffen genau ins Schwarze. Nicht die DUH ist das Problem, sondern insgesamt die Aushöhlung und Unterwanderung der in unserer Verfassung fixierten freiheitlichen demokratischen Grundordnung durch die von Exekutive, Legislative und Jurisdikative immer mehr legitimierte Diktatur von Minderheitenmeinungen und Einzelinteressen.


Alter Zausel

05.02.2020 - 12:56 Uhr

Die DUH wieder - u. ich fordere jetzt die sofortige Aberkennung der Gemeinnützigkeit - die ist für mich nicht erkennbar. Ein Hang zu Abmahnungen schon eher - was eher gegen die Gemeinnützigkeit u. für die Überflüssigkeit steht ! Was ist das eigentlich für eine Krankheit bei der man den anderen immer vorschreiben will was sie gefälligst zu tun oder zu lassen haben - ohne Sinn u. Verstand ? Wer ein STARRES Tempolimit von 30 km/h in der Stadt u. 120 oder 130 km/h auf der BAB fordert - aus welchen fadenscheinigen Gründen auch immer - sollte mal ein paar zusätzliche Fahrstunden nehmen oder seinen Führerschein gleich abgeben - der ist ja offensichtlich überfordert. Von Krieg auf der BAB habe ich trotz häufiger Nutzung übrigens noch nichts gemerkt ! Die wenigsten fahren schneller als ca. 160 Km/h, wer den Spiegel nutzt u. das Rechtsfahrgebot beachtet sieht keine Lichthupe, wer beim auffahren den BESCHLEUNIGUNGstreifen zügig nutzt verhindert abruptes, gefährliches abbremsen der schweren LKW usw. usw. ! Mitdenken u. Rücksicht sollte selbstverständlich sein. Warum passieren wohl so viele Auffahrunfälle durch Lkw ? Wer stundenlang im gleichen Tempo durch die Gegend schleicht schläft irgendwann ein. Bei wechselndem Tempo ob mal 130 oder kurz bis 180 km/h passiert das weniger - wenn man ausgeruht, nüchtern, ohne Drogen u. ohne Ablenkung durch Handy usw. in der Hand unterwegs ist - was selbstverständlich sein sollte!


Angelika Hutter-Sobeck

05.02.2020 - 14:47 Uhr

Herr Rüdel wenn Sie Angst haben auf der Autobahn fahren Sie doch auf der rechten Seite mit 80 km/h dann passiert Ihnen nichts. Auch noch eine zusätzliche Hilfe für alle, bei denen die Führerscheinprüfung schon länger her ist. Rechts fahren, links überholen. Ist doch nicht so schwer. Wenn man mit 80 auf der linken Spur fährt braucht man sich nicht wundern wenn es im Rückspiegel blinkt ...


Detlef Rüdel

05.02.2020 - 15:54 Uhr

Es ist schon erstaunlich, wie doch meine Meinung polarisiert, zeigt es mir: das ich mit meiner Feststellung, wohl nicht falsch liege. Darüber hinaus zeigt es mir aber auch, das eine anders denke Person, abweichend zum ideologischen Feindbild derer erklärt wird, nur weil man anderer Meinung ist. Meine Herrn, wir leben in einer Demokratie, dass heißt auch das man mit der Meinung eines anderen leben muss, man muss selbige Meinung nicht bestätigen, ( wäre optimal ) aber man hat sie aber zu akzeptieren bzw. zu respektieren. Denken Sie einfach mal darüber nach. @Dagobert Zitat: Viel Spaß auf dem Weg in die sozialistische Plan(Mangel)wirtschaft! ich nehme an: Sie verwechseln hier etwas massiv. Selbige gab es in der DDR und wo dass hingeführt hat, ist wohl allen klar, wir haben das Glück (ich schon seit meiner Geburt) in einem freien Land geboren zu sein, (BRD) dass sollten Sie schätzen, aber auch würdigen und das hat nichts mit Plan/Mangelwirtschaft usw. zutun.


Mein Name

05.02.2020 - 16:27 Uhr

@ Herr Rüdel: Genau das ist das Problem - Ihre Herkunft - Sie merken nicht, wohin wir uns gerade bewegen. Andere, die dies schon erleben und überleben durften, weisen mahnend seit Monaten, gar Jahren, daraufhin.Trotzdem viel Spaß auf der rechten Spur mit 120 km/h auf der Autobahn. Ich schalte beim Überholen dann gerade in den dritten Gang und lass es danach richtig krachen. ;-)


Detlef Rüdel

05.02.2020 - 16:49 Uhr

@Angelika Hutter-Sobeck, woher wollen Sie wissen, dass ich mit 80km/h auf der linken Spur fahre?! Aber wie ich schon sagte: die Meinung eines anders Denkenden zu akzeptieren ist extrem schwer. Zeigt mir aber klar Ihre Sichtweise auf diese Problematik, und damit verbunden Ihre Intoleranz sich "sachlich" dieser Argumentation zu stellen, ohne persönlich zu werden.


Alter Zausel

05.02.2020 - 18:30 Uhr

@Rüdel Demokratie ist auch wenn 2 Wölfe u. 1 Schaf über die nächste Mahlzeit abstimmen !! Im übrigen wird ja niemand gezwungen 130 km/h oder schneller als 130 km/ h zu fahren oder sein Schutzengel fliegen kann. Das schaffte ein VW Käfer mit 30 PS aus dem Jahr 1958 auch schon !! Der hatte aber noch Trommel- statt Scheibenbremsen, weder einen Bremskraftverstärker noch ABS, ESP, Airbags, Katalysator oder ein modernes Fahrwerk usw. usw. ! Die Autos sind deutlich sicherer u. durch moderne Abgasreinigung sauberer geworden - es gibt keinen gescheiten Grund ein starres Tempolimit zu fordern ! Zurück in die Steinzeit u. zu Eselskarren ist keine Lösung !


Alter Zausel

05.02.2020 - 18:49 Uhr

@Frau Hutter - Sobeck, Ihre Empfehlung mit 80 Km/h die rechte Spur zu nutzen birgt viele Gefahren - nicht nur für Herrn Rüdel ! Die zahlreichen schweren LKW sind mit 89 km/h - statt erlaubter 80 km/h schon schneller !! Hinzu kommen die vielen Busse u. PKW mit Anhänger die mit 100 Km/h + persönlicher Schmerzgrenze in Euro unterwegs sind ! Das zeigt schon wie bescheuert die Forderung der DUH ist ! Überholvorgänge dauern Ewigkeiten, Vielfahrer schlafen ein oder machen Büroarbeit während der Fahrt - die Zukunft wird wunderbar ?


Dieter M. Hölzel

06.02.2020 - 08:14 Uhr

Gestern noch gab es einige Kommentare u.a. über den Zustand der Politik in D.,heute werden wir von der Wahrheit darüber in eklatanter Weise aus dem Land Thüringen bestätigt. Hier reiht sich auch eine DUH ein, getrieben von der Gier nach Macht und Geld. Was sich da gestern " abgespielt " hat spottet jeder Beschreibung, charakterlos ist da noch maßlos u n t e r t r i e b e n, aber auch die DUH lebt von dem Gut Will der Politik, GRÜNE und SPD reden der DUH das Wort, CDU schweigt. Aber Schweigen bedeutet stille Zustimmung, oder besten Falls Ratlosigkeit und/oder Ahnungslosigkeit. Letzteres ist jedoch auszuschließendenn in der " Politik " ist alles geplant, von langer Hand vorbereitet. Alle Parteien haben in Thüringen Schande über unser Land gebracht. Es ist ein hinterfotziges Spiel mit den Bürgern die nur als Stimmvieh benutzt werden und betrifft a l l e Parteien, auch wenn sich jetzt die Sozi die Linken und die GRÜNEN als Opfer hinstellen, sie alle haben zu dem Zustand beigetragen. Es geht denen n u r um ihren eigenen Vorteil, bestenfalls noch um ihre Partei. Schaut man sich die Figuren Höcke und Gauland doch nur an, spätestens wenn sie reden kommt mir das Kotzen, von denen lässt sich die FDP wählen, was soll man dazu noch sagen? Ich bin fassungslos!


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