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Nordrhein-Westfalen: Keine Fahrverbote in Köln

Nordrhein-Westfalen: Keine Fahrverbote in Köln
Auf Kölner Straßen gibt es vorerst kein Fahrverbot.
© Foto: picture alliance/Christoph Hardt/Geisler-Fotopress

Nordrhein-Westfalen, die Stadt Köln und die DUH sind sich einig: Vorerst gibt es keine Fahrverbote in der Domstadt. Stattdessen sollen mehrere Maßnahmen die Luft in der Millionenstadt verbessern.


Datum:
17.06.2020
4 Kommentare

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Auf Kölner Straßen wird es vorerst kein Fahrverbot geben. Darauf haben sich das Land NRW, die Stadt Köln und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) geeinigt, wie sie am Mittwoch mitteilten. Um die Luft in der größten Stadt Nordrhein-Westfalens trotzdem sauberer zu machen, verständigten sich die Parteien auf ein Paket von Maßnahmen.

Dazu gehören die Umwandlung von Autofahrspuren in Radwege und höhere Parkgebühren. In der Innenstadt steigt die Gebühr auf vier Euro in der Stunde. Sobald die Messe und die Lanxess-Arena ihren Betrieb wieder voll aufgenommen haben, sollen auch im Stadtteil Deutz die Parkgebühren von aktuell 1,50 Euro pro Stunde auf vier Euro angehoben werden. "Deutlich weniger Autos, dafür mehr Bus, Bahn und Fahrrad" würden die Folge der Maßnahmen sein, sagte Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.

Das Gespräch zwischen den Parteien hatte schon am 4. Juni im Umweltministerium in Düsseldorf stattgefunden. Über das Ergebnis wurde zunächst nichts bekannt gegeben. Zuvor hatte das Oberverwaltungsgericht Münster geurteilt, dass für mehrere Kölner Straßen Fahrverbote verhängt werden müssten, um die Luftqualität zu verbessern. Dagegen war das Land am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig in Revision gegangen. Das hat sich nun erledigt. (dpa)

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KOMMENTARE


Alter Zausel

17.06.2020 - 17:10 Uhr

Die spinnen ja wohl - die Kölner!? Es ist eine Frechheit, wer da was mit dem ABMAHNVEREIN DUH vereinbart! Bestimmen die jetzt die Kölner Politik?? UNFASSBAR!!! HOFFENTLICH KOMMEN DANN AUCH DEUTLICH WENIGER BESUCHER ZUM SHOPPING ODER ZU VERANSTALTUNGEN MIT ANSCHLIEßENDEM RESTAURANTBESUCH NACH KÖLN, BEVOR ES MIT DEM EIGENEN PKW BEI JEDEM WETTER U. ZU JEDER ZEIT BIS IN DIE GARAGE NACH HAUSE GEHT. Denn manch einer kommt auch aus dem Umland - aber NIEMALS mit dem ÖPNV oder einem Drahtesel!! DIE MITARBEITER DER AUTO- u. KAUFHÄUSER SOLLTEN MAL DAS RATHAUS "STÜRMEN" UND DEN BETREFFENDEN HERRSCHAFTEN DEUTLICH DIE MEINUNG SAGEN!


autofan

17.06.2020 - 17:43 Uhr

Ich kann den Kommentar von Alter Zausel nur bestätigen. Aber nicht nur in Köln sondern überall auf die Barrikaden, und dem Multimillionär und seinem Abmahnverein die Stirn bieten. Was ist denn mit Deutschland los? Sind wir das Land der Wichtel und Weicheier geworden, dass sich von einem VEREIN wie ein Tanzbähr an der Nase herumführen und vorführen lässt????


Uwe

18.06.2020 - 09:55 Uhr

Ja die spinnen komplett! Ich komme aus dem Kölner Umland und ärgere mich jetzt schon über die Abzocke beim Parken, aber demnächst können die auf mich verzichten. Zur Arbeit werde ich weiterhin durch die Stadt fahren, aber zum Shoppen und Ausgehen nicht mehr - kann ja wohl nicht sein, dass man sich mittlerweile überlegen muss, ob einem ein Abend in der Altstadt oder ein Kölsch beim Lommi zusätzlich 15-20 € Parkgebühren wert sind. ÖPNV kann ich wegen fehlender Verbindung leider nicht nutzen. Weniger Spuren für Autofahrer werden außerdem zu noch mehr Stau und somit höheren Abgasemmissionen führen. Clevere Umweltpolitik sieht anders aus ...


Alter Zausel

19.06.2020 - 00:42 Uhr

@Uwe damit das Kölsch weiterhin schmeckt sollten Sie sich evtl. mal bei „Herrn Google“ über Contipark informieren. Will zwar keine Schleichwerbung machen, nutze die Karte aber seit ein paar Jahren ohne Probleme. So z.B. Tiefgarage Heumarkt max. 6,50 €/Tag, oder TG Cäcilienstr. 32, Hotel One, Nähe P&C max. 8,- € / Tag. Hoffentlich lesen das die nicht, die den ANDEREN vorschreiben wollen, was sie zu tun u. zu lassen haben. (...)


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