In den ersten sechs Monaten des Jahres sind in Deutschland 1.233 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Das waren 122 beziehungsweise 9 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Auch die Zahl der Verletzten sank um 4,2 Prozent auf rund 172.000.
Die Zahl der polizeilich erfassten Unfälle nahm hingegen um 2,6 Prozent auf 1,26 Millionen zu. Ursache war vor allem ein Anstieg der Unfälle mit reinem Sachschaden um 3,4 Prozent. Unfälle mit Verletzten oder Getöteten gingen dagegen um 3,5 Prozent auf gut 138.000 zurück.
Eine gegenläufige Entwicklung gab es bei E-Scootern: 28 Nutzer kamen im ersten Halbjahr ums Leben, 13 mehr als ein Jahr zuvor. Zudem stieg die Zahl der verunglückten Kinder und Jugendlichen. Unter den 15- bis 17-Jährigen nahm die Zahl der auf E-Scootern Verunglückten besonders stark zu - um 70 Prozent auf 2.076 Personen.