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Digitalisierung: LSK auch on demand

So funktioniert LSK in der Praxis: Wann die Werkstatt das Vi­deo aufnimmt, ist für das asynchrone Online­-Verfah­ren zweitrangig. Der Mit­arbeiter hält sich an die Vorgaben zur Aufnahme des Schadens und filmt per Smartphone. Der Kfz-­Sach­verständige im Innendienst ist ebenfalls zeitlich unab­hängig. Er erhält das Video in sein System geladen und kann anhand der Bilder die Beschädigungen am Fahr­zeug beurteilen und die Re­paraturkosten parallel kalkulieren.
© Foto: Bildschirmfoto Presse + PR Pfauntsch; Quelle. Allianz

Die per Livestream-Kalkulation abgearbeiteten Schadenfälle haben sich 2020 mehr als verdreifacht. Um dieses Volumen bewältigen zu können, hat die Allianz eine asynchrone Videobesichtigung eingeführt.


Datum:
16.01.2021
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Um die 2020 stark gestiegene Nachfrage nach Online-Schadenermittlungen in der gewünschten Qualität abarbeiten zu können und die Terminvergabe für die Reparaturbetriebe zu entzerren, hat die Allianz zusätzlich ein asynchrones Video-Verfahren eingeführt. Im Gegensatz zur klassischen Livestream-Kalkulation sind Werkstattmitarbeiter und Innendienst-Sachverständiger nicht gleichzeitig, also "live", am Schadenfall aktiv, sondern zeitversetzt. Statt einen gemeinsamen Termin abzustimmen, wird das Video des beschädigten Fahrzeugs per Smartphone oder Pad dann erstellt, wenn es am besten in die Arbeitsabläufe des Betriebes passt. Zu erfüllen sind dabei die üblichen LSK-Vorgaben: Eine Aufnahme der Vorderseite des Fahrzeugscheins und Kilometerstand, ein langsamer Rundgang um den Wagen und die genauere Begutachtung der Schadenstelle mit Kommentar durch den Werkstattmitarbeiter.

Asynchrone Kalkulation

Der fertige Film kann dann per WhatsApp oder FileXchange an den Kfz-Sachverständigen versendet werden. Unabhängig von Terminabsprachen kann er die eingehenden Schadenfälle in Ruhe abarbeiten. Der Technische Innendienst prüft das Video am Bildschirm, kann die entscheidenden Passagen gegebenenfalls wiederholen, für Details ins Bild zoomen und die notwendigen Schadenfotos erstellen. Im Anschluss kalkuliert der Sachverständige die Schadenhöhe, bespricht das Ergebnis mit dem Werkstattkunden und berät zum weiteren Vorgehen. (kt)

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