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MAS-Fachtagung: Automobile Sicherheitsthemen im Fokus

Wollen künftig auf Verbandsebene noch enger zusammenarbeiten: MAS-Präsident Prof. Dr.-Ing. Hans Bäumler (l.) und BVSK-Geschäftsführer RA Martin Schmelcher.
© Foto: MAS e.V.

Nicht nur Vernetzung und Sicherheit kommender Fahrzeug-Generationen, sondern auch eine noch engere Zusammenarbeit mit dem BVSK standen im Fokus der Herbst-Fachtagung des Münchner Arbeitskreises für Straßenfahrzeuge (MAS).

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Die 84. Fachtagung des MAS mit insgesamt über 100 Präsenz- und Onlineteilnehmern begann mit einem Grußwort von BVSK-Geschäftsführer RA Martin Schmelcher. Dieser ging unter anderem auf die steigenden Anforderungen für Sachverständige ein und verdeutlichte damit den generell großen Bedarf an qualifizierten Sachverständigen. Vor diesem Hintergrund sei die Zusammenarbeit von BVSK und MAS "sehr wichtig", was durch den Präsidenten des MAS, Prof. Dr.-Ing. Hans Bäumler, bestätigt wurde. Die Zusammenarbeit beider Verbände solle deshalb weiter ausgebaut und vertieft werden.

Der Weg zum Autonomen Fahren

Ein breites Spektrum rund um die aktuelle und zukünftige Kfz-Technik stand im Mittelpunkt der zahlreichen Vorträge. Eine kurze Auswahl: Wie unterscheiden sich Assistiertes Fahren, Teilautomatisiertes Fahren, Hochautomatisiertes Fahren, Vollautomatisiertes Fahren und Autonomes Fahren unter rechtlichen Gesichtspunkten? Welche Belastungen treten in alltäglichen, aber auch in Extremsituationen in Lenkgetrieben auf? Wie wird sich die Hauptuntersuchung in der Zukunft verändern? Wie funktioniert die Diagnose von HV-Batteriesystemen und warum ist sie notwendig? Diese und viele weitere Themen griff die Herbsttagung in interessanten Vorträgen und konstruktiven Diskussionen auf. Unfallanalytisch ging es um Leuchtdichtemessungen und die Möglichkeiten eines 3D-Hand-Scanners in der Unfallrekonstruktion, vorgestellt von Dipl.-Ing Bernd Gerich.

Ehrung mit der Prof.-Ungerer-Medaille

Nach langen, pandemiebedingter Beschränkungen war es erstmals wieder möglich, mit der gegenständlichen Veranstaltung ein gemeinsames Rahmenprogramm planbar anzubieten. Hierzu ging es nach den Vorträgen des ersten Veranstaltungstages mit einem gemeinsamen Spaziergang durch die Münchner Innenstadt ins Hofbräuhaus zu einem bayerischen Abendessen. Dort wurden in einem Festakt Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Podzuweit und Dr.-Ing. Christian Deutscher für ihren jahrzehntelangen Einsatz für den MAS, insbesondere im wissenschaftlichen Beirat, mit der "Professor Helmut Ungerer Medaille" ausgezeichnet.

Helmut Ungerer, Namensgeber der Medaille, war Professor an der FH München, einer der Gründer des MAS und dessen erster Vorsitzender von 1980 bis zu seinem tragischen Tod im Jahre 1990 bei einem Waldbrand auf Sizilien. Die Medaille erinnert an ihn als legendären Visionär des SV-Wesens und ehrt andererseits verdiente Personen für deren herausragende Verdienste im Sinne der Arbeit Ungerers.

Da Ungerer zu seinen Lebzeiten jede MAS-Tagung mit der Begrüßung "Freunde der Fahrzeugtechnik" eröffnete, trägt die Medaille auch genau diesen Ausspruch. Die Laudatio auf die neuen Preisträger übernahm Dr. Christoph Lauterwasser, Geschäftsführer des Allianz Zentrum für Technik (AZT). Für langjährige Mitgliedschaft im MAS wurden außerdem Dipl.-Ing. Klaus-Peter Beisel, Dipl.-Ing. (FH) Hubert Mrugalla und Werner Joos geehrt.

Nächste Tagung vom 24. bis 26. März 2023

Das Präsidium des MAS bedankte sich zum Abschluss der Veranstaltung bei allen Teilnehmenden und Referierenden und lud alle zu einem Wiedersehen bei der 85. Fachtagung ein, die vom 24. bis 26. März 2023 wie üblich im Eden Hotel Wolf zu München stattfinden soll.

Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Podzuweit (mi.) wurde von MAS-Vizepräsident Dipl.-Ing. (FH) Peter Stolle (l.) und Prof. Dr. Hans Bäumler mit der "Professor Helmut Ungerer Medaille" ausgezeichnet.
© Foto: MAS e.V.
Ebenfalls mit der "Professor Helmut Ungerer Medaille" geehrt wurde Dr. Christian Deutscher (mi.), hier mit MAS-Präsident Prof. Dr.-Ing. Hans Bäumler und seinem Ex-Chef Dr. Christoph Lauterwasser, Geschäftsführer des Allianz-Zentrum für Technik /AZT) in Ismaning.
© Foto: MAS e.V.
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