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Unfallbilanz: So we­nig Ver­kehrs­to­te wie nie in ei­nem Feb­ruar

23.04.2013 17:02 Uhr
verkehrstote
Im Februar sind auf Deutschlands Straßen 182 Menschen tödlich verunglückt und 21.200 verletzt worden.
© Foto: © Walter K. Pfauntsch

Noch niemals seit Einführung der Unfallstatistik vor rund 60 Jahren gab es in einem Februar weniger Verkehrstote als in 2013. Die aktuellen Zahlen bedeuten selbst gegenüber 2012, das bisher die wenigsten tödlich Verunglückten eines Jahres auswies, einen Rückgang von 73 Personen (28,6 Prozent), wie Destatis heute Vormittag vermeldete.

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Insgesamt 182 Menschen starben im Februar 2013 im Straßenverkehr, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden nach vorläufigen Ergebnissen heute Vormittag mit. Demzufolge kamen 73 Personen oder 28,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor ums Leben. Das ist die geringste Zahl an Todesopfern in einem Februar seit Einführung der Statistik. Auch die Zahl der Verletzten nahm im Februar 2013 gegenüber dem Vorjahr ab, und zwar um 10,6 Prozent auf rund 21.200. In diesem Jahr hatte der Februar allerdings einen Tag weniger als in 2012.

Zehn Prozent weniger Unfälle mit Personenschaden

In insgesamt zwölf Bundesländern starben im Februar 2013 weniger Menschen bei Straßenverkehrsunfällen als im Vorjahresmonat. Besonders stark war der Rückgang in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen: In Nordrhein-Westfalen starben 28 Personen weniger als im Februar 2012, in Niedersachsen waren es 26 Personen weniger. Die stärkste Zunahme bei der Zahl der Getötetenverzeichnete Brandenburg mit elf Menschen mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Insgesamt musste die Polizei im Februar 2013 rund 176.700 Straßenverkehrsunfälle aufnehmen, das waren 2,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Dabei nahm die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden um 1,3 Prozent auf 160.500 ab, die Zahl der Unfälle mit Personenschaden verringerte sich um 10,5 Prozent auf etwa 16.200.

Ein Viertel weniger Verkehrstote in den ersten zwei Monaten 2013

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2013 verloren insgesamt 394 Menschen ihr Leben im Straßenverkehr, das waren nach Angaben von Destatis 125 Personen weniger (– 24,1 Prozent) als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Bei den Verletzten gab es einen Rückgang um 13 Prozent auf rund 44.200 Personen.

Die Zahl der in den Monaten Januar und Februar 2013 polizeilich erfassten Unfälle ging gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent auf 364.000 Unfälle zurück. Es wurden 0,5 Prozent weniger Unfälle mit ausschließlich Sachschaden (rund 330.000) gezählt. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden verringerte sich noch stärker, und zwar um 13,3 Prozent auf etwa 33.800 Unfälle. (wkp)

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