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Tesla-Fabrik Grünheide: Batterieproduktion mit neuer Technologie geplant

Tesla-Fabrik Grünheide
Batterieproduktion mit neuer Technologie geplant
Tesla Gigafactory Grünheide
Tesla plant am künftigen Standort in Grünheide auch den Bau von leistungsfähigen Batterien.
© Foto: picture alliance /Jochen Eckel
Zum Themenspecial Elektromobilität

Vor einem Jahr hat Tesla-Chef Elon Musk überraschend bekanntgegeben, dass die geplante Fabrik in Europa nach Grünheide bei Berlin kommen soll. Der Bau macht Fortschritte. Dort ist auch die Fertigung von Batterien geplant.

In seiner ersten Fabrik in Europa plant der US-Elektroautohersteller Tesla die Produktion von Batterien mit neuer Technologie. In Grünheide bei Berlin sollten größere und leistungsfähigere Zellen als bisher üblich gefertigt werden, hieß es am Mittwoch aus gut informierten Kreisen. Dies war bereits bei Teslas "Battery Day" im September in Fremont (USA) ein Thema. Effiziente und kostengünstige Batterien gelten als Voraussetzung dafür, dass sich die Elektromobilität im Massenmarkt durchsetzen kann. Beim "Battery Day" hatte Tesla-Chef Elon Musk über Innovationen in der Batterietechnologie gesprochen, die Hoffnungen auf einen unmittelbaren Durchbruch aber zuvor bei Twitter gedämpft.

Vor einem Jahr (am 12. November) hatte der Tesla-Chef in Berlin angekündigt, dass die europäische Fabrik in der Nähe der Bundeshauptstadt gebaut werden soll. Mehrere Bundesländer hatten das Werk haben wollen. Der Bau in Grünheide schreitet nun zügig voran. Allerdings baut Tesla bisher nur über vorläufige Zulassungen, weil die abschließende umweltrechtliche Genehmigung des Brandenburger Landesumweltamts noch aussteht. Die Behörde genehmigte zuletzt vorläufig Tragwerke für Dächer und Außenwände im Bereich der Gießerei und des Presswerks. Ein Antrag für die Lackiererei wird noch geprüft.

Der Autobauer hält an seinem Zeitplan fest. Tesla will in Grünheide von Juli 2021 an Elektroautos herstellen. In einer ersten Stufe sind 500.000 Fahrzeuge im Jahr mit rund 12.000 Mitarbeitern vorgesehen.

Naturschützer und Anwohner kritisieren das Projekt und befürchten unter anderem Probleme mit Trinkwasser. Tesla hatte den prognostizierten Wasserverbrauch nach Kritik gesenkt. Aus den gut informierten Kreisen hieß es nun, kontinuierlich werde geprüft, den Verbrauch weiter zu reduzieren. Das Brandenburger Landesumweltamt wertet derzeit noch Ergebnisse einer Anhörung von Kritikern aus. (dpa)

 


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