Auf dem europäischen Automarkt zieht die Elektromobilität bei insgesamt schwachen Verkäufen an. Der Anteil vollelektrisch angetriebener Autos in der EU erhöhte sich seit Jahresbeginn von 15,2 auf 18,8 Prozent, wie der Herstellerverband Acea in Brüssel mitteilte. Demnach wurden 865.437 Fahrzeuge neu zugelassen, 1,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Zu den größten Einzelmärkten zählten Deutschland mit 211.262 Neuzulassungen und einem Plus von 3,8 Prozent, Italien mit 157.248 Einheiten und einem Zuwachs von 14 Prozent sowie Frankreich mit 120.764 Fahrzeugen und einem Minus von 14,7 Prozent.
In den ersten beiden Monaten des Jahres wurden damit in Europa 1,66 Millionen Pkw neu zugelassen, 1,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Deutschland blieb mit 405.243 Einheiten größter Markt, lag mit minus 1,4 Prozent aber knapp unter Vorjahr.
Stark nachgefragt waren im Februar erneut die reinen E-Autos. Die Zulassungen stiegen im Monatsvergleich um 20,6 Prozent auf 158.280 Fahrzeuge. Deutschland war mit 46.275 Einheiten und einem Plus von 29 Prozent der größte Einzelmarkt vor Frankreich mit 32.370 Fahrzeugen und plus 28 Prozent. Auch in der Zweimonatsbilanz lagen Elektroautos klar über Vorjahr. Von Januar bis Februar wurden in der EU 312.369 BEV neu zugelassen, 22 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Ihr Marktanteil stieg von rund 15 auf knapp 19 Prozent.