Nachrichten
Nachrichten
Kommentare () Kommentare (0) 11.08.2017

Umweltamt

Prämien müssen sich an Schadstoffen orientieren

Umweltamt
Prämien müssen sich an Schadstoffen orientieren
Maria Krautzberger
Maria Krautzberger
© Foto: PhotostudioD29
Zum Themenspecial Abgas-Skandal

Das Umweltbundesamt sieht Begriffen wie Umweltprämie oder Umweltbonus kritisch. Sie müssten sich an Kriterien wie geringem Schadstoffausstoß, niedrigem Verbrauch und zukunftsweisendem Antrieb orientieren.

Die Chefin des Umweltbundesamts hat die von den Autobauern eingeführten Prämien für den Kauf neuer Diesel kritisiert. "Begriffe wie Umweltprämie oder Umweltbonus, wie sie derzeit von den Autoherstellern verwendet werden, sind irreführend", sagte Maria Krautzberger der Deutschen Presse-Agentur. Umweltprämien müssten sich an Kriterien wie geringem Schadstoffausstoß, niedrigem Verbrauch und zukunftsweisendem Antrieb orientieren. Falsch sei dagegen, damit vor allem der Verkauf von Euro-6-Dieselautos zu fördern, die nicht dem neuesten Stand der Abgasreinigung entsprächen: "Umwelt und Gesundheit ist damit nicht geholfen."

Gefördert werden sollten laut Krautzberger Elektroautos, Hybride, sparsame Benziner oder modernste Euro-6d-Dieselfahrzeuge, welche die Grenzwerte auch auf der Straße einhalten. "Es wäre auch falsch, wenn Prämien immer höher werden, je größer - und damit meist umweltschädlicher - das neue Auto ist", sagte die Behördenchefin. (dpa)

Artikel jetzt ...

© Copyright 2017 AUTOHAUS online

Kommentar
Ihr Kommentar zum Artikel
Ihr Kommentar zum Artikel

AUTOHAUS ist ein Fachmedium für die Automobilwirtschaft. Die qualifizierte Meinung unserer Online-Nutzer zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen.
Vielen Dank!

Artikel jetzt ...

mit anderen teilen per

© Copyright 2017 AUTOHAUS online

Newsletter
Newsletter
Schon gelesen?
Die Top-Nachrichten