Hyundai hat eine Rückrufaktion für die Modelle Santa Fe und Ioniq 6 gestartet. Hintergrund ist eine möglicherweise eingeschränkte Wirkung der Sicherheitsgurte. Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum vom 5. Oktober 2022 bis zum 12. März 2026.
Weltweit umfasst die Aktion mehr als 103.000 Fahrzeuge, in Deutschland sind über 11.600 Fahrzeuge potenziell betroffen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) überwacht die Maßnahme derzeit und führt sie mit der Referenznummer 17013R.
Eckdaten zum Rückruf
- Hersteller: Hyundai
- Modelle: Santa Fe, Ioniq 6
- Produktionszeitraum: 05.10.2022 – 12.03.2026
- Rückrufgrund: Eingeschränkte Wirkung des Sicherheitsgurtes
- Risiko: Verminderte Schutzwirkung der vorderen Sicherheitsgurte im Falle eines Unfalls
- Maßnahme: Nachrüstung eines Sicherungsclips an den äußeren Verankerungen der beiden vorderen Sicherheitsgurte
- Betroffene Fahrzeuge weltweit: 103.163
- Betroffene Fahrzeuge in Deutschland: 11.619
- KBA-Referenznummer: 17013R
- Hersteller-Rückrufcode: 61D167
- Status: Rückruf in Untersuchung / durch das KBA überwacht
Maßnahme
Nach Angaben des KBA kann die Wirksamkeit der Sicherheitsgurte bei den betroffenen Fahrzeugen eingeschränkt sein. Um das Problem zu beheben, rüstet Hyundai einen Sicherungsclip an den äußeren Befestigungspunkten der beiden vorderen Sicherheitsgurte nach. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Rückhaltesysteme ihre volle Schutzwirkung entfalten.
Zur Dauer des Werkstattaufenthalts liegen derzeit keine offiziellen Angaben vor. Da lediglich ein Sicherungsclip nachgerüstet wird, dürfte die Maßnahme jedoch vergleichsweise wenig Zeit in Anspruch nehmen.
Weitere Informationen
Fahrzeughalter können anhand ihrer Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) bei einer Hyundai-Vertragswerkstatt prüfen lassen, ob ihr Fahrzeug von der Aktion betroffen ist. Für Rückfragen nennt der Hersteller den Rückrufcode 61D167.