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Sono Motors: Weltpremieren unterm Zirkuszelt

In einer Manege enthüllte Sono den Sion.
© Foto: Sono Motors

Sono Motors präsentierte am Montag in München gleich zwei Neuheiten: Das Produktionsdesign des Solarautos Sion und die Nachrüstlösung für den Busverkehr kamen beim Publikum gut an.


Datum:
26.07.2022
Autor:
Stefan Schmid/AUTOHAUS
Lesezeit: 
4 min
1 Kommentare

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Das E-Auto-Startup Sono Motors ist am 25. Juli 2022 im Münchener Wanda Zirkus der Markteinführung des Sion einen großen Schritt nähergekommen. "Wir freuen uns riesig auf den weiteren Weg von Sono Motors, saubere, kostengünstige und leicht zugängliche Solar-Mobilität für die breite Masse zu ermöglichen", erklärte Laurin Hahn, Mitgründer und CEO von Sono Motors, als er in der Manege das endgültige Produktionsdesign des Sion enthüllte.


Sono Sion Premiere (2022)

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Sono Sion nutzt Solarenergie

Zwar muss man auch bei der nun vorgestellten, überarbeiteten Variante des Sion aufgrund der rundherum angebrachten Solarpaneele optische Abstriche machen und mit einer leicht welligen Fahrzeugoberfläche vorliebnehmen, dafür lädt der Sion aber auch, während er in der Sonne parkt.

Auf die Sonnenenergie allein sollte man sich jedoch nur verlassen, wenn man das Auto die meiste Zeit geparkt lässt: 112 Kilometer sollen in einer Woche mit dem selbst produzierten Solarstrom an zusätzlicher Reichweite generiert werden können. Gespeichert wird der eingefangene Sonnenschein in einer Lithium-Eisenphosphat-Batterie mit 57 kWh Kapazität. Die ist in der Herstellung günstiger, hat aber Nachteile bei der Ladegeschwindigkeit, mehr als 75 kW sind beim Sion auch an der Schnellladesäule nicht drin.

Dass die Idee, ein Fahrzeug mit Solarpanelen auszustatten, Anklang findet, zeigt letztlich auch diese Zahl: 19.000 Menschen haben den Sion bereits vorbestellt und warten darauf, dass die Produktion in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 endlich startet. Pro Jahr sollen die Fabrik in Finnland rund 45.000 Fahrzeuge verlassen, 257.000 Modelle des Sion will man insgesamt in den nächsten Jahren verkaufen. Die Bruttopreise sollen bei knapp 30.000 Euro starten.


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Solar-Tuning von Sono für den Omnibus

Die zweite Weltpremiere befindet sich – allein schon aus Platzgründen – außerhalb des Zirkuszelts. Der neben dem Zelt parkende Linienbus ist mit rund acht Quadratmetern Solarpanelen an seiner Oberseite bestückt. Im Gegensatz zum Sion dienen diese aber nicht der Fortbewegung, sondern versorgen die Bordelektronik mit Strom.

"Wir bauen unser Sono Solar-Geschäft mit einem neuen Produkt aus und haben unseren B2B-Kundenstamm erfolgreich vergrößert", erklärte Hahn. Das Solar Bus Kit wurde für die gängigsten Zwölf-Meter-Bustypen, wie beispielsweise den Mercedes Benz Citaro und den MAN Lion City, entwickelt und soll die Bordelektronik mit Strom versorgen.


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"Das Solar Bus Kit ermöglicht es uns, unser Solargeschäft zu intensivieren, indem wir die Skalierbarkeit unserer Technologie für einen riesigen Markt optimieren: den öffentlichen und privaten Bussektor. Es ist auch ein Meilenstein auf unserem Weg zu einer Welt ohne fossile Brennstoffe", erklärte Jona Christians, Mitgründer und CEO von Sono Motors.

Mit dieser ersten Produktionsauskopplung für Diesel-Linienbusse will man für eine Ersparnis von 1.500 Litern Diesel pro Jahr sorgen. Die Technik ist dabei längst nicht auf den Einsatz im Busverkehr beschränkt. Auch Kühllaster will Sono Motors in naher Zukunft mit der Technik ausrüsten. Derzeit arbeitet der Münchner Spezialist für Solarmobilität mit 19 Unternehmen weltweit zusammen.


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KOMMENTARE


Frank F

26.07.2022 - 20:22 Uhr

Wie sagte die „grüne“ Journalistin der TAZ, Ulrike Herrmann : Es gibt keine billige grüne Energie, Fliegen und Autofahren müssen verboten werden für die sogenannte „Klimaneutralität“, ausgemerzt werden sollen die Auto- und Flugzeugindustrie komplett, die Banken und der „Kapitalismus“ per se (wer in diesem Milliardärs-Sozialismus, der die globalisierte Welt terrorisiert und deren Mittelstand vernichtet noch den Kapitalismus als „Feind“ ausmacht, haben wir doch in den meisten EU Ländern eine Staatsquote mit aller Sozialindustrie inkludiert von rd. 70%, …. naja) Jedenfalls sollen die Elektroautos auch ganz verschwinden und somit bliebe uns dieses freudlose Ding, welches irgendwie als Auto so wirkt , wie vorgenannte Journalistin mittlerweile als Frau……..


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