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HB ohne Filter: "E-Schattenkanzler" Herbert Diess +++ Üble Bescherung +++ Lieferzeitendrama +++ XXL-Bundestag +++ Holger Bormann

© Foto: Ralph M. Meunzel/AUTOHAUS

Unabhängig, scharfsinnig, auf den Punkt: der aktuelle Wochenkommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat!

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Datum:
01.10.2021
Lesezeit: 
10 min

9 Kommentare

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Der "grüne E-Schattenkanzler" Herbert Diess +++ Die Halbleiterkrise – eine üble Bescherung! +++ Das Lieferzeitendrama 2021 +++ Das Wachstum des neuen XXL-Bundestages +++ Schade – es sollte noch nicht sein! – Holger Bormann

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Montag, 27. September 2021

Der "grüne E-Schattenkanzler" Herbert Diess

Man staunt, was die Wolfsburger PR-Maschinerie ihrem Vorstandsvorsitzenden Herbert Diess einflüstert, damit dieser meint, einen Tag nach der Bundestagswahl den Vorschlag durch Deutschland posaunen zu müssen, der CO2-Preis solle zwei Jahre früher, also 2024 auf 65 Euro pro Tonne angehoben werden. Das macht dann pro Liter Benzin ein weiteres Mehr von bis zu 20 Cent aus. Jetzt schon haben sich die Spritpreise seit Oktober 2020 bis heute um 40 Cent pro Liter erhöht und ausgerechnet der "IG-Metall-Volkswagenkonzernchef" meint, nach dem Currywurst-Verbot da eine weitere Strangulierung anzetteln zu müssen. Da setzt einer, Herbert Diess, mit Milliardensubventionen durch den Staat gefördert, in einem selbst im VDA sehr umstrittenen Solo einseitig auf das E-Auto und meint, 2030 sollen 70 Prozent der neuen VW-Autos elektrisch sein. Dieser Wolfsburger E-Zwangsmechanismus, über erhöhte Spritpreise eine Elektrifizierung herbeiführen zu müssen, schafft bei den VW-Fahrern mit Verbrennungsmotor eine ungemein hohe Kundenzufriedenheit. Die schwäbischen VW-Verbrennerfahrer lassen sich das sicher nicht gefallen. Sie werden schwäbisch, ganz subtil reagieren!

Herr Diess möge besser dafür sorgen, dass sein E-Kleinwagen nicht 2025, sondern zwei Jahre früher kommt und bei einem Preis von 25.000 Euro ohne Staatssubventionen auskommt. Wie überhaupt die E-Kleinwagen primär subventioniert werden sollten. Aber da verdienen ja die deutschen Hersteller nichts. Siehe das Smart-Trauma, das von 1998 an über zwanzig Jahre lang rote Zahlen produzierte, nun von Smartville Hambach nach China verlagert wurde und jetzt als Antwort mit einem chinesischen Viersitzer aufwartet. Das sind echte "Fort-Schritte".

Herr Diess möge sich ferner endlich darum kümmern, wie man

  • 10,15 Millionen VW mit Verbrennungsmotoren auf deutschen Straßen,
  • 3,2 Millionen Audi
  • 2,4 Millionen Skoda
  • 1,3 Millionen Seat und
  • 0,3 Millionen Porsche

sauber kriegt. Mit synthetischen Kraftstoffen! Aber daran verdient Herr Diess nichts. Ein klassisches Beispiel für Wolfsburgs umweltpolitische Doppelmoral.

Ein weiterer nachhaltiger Beitrag des Vorstandsvorsitzenden wäre: Wer einen Dieselbetrug produziert, der den Konzern bislang 32 Milliarden Euro gekostet hat und sich um Entschädigungen drückt, sollte endlich nach sechs Jahren die Verantwortlichen dafür final klarstellen. Allein für den Ex-Audi-Chef sind 176 Verhandlungstage (!) bis Dezember 2022 angesetzt. Erstaunlich, welche Gedächtnislücken die Betroffenen da nach dem 60. Verhandlungstag immer noch haben. Die eigentlich Verantwortlichen für den Skandal sind den Herren oben allesamt bekannt. Aber keiner will die Verantwortung dafür im Knast sitzend übernehmen. Darum deckt da einer den anderen und beschäftigt über Jahre die Justiz. Welch geistige Nachhaltigkeit steckt da dahinter? Was könnte man mit diesen Geldern alles umweltfreundlich, zukunftsträchtig gestalten?! Einschließlich die Renditen der Händler verbessern.

Herr Diess möge, wie Kia dafür sorgen, dass VW die Garantiezeit bei Neuwagen von zwei auf sieben Jahre anhebt. Welche ökologischen Vorzüge wären damit verbunden? Von weniger Materialverschwendung bis zu mehr Recycling! Ergo: Nachhaltige Qualität produzieren!

Von kleinerer, aber besonderer Machart. Der "E-Schattenkanzler Diess" möge sich darum kümmern, dass Tachomanipulationen an Neufahrzeugen nicht mehr möglich sind. Oder nimmt man das gar ganz bewusst hin? Es wäre der nächste Betrugsskandal! Vom ADAC bis zu den Verbraucherverbänden: Sie alle gehen ganz großzügig darüber hinweg. Jetzt braucht man Seiteneinsteiger, die sich als Detektive betätigen, um den jeweiligen Betrug ausfindig zu machen. Peinlich! Bitte, auch Ehrlichkeit ist ein wichtiges Prinzip für Nachhaltigkeit!

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Dienstag, 28. September 2021

Die Halbleiterkrise – eine üble Bescherung!

Das Leben ist immer voller Überraschungen. Solcher wie solcher! Jetzt: Es fehlen die Halbleiter. Dieser Mangel bedeutet für 2021: Es werden weltweit sieben Millionen Fahrzeuge weniger produziert werden. Als im Frühjahr 2020 Corona ausbrach, brach der Neuwagenabsatz ein. Die Einkäufer in den Herstellerwerken stoppten daraufhin ihre Halbleiterbestellungen. Führend auf dem Weltmarkt ist TSMC (Taiwan), Samsung (Südkorea) und Intel (Kalifornien). Die asiatische Abhängigkeit ist dabei unverkennbar. Diese Halbleiterriesen leiteten den Rückgang in der Automobilindustrie auf die IT- und Computerindustrie um. Intel wird nun möglicherweise in Deutschland eine Halbleiterfabrik bauen. Bosch hat eine neue Chipfabrik in Dresden angekündigt. Doch, gut Ding wird Weile haben. Die EU-Kommission gab den offiziellen Start für eine europäische Allianz bekannt. Einige Experten sind nun der Auffassung, dass sich die Lage im zweiten Halbjahr 2022 entspannen wird. Andere meinen, die Malaise wird das ganze Jahr 2022 über andauern. Das wird Auswirkungen haben – siehe Lieferzeiten im nachfolgenden Abschnitt.

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Mittwoch, 29. September 2021

Das Lieferzeitendrama 2021 ff.

Wir sprechen aktuell von der langwierigsten Lieferkrise, die es in der Autobranche bislang gegeben hat. Das heißt, der Neuwagenkauf wird aufgrund der Halbleiterkrise bei den meisten Marken spürbar einbrechen. Die Stunde für den Gebrauchtwagenmarkt ist daher jetzt schon angesagt. Werden weniger Neuwagen verkauft, schrumpft auch der Gebrauchtwagenmarkt und wird zur Mangelware. Wie werden die Hersteller/Importeure darauf reagieren?

Schaut man sich das aktuelle Dilemma an, gehen da viele Wirkkräfte beim Hersteller/Importeur in Deckung, sind nicht erreichbar und wenn doch, dann wird gelogen, dass die Balken brechen. Der Werks-Außendienst darf nichts sagen und nichts entscheiden. Sprich: Er agiert gegenwärtig als überflüssiger Ballast. Und das "We act as one" hat sich nun für den Händler gewandelt in "You act alone!" Ein paar Beispiele:

Da bestellt ein langjähriger loyaler Kunde Ende August ein neues Premiumfahrzeug. Die Lieferzeit war für Juli 2022 bestätigt. Jetzt kommt vom Werk plötzlich die Mitteilung, dass sich die Lieferung auf Frühjahr oder Sommer 2023 verschiebt. Der Kunde wird zum Gespräch eingeladen und wäre bereit auf ein anderes Modell umzusteigen. Doch auch dafür gibt es keinerlei verbindliche Lieferzusage. Das Autohaus macht die Zusage, den Kunden für den Übergang über ein Rent-Mietfahrzeug mobil zu halten. Klar, auf Kosten des Autohauses. Der Hersteller will von einer Kostenbeteiligung nichts wissen. Sprich, es fehlt da jegliche Art des gemeinsamen Zusammenwirkens. Es steht hier sogar sehr stark zu vermuten, dass die hochvolumigen Fahrzeuge gezielt ins Jahr 2023 verschoben werden, um EU-Strafzahlungen zu entgehen. Man nutzt also den Chipmangel gezielt als Vorwand.

Bei der Fahrzeugdisposition ist klassischerweise anzugeben, ob es sich um einen Lagerwagen, einen Vorführwagen oder um ein Kundenfahrzeug handelt. Letztere werden bevorzugt behandelt. Da ordert ein Autohaus im Mai 2021 fünf Kundenfahrzeuge. Lieferzusage Oktober. Jetzt kommt aktuell, von Japan aus gesteuert, ein Schriftsatz, dass diese fünf Fahrzeuge nicht produziert werden. Fünf fixierte Neuwagenverträge werden einfach annulliert. Jetzt lädt man jeden dieser fünf Kunden zum persönlichen Gespräch ins Autohaus ein, um die Schockwirkung der Information gemeinsam mit dem Kunden aufzufangen. Den einen kann man einfangen, indem man ihm das Nachfolgemodell vorstellt, eine gute Preisofferte macht und die fehlende Mobilität für fünf Monate auf Kosten des Autohauses überbrückt. Und selbst da wird nicht gleich jeder Kunde spontan zusagen, er will in sich gehen und das Autohaus muss sehr sorgsam nachfassen. Welch ein ärgerlicher kostentreibender Aufwand, der alles andere als Kundenzufriedenheit produziert. Das Drama setzt sich ja fort. Man hat als Autohaus die Neuwagenverträge im Sack, im Vorlauf. Der führt aber nicht zu Umsatz. Ferner kommt kein Gebrauchtwagen zurück. Eine weitere Umsatzeinbuße! Es herrscht bei den meisten Organisationen derzeit das blanke Chaos. Wo bleibt das aktive, das sichtbare Krisenmanagement der Hersteller/Importeure?

Bei einer anderen Marke erhält der Händler fortlaufend eine Mitteilung, welche Sonderausstattung ab sofort nicht mehr bestellbar ist. Mal ist es der elektronische Abstandswarner, morgen dann die Sitzheizung usw. So nach und landet man bei der Basisausstattung und die möchte kein Kunde haben! Es sei mal daran erinnert, weil sie ja morgen alle Direktvertrieb machen wollen, wer dann derartige Szenen pariert!? Einmal mehr laden sie den ganzen Ballast auf dem Rücken des Handels ab. Sie selber schreiben dennoch aktuell satte Gewinne. Mercedes-Benz 14,3 Prozent Rendite, BMW ist aktuell mit 10 Prozent unterwegs. Dank politischer Überförderung der E-Mobile!

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Donnerstag, 30. September 2021

Das Wachstum des neuen XXL-Bundestages

Die Bürger haben gesprochen. Die Bayern holten dabei einmal mehr mit 79,8 Prozent Wahlbeteiligung den 1. Platz in der Republik. Bis auf einen Sitz – in München Süd, dem ehemaligen Gauweiler Wahlkreis – holte die CSU in Bayern alle übrigen 45 Direktmandate. Die Bayern wissen eben, wie man Pflichten und Rechte wahrzunehmen hat. Und Ministerpräsident Markus Söder sieht nun aus der zweiten Reihe nur noch die nächste Landtagswahl in Bayern im Herbst 2023 vor sich und muss dort für die CSU in Sachen "Zweitstimmen" ein deutlich besseres Ergebnis als zur Bundestagswahl vorlegen. Ansonsten werden auch über ihn die ersten Fragezeichen gesetzt werden.

Bayerns Direktmandate in Ehren, es sollte aber das Wahlvolk – sprich wir – dem ewigen Wachstum der Mandatsträger im Deutschen Bundestag endlich Grenzen setzen. 598 Abgeordnete sollten es laut Grundgesetz sein. Im letzten Bundestag saßen 709 Abgeordnete. Jetzt sind es 735 geworden. Man muss es offen sagen: Durch diese Übermenge ist eigentlich nur die Anzahl der Hinterbänkler gestiegen, sonst nix. Effektiver für des Volkes Nutzen wird dadurch ebenso nix. Sieht man die Diätenhöhe eines Bundestagsabgeordneten an, 10.013 Euro brutto pro Monat und die spätere Luxusversorgung der Abgeordneten wie der Minister und Staatssekretäre, sollte das Volk da dringlich engere Grenzen setzen. Zur Monatsentlohnung der MdB kommen 4.318,36 Euro Aufwandspauschale, 20.800 Euro für Personal sowie nochmals 12.000 Euro jährlich für Büroausstattung hinzu. Das Parlament "Deutscher Bundestag" kostet den Steuerzahler also pro Jahr. rund 320. Millionen Euro. 250 Millionen müssten reichen!

Der Verein Bund der Steuerzahler hat eine Petition gegen den aus ihrer Sicht aufgeblähten Bundestag gestartet.
© Foto: www.change.org / Screenshot Prof. Hannes Brachat

Petition gegen XXL

Der Bund der Steuerzahler hat eine Petition aufgelegt: XXL-Bundestag stoppen! Gefordert ist ein neues Bundeswahlrecht, das die Parlamentssitze reduziert. 368.702 Menschen haben die Petition dafür bereits unterschrieben. Siehe Abb. Machen sie mit unter www.change.org/Petitionsdetails. Ab 500.000 Unterschriften muss sich der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages mit der Eingabe beschäftigen!

Bundesschuldenuhr

An dieser Stelle sei auch mal wieder die Schuldenuhr des "Bundes der Steuerzahler" abgebildet. Die Zahl darauf ist alles andere als umweltfreundlich, erst recht für zukünftige Generationen! Sie weist 2,2 Billionen Euro gesamte Staatsverschuldung, inklusive Länder und Kommunen aus. Das sind 2.200 Milliarden Euro! Jeder deutsche Bundesbürger steht damit mit 27.312 Euro in der Kreide. Siehe Abb. Schulden sind immer vorweggenommene Leistungen, die noch auf Ausgleich durch Leistung warten! Soviel zur finanzpolitischen Nachhaltigkeit. "Fridays for Future" würde sich besser am Freitag in der Schule engagiert mit Wirtschaft, IT und Digitalisierung beschäftigen und für ihren Idealismus den "Saturday for future" wählen. Unsere Zukunft schaffen wir über die Köpfe der Jugend, durch Bildung! Es reicht eben nicht, den ewigen Klimaschutz zu proklamieren. Man muss sich auch bemühen, einen Ausweg zu finden. Lösungen aufzuzeigen, wie man es praktisch schaffen kann, die Bahnfahrerfrequenz bis 2030 zu verdoppeln. Wenn da bei jedem neuen Bahngleiskilometer erst jeder Froschteich gerichtlich bearbeitet werden muss, wird das nichts. Oder wenn die autofreie Stadt Hamburg als grüne Forderung ausgerufen wird, dann sollte man auch aufzeigen, wie man sich dabei den praktischen Alltag inklusive der Versorgung von 1,84 Millionen Menschen vorstellt.

Die "Schuldenuhr" des Bundes der Steuerzahler
© Foto: Bund der Steuerzahler Deutschland e.V. / Screenshot Prof. Hannes Brachat

Steuern und Abgaben

Weil da nun einschlägige politische "Sozialkreise" nach der Wahl nach Steuererhöhungen trachten, sei doch einmal deutlich gemacht, dass statistisch in Deutschland jeder bis zum 13. Juli eines Jahres für die öffentliche Kasse arbeitet. Gewiss, der Staat braucht Geld und es gibt ja auch zahlreiche Gegenleistungen inklusive Studium ohne Studiengebühren. Reiner Holzapfel, Präsident des Bundes der Steuerzahler - siehe Abb. - macht deutlich: Das durchschnittliche Haushaltseinkommen beträgt pro Monat 6000 Euro. Davon gehen an Sozialabgaben rund 2000 Euro weg und an direkten und indirekten Steuern (Lohn- bzw. Einkommensteuer, Mehrwertsteuer, die neue CO2 Abgabe) 1.336 Euro. Das bedeutet, die Belastungsquote liegt bei 52,9 Prozent. Im Klartext: Von einem Euro Verdienst, müssen die meisten Einkommensbezieher 53 Cent abgeben. Selbst bei einem großzügig gestimmten Schwaben hört jede Freundschaft jenseits von 40 Cent auf. Ne quid nimis! Nichts im Übermaß! Da haben einige Politiker einschlägiger Parteien keinen Blick mehr für Realitäten. Sie müssen oben spüren, dass wir das unten so nicht bereit sind hinzunehmen! Die Belastungszitrone ist ausgedrückt. Sie gibt keinen Saft mehr her. Der Normalverdiener braucht im Gegenteil selber mehr an verfügbarer Masse, um seinen Verpflichtungen, auch familiär, nachzukommen.

© Foto: Bund der Steuerzahler Deutschland e.V. / Screenshot Prof. Hannes Brachat
Reiner Holzapfel, Präsident des Bundes der Steuerzahler
© Foto: Bund der Steuerzahler Deutschland e.V. / Screenshot Prof. Hannes Brachat

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Freitag, 1. Oktober 2021

Schade – es sollte noch nicht sein! – Holger Bormann

Ich hätte ja so gerne ein "Branchen-Halleluja" gesungen. Endlich haben wir nach Karlheinz Scherhag (von 1994 – 2002 Bundestagsabgeordneter, † 14. Februar 2015) wieder einen Autohändler im Deutschen Bundestag sitzen. Holger Bormann, Autohändler in Wolfenbüttel wurde dort als Direktkandidat für die CDU aufgestellt. Wie schade, dass er sein Ziel knapp verfehlt hat. Bormann wird aber als Landesvorsitzender der Niedersächsischen CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) politisch am Ball bleiben. Wir danken dem ehrenamtlich engagierten Holger Bormann für sein außerordentliches Engagement. Er schreibt mir:

Holger Bormann kandidierte als Direktkandidat für den Bundestag.
© Foto: Holger Bormann / CDU

"Die Wahl ist entschieden. Ich bedanke mich für 39.528 Erststimmen. Ein in dieser schwierigen Zeit für uns als Union respektables Ergebnis. Eines der besten in Niedersachsen und bei uns im Braunschweiger Land das Beste! Glückwunsch an die SPD und Dunja Kreiser zum Gewinn der Bundestagswahl und zum Gewinn des Direktmandates. Ich bedanke mich bei allen!

Liebe Freunde, Familie und Unterstützer ohne Euch hätte ich die letzten sechs Monate nicht so erfolgreich durchgestanden. Es war eine tolle Zeit! Jetzt müssen wir die CDU neu aufstellen! Programmatisch und personell müssen wir jetzt eine Erneuerung auf allen Ebenen diskutieren und am Ende entscheiden. Ich bin dafür bereit und freue mich auf den Austausch miteinander und nicht übereinander! Für uns. Für eine erfolgreiche Zukunft.

Liebe Grüße, Holger (Bormann)"

Holger, lass es werden!

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Spruch der Woche:

"Die Linken wollen 'grüner als die Grünen' wirken, den Verbrennungsmotor noch schneller verbieten, am besten ganz weg vom Auto"

(Sarah Wagenknechts Abrechnung mit ihrer Linken)

Mit politisch nachdenklichem Gruß – weil Erwirtschaften vor Verteilen kommt und wirkungsvolle Ökologie ohne ertragsstarke Ökonomie Utopie ist

Ihr

Prof. Hannes Brachat
Herausgeber AUTOHAUS
www.brachat.de


Der nächste HB ohne Filter erscheint am 8. Oktober 2021!

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KOMMENTARE


Autohaus Blender GmbH

01.10.2021 - 18:09 Uhr

Die Volkswagen Führung hat ja mit ihrem Diesel Skandal ja nicht nur im eigenen Unternehmen und seinen Partnern einen riesigen Schaden angerichtet sondern auch bei jedem einzelnen Kfz-Betrieb in Deutschland. Gleichzeitig die Prozesshanselei der Deutschen Umwelthilfe und andere aufs schärfste unterstützt. Warum diese Personen Millionen Gehälter verdienen und glauben die Richtung der Mobilität in Deutschland anzuführen ist eigentlich unverständlich. Weiter trifft die Chip Krise nicht nur die Automobilhersteller sondern ganz entschieden den Handel. Wer keine neuen Fahrzeuge liefern kann bekommt keine Gebrauchtwagen herein. Da fehlen Neuwagen und Gebrauchtwagen als Futter für die Verkäufer Entlohnung. Auch die Werkstätten leider dann durch fehlende Neuwagen Fertigstellung, Zubehör einbauten und Gebrauchtwagen Instandsetzung. Jeder schaut nur nach sich selbst und keiner sieht noch den gesamten Zusammenhang nicht nur in der Lieferkette sondern auch im Handel und in den Werkstätten.. Die Zeiten werden nicht nur durch die neue Regierungskoalitionsspiele herausfordernder!


Sascha

02.10.2021 - 00:24 Uhr

Herr Diess, Sie leiten mit Ihren Aussagen den Untergang der Wirtschaft und somit des deutschen Volkes ein.... Schämen Sie sich!


Sven Quambusch

02.10.2021 - 10:31 Uhr

Ich erfreue mich immer wieder an den klaren Worten, die Herr Prof. Hannes Brachat niederschreibt. Die Petition gegen den “XXL-Bundestag” habe ich auch schon unterschrieben und weiterverbreitet. Für diejenigen, die direkt dorthin kommen möchten, ist hier die Abkürzung: https://www.change.org/p/deutscher-bundestag-schluss-mit-dem-xxl-bundestag-500-abgeordnete-sind-genug


Karl Bäumener

03.10.2021 - 15:14 Uhr

Her Diess stösst mit seiner populistischen Forderung nach höheren Spritpreisen allen VW und Audi Besitzern mit Verbrennungsmotor vor den Kopf. Was sollen ausserdem denn die potentiellen Kunden denken,die mit der z.Z. laufenden massiven Werbung für VW Jahreswagen mit Verbrennungsmotor von der VW Handelsorganisation zum Kauf animiert werden. Mehr Widerspruch geht nicht !!!!! Ausserdem ist sich Herr Diess scheinbar nicht bewusst,welchen Image Schaden er generell der Automobilwirtschaft zufügt. Alle Autobesitzer mit Fahrzeugen eines Wettbewerbers von VW,werden sich vor Kauf eines VW drei mal überlegen,ob eine Entscheidung für diese Marke richtig wäre. Tolles Marketing Herr Diess !!!


Michael Preßmar

04.10.2021 - 09:12 Uhr

Guten Tag Herr Brachat, zu Ihrer Schelte für den VW CEO Herbert Diess: vielleicht hat Herr Diess einfach nur die Physik verstanden, nämlich in Bezug auf den Wirkungsgrad. Der ist bei e-Maschinen unschlagbar hoch. Daher benötigen Sie für die gleiche Strecke in einem PKW mit H2 Antrieb (Brennstoffzelle) die 3-fache Menge an Strom zur Herstellung des H2. Genau so wieder im Vergleich BEV und PKW mit e-fuel (Syn-Fuel). Hier werden für die gleiche Strecke im PKW mit e-fuel das 5- bis 6-fache an Strom benötigt. Siehe auch: https://m.facebook.com/bmu.bund/photos/a.1813207738909859/2935575530006402/?type=3 Wo können Sie denn heute (oder in naher Zukunft) e-fuels zu Marktpreisen tanken? Gibt es einen Vertrieb in D im großen Maßstab - oder nur in Labor-Anlagen? Daimler übrigens steigt "freiwillig" ohne Zwang aus der Verbrennertechnologie aus: siehe ntv Interview mit Markus Schäfer (Vorstand für Entwicklung): https://www.n-tv.de/auto/Die-ganze-Welt-wird-elektrisch-fahren-article22838529.html "It's the economy, stupid" - frei nach Bill Clinton. Übrigens haben sich auch schon Volvo, Audi, Seat, Mitsubishi, Opel, Peugeot, VW, GM, usw. von der Verbrennertechnik verabschiedet.


mein name

04.10.2021 - 15:44 Uhr

@ Michael Preßmer: Nun mag Herr Diess vielleicht die Physik verstanden haben, zumindest was den Wirkungsgrad betrifft. Ich frage mich gerade, ob sie beide die Chemie und die Thermodynamik verstanden haben. Der Wirkungsgrad, da haben Sie recht, ist das Eine, das komplette Ganze, aber sollte in jedem Fall auch im Zusammenhang betrachtet werden, hier inkl. der Fertigung der Akkus, der Entstehung des Stromes (kleine Anmerkung zu meiner Belustigung, laut dem Energieerhaltungssatz kann es keine erneuerbaren Energien geben - aber das wissen Sie ja), der Entsorgung der Akkus, des Löschen von Bränden an derartigen Kfz etc. Zudem ist eine Quelle, wie Facebook im mindesten fragwürdig. Insofern bitte informieren Sie sich zur Chemie, denn dort ist CO2 kein Treibhausgas und das zweite Thermodynamische Gesetzt hat weiterhin Gültigkeit, welche das angebliche Faktum, dass C=2 ein Treibhausgas ist, ebenfalls konterkariert. In wie weit nun Elektroautos umweltfreundlich sind, sollte unter den genannten Gesichtspunkten geprüft werden, nicht nur unter einzelnen, die man sich so zusammenschustert, wie sie einem nützen.


Thomas

05.10.2021 - 11:44 Uhr

VW/ Diess Vielen Dank für diese "kleine, große" Zusammenfassung des aktuellen Stands. Aber, wen juckt´s? Das ist der Nebenschauplatz. Halbleiter/ Lieferzeiten/ Handel ja, ist so. Wen juckt´s? Wo ist der Aufschrei... Die Köpfe allesamt im Sand. Es wird sich an den Vorlaufzahlen ergötzt.


Michael Preßmar

05.10.2021 - 12:14 Uhr

@mein name Effizienz: Für die gleiche Fahrstrecke im BEV benötigen Sie die 2-fache Strommenge im H2 Brennstoffzellenfahrzeug, benötigen Sie die 5- bis 6-fache Strommenge im Verbrenner mit Syn-Fuel (oder e-fuel). Link (diesmal ohne facebook - es war lediglich das Bild in facebook, die Quelle ist aber das BMU, bzw. ifeu >egal


Michael Preßmar

05.10.2021 - 00:00 Uhr

@mein name Energieverluste nach Antriebsformen. Diese Übersicht war in der Autobild abgedruckt. AB hat mehrfach sehr transparent über BEV, Wasserstoff und Syn-Fuel berichtet. Wie auch zuvor im Dieselskandal. https://tff-forum.de/t/power-to-liquid-ptl-wirkungsgrad-und-strombedarf/18032/13 (einfach bis zur Grafik "Energieverluste nach der Stromerzeugung" scrollen) Oder Sie glauben doch lieber dem Elektro- und Festkörperchemiker Herrn Professor Maximilian Fichtner aus Ulm: https://de.motor1.com/news/380733/wasserstoffautos-brennstoffzelle-wirkungsgrad-elektroautos/ Fertigung des Akkus: wie wird denn Eisenerz für den Motorblock und das Getriebe gewonnen? Wie viele seltene Erden sind im Kat, Abgasnachbehandlung und in hochlegierten Metallen (Laufbuchsen, Kolbenringe)? Schon mal was Tankerunglücken und Leck in Pipelines gehört? Deep Water Horizon, Niger Delta? Akku-Brände: bei einer Laufleistung von 1 Mrd Kilometer brennen ca. 4 E-Autos. Es brennen allerdings auch 65 normale Benzin- oder Diesel-PKW. Wenn man Pick-Up-Trucks hinzurechnet, brennen sogar ~90 Verbrenner auf 1 Mrd Km. Warum sind folgerichtig e-Autos bei den Versicherungen günstiger als Verbrenner der gleichen Klasse?


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