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HB ohne Filter: Koalitionsvereinbarung +++ Händlertest 2021 ++ ZDK und E-Fuels +++ Micaela Schäfer bei Auto König

© Foto: Ralph M. Meunzel/AUTOHAUS

Unabhängig, scharfsinnig, auf den Punkt: der aktuelle Wochenkommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat!

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Datum:
26.11.2021
Lesezeit: 
10 min

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"Mehr Fortschritt wagen" – Die neue Gebrauchsanweisung +++ Autohandel: Das ist zu wenig - meint "auto-motor-sport" +++ Der ZDK und E-Fuels +++ Erotikmodel am Markenhimmel von Autohaus König +++ Abermals: Kfz-Landesverband Bayern

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Montag, 22. November 2021

"Mehr Fortschritt wagen" – Die neue Gebrauchsanweisung

Olaf Scholz hat es zwar als Finanzminister nicht geschafft, die Steuerzinsen von sechs Prozent auf ein marktübliches Niveau zu senken. Er brauchte dazu das Bundesverfassungsgericht um zu verstehen, dass diese Zinshöhe verfassungswidrig ist. Nun ist ihm eine lautlose, vertrauliche, stilvolle und rasche Koalitionsvereinbarung gelungen. Respekt! Im Zentralergebnis des Ganzen lässt sich sagen, dass der "Ampel-Fortschritt" keine billige Angelegenheit wird. Da stecken auf 177 Seiten Koalitionsvertrag viele Ideen dahinter. Sie können hier den Koalitionsvertrag abrufen

Doch diese Gebrauchsanweisung bleibt in Sachen Digitalisierung, Klimaschutz und Modernisierung des Staates vielfach vage. Es sollen 2030 15 Millionen E-Autos auf den deutschen Straßen fahren. E-Fuels werden immerhin genannt. Auf Seite 162 ist zu lesen: Mit der Umsetzung der EU-Energiesteuerrichtlinie, die u. a. die steuerliche Angleichung von Dieselkraftstoff und Benzin vorsieht, werden wir die steuerliche Behandlung von Dieselfahrzeugen der Kfz-Steuer überprüfen. Das bedeutet im Klartext die steuerliche Angleichung von Dieselkraftstoff und Benzin. Die Energiesteuer beträgt pro Liter Benzin 65,4 Cent, beim Diesel 47 Cent. Der Diesel wird also pro Liter 18 Cent teurer. Und wie der Staat bei 15 Millionen E-Autos 2030 die Mindereinnahmen aus der Energiesteuer zu egalisieren gedenkt, steht wie manch anderes noch in den Sternen. Im Kapitel "Klimaschutz in einer sozial-ökologischen Marktwirtschaft" würde man gerne nicht nur über das emissionsfreie Auto etwas lesen, sondern auch mal über die Spezies der Oberdreckschleudern von Riesen-Transportschiffen bis hin zur Umweltverschmutzung durch Kriege und das Militär. Ebenso gehört das Thema Überbevölkerung viel klarer thematisiert.

Die neue Regierung will die Zahl der Fahrgäste bei der Bahn verdoppeln, den Anteil am Güterverkehr ausbauen. Die Bahn gilt als schnellster Klimaretter, kommt aber im Alltag doch nur in mäßigem Tempo voran. So gelingt weder eine Verkehrsverlagerung noch eine Verkehrswende. Das Ziel in Ehren, wo aber bleiben die konkreten Lösungen?

Und wo bleiben die Vorschläge zur Modernisierung des Staates? Das Vorhaben Steuerreform sucht man vergebens. Die konkrete Digitalisierung der Verwaltung ebenso. Bis wann? Wie? Man sieht es eher als dringlich an, Lehrer wieder in den Beamtenstatus zu heben. Diese Woche hat der Bundesgerichtshof festgestellt, dass Audi verpflichtet ist, die Dieselkläger wegen des manipulierten VW-Motors EA 189 mit Schadenersatz zu bedienen. Der VW-Diesel-Betrug wurde 2015 aufgedeckt. Es dauert in Deutschland also sechs Jahre, bis das oberste deutsche Gericht feststellt, dass es undenkbar sei, dass kein einziger Audi-Boss von der manipulierten Steuerungs-Software Kenntnis hatte. Ein moderner Staat sieht da anders, ganz anders aus.

Gesellschaftspolitisch wird man da bei der neuen Regierung schneller Wandlungen feststellen, bei der Absenkung des Wahlalters auf 16, der Freigabe von Cannabis, bei der Liberalisierung des Einwanderungsrechts, geschlechtergerechte Medizin, bei Gendersternchen u.a. Wie auch immer, gefordert sind Ideen, schöpferische Geister. Und Führung! Orientierung! Der neue Kanzler Olaf Scholz hat mit Corona eine Paukenouvertüre zu Beginn seiner Amtszeit zu spielen. Pauken sind gefragt! Ob er den Mut hat, endlich die Impfpflicht im Interesse aller anzutrommeln?!

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Dienstag, 23. November 2021

Autohandel: Das ist zu wenig - meint "auto-motor-sport"

Einmal pro Jahr führt "auto motor und sport" (ams) einen Test über die Verkaufsqualität der deutschen Markenhändlerschaft durch. Den "Freien Handel" gibt es für "ams" offensichtlich gar nicht. Diesen Verkäufertest lässt das Magazin durch Concertare durchführen. Im Inhaltsberzeichnis der neuesten Ausgabe Heft 25 vom 18. November 2021 heißt es: Händlertest - Auch 2021 zeigt der Autohandel Defizite. Einmal mehr sei festgestellt, ein Freund des Autohandels ist "ams" wirklich nicht. Über das eigentliche Geschäftsmodell, das "ams" da mit Concertare fährt, wird bewusst geschwiegen. Es wäre nur peinlich.

Zentrale Frage dabei: Wer bezahlt die angeblich 1.035 durchgeführten Test bei Vertragspartnern und Niederlassungen, die Concertare durchführt? Bestimmt nicht "ams". Das Magazin erweckt den Schein für besonderes Leserbemühen, und Concertare lebt von Analyse, Beratung, Umsetzung. Siehe www.concertare.de. Die arbeiten ja nicht nur für den Autohandel, sondern quer über alle Branchen bis hin zu den Apothekern. Welche Qualifikation haben die Tester? Da sind auch Hausfrauen und Studenten nebenberuflich im Einsatz. Wie sieht der Testbogen aus, der einheitlich über alle Marken abgetestet wird, obwohl es da von Marke zu Marke Unterschiede gibt? Viele Mitsubishi-Händler sind beispielsweise Familienbetriebe, von kleinerer und mittlerer Größenordnung, oft auf dem Land angesiedelt. Sie sind mit den meisten Kunden per Du. Und jetzt kommt Concertare mit seinem Einheitstest.

© Foto: Prof. Hannes Brachat

Nachdem die "Verlierergruppe" im Concertare-Test von Jahr zu Jahr wechselt, werden auf diese Art - so ist zu hören - systematisch Beratungsaufträge und teure Schulungen akquiriert. Man kauft sich also beim nächsten Test systematisch eine bessere Positionierung. So die Realität! Also, dieses Jahr sind die Test-Verlierermarken Mazda, Mitsubishi und Jeep dran.

Weiter: Wie viele Tests werden pro Marke überhaupt durchgeführt? Angeblich werden die 31 verkaufsstärksten Marken in Deutschland unter die Lupe genommen. Das wären im Schnitt 31 Tests pro Marke. Wie sieht die Quotierung pro Marke wirklich aus? Wer selektiert die Händler, die getestet werden, in der Stadt, auf dem Land, quer durch Deutschland? Darüber wird von "ams" kein Wort verloren. Schwach! Wird da Mazda, Dacia mit derselben Menge wie die VW-Händlerschaft getestet? Nochmals, man würde gerne etwas zur Qualifikation der Tester erfahren. Warum? Das sind doch alles subjektive Erfahrungen, die da der einzelne Tester einsammelt. Im Testergebnis wird bei ams aber der totale Schein des "Objektiven" aufgelegt.

Wenn nun im aktuellen Test das Jahr 2021 mit 2020 verglichen wird, sind grundsätzliche Vorbehalte zu setzen. Corona-Krise und Chipmangel schaffen im Verkaufsgeschehen andere Gegebenheiten. Dennoch, besondere Zeiten fordern besonderes Engagement. Was haben die Tester grundsätzlich ausfindig gemacht:

  1. Die Tester bemängeln Desinteresse der Verkäufer
  2. In Sachen Beratungsqualität ist eine leichte Besserung festzustellen
  3. Der Empfang im Autohaus, der erste Eindruck fällt positiv auf
  4. Die Abschlussorientierung, der Verkaufssinn ist wieder da
  5. Keine der Marken landet in der Kategorie "Gesamteindruck" im grünen Bereich
  6. Selten bekamen die Tester im Bereich Finanzdienstleistungen eine verständliche und vollständige Beratung angeboten
  7. Entweder fehlen beim Test die Autos zum Vorführen, oder der Verkäufer hat schlichtweg keine Lust
  8. In Sachen Probefahrt ist keine Verbesserung festzustellen. Es fehlt am aktiven Angebot dazu für die Interessenten
  9. Schließt ein Kunde keinen Vertrag im Autohaus ab, hört er allerdings vom Verkäufer aller Voraussicht danach nichts mehr

Im Eingangstext - siehe Abbildung - wird festgehalten, dass mal wieder der Kunde der Leidtragende ist. Im Text wird immerhin eingeräumt, dass der Händler ebenso gegenwärtig Leidtragender ist. Dennoch das "ams-Ergebnis": enttäuschend - wieder einmal.

Wir haben 26.000 Automobilverkäufer in der Branche. Wie belastend ist ihre Situation aufgrund der automobilen Mangelwirtschaft bis Mitte 2022? Motivierend ist das für sie nicht. Und da wird mancher Verkäufer dabei sein, der der Branche den Rücken kehrt. Das wird im Automobilhandel sicher eine Delle produzieren.

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Mittwoch, 24. November 2021

Der ZDK und E-Fuels

Da führten AUTOHAUS-Chefredakteur Ralph M. Meunzel und ich mit dem ZDK-Präsidenten Jürgen Karpinski in Frankfurt ein Interview. Eine Frage lautete:

AUTOHAUS: Wie bewertet der ZDK-Präsident E-Fuels (Synthetische Kraftstoffe)? 

Jürgen Karpinski: Für synthetische Kraftstoffe kämpfen wir seit 15 Jahren bei der Politik. Wir fordern eine gleiche staatliche Förderung für synthetische Kraftstoffe, wie für die E-Autos. Wer schnelle Erfolge bei der CO2-Reduktion erzielen will, muss den aktuellen Fahrzeugbestand in den Blick nehmen. Das sind in der EU zurzeit allein rund 248 Millionen Pkw mit Otto- oder Dieselmotor. Mit klimaneutralen E-Fuels oder Biokraftstoffen könnten alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren in der EU klimaneutral angetrieben werden, und die bestehende Tankstellen-Infrastruktur wäre vorhanden. Denn nicht die hocheffizienten Verbrennungsmotoren sind das Problem, sondern der Kraftstoff.

ZDK-Präsident Jürgen Karpinski im Gespräch mit AUTOHAUS-Chefredakteur Ralph M. Meunzel
© Foto: Prof. Hannes Brachat

AH: Wie? Seit 15 Jahren fordert der ZDK E-Fuels?

J. Karpinski: Der ZDK präsentierte auf der Automechanika 2006 eine Sonderschau über Alternative Kraftstoffe und Hybridantriebe. Der damalige ZDK-Geschäftsführer für Schulung und Personal Dipl.-Ing. Ingo Meyer hat sie vorbildlich initiiert und organisiert. Die zugehörige Broschüre organisiere ich als Nachweis für Sie.

Und der Nachweis kam:

Alternative Kraftstoffe und Hybridantriebe - 2006
© Foto: ZDK

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Donnerstag, 25. November 2021 - Martinstag

Erotikmodel am Markenhimmel von Autohaus König

Das Mehrmarkenhandelshaus König Berlin & Co vermarktet an seinen 58 Betriebsstandorten mit 1.200 Mitarbeitern jährlich 35.000 Fahrzeuge. Wer einen Power-Internet-Auftritt in bestem Design sehen möchte, überzeuge sich davon. König-Geschäftsführer Dirk Steeger beherrscht außerdem digitales Powern. Dass nicht jeder dieser 58 Betriebe optische Bestperformance darstellt, sei erwähnt.

Jetzt trommelt Dirk Steeger mit Erotikmodel Micaela Schäfer.

© Foto: Prof. Hannes Brachat

Steeger will damit die Handelsmarke "Autohaus König" weiter markant positionieren. Micaela Schäfer sieht sich selbst als Vertreterin des neuen Selbstbewusstseins der Frau und setzt dazu eigene Statements und Akzente. Die Berichterstattung darüber bei AUTOHAUS Online am 17. November 2021 hatte mit Abstand die höchste Klickrate!

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Freitag, 26. November 2021

Abermals: Kfz-Landesverband Bayern

Vergangene Woche habe ich an dieser Stelle anlässlich der einstimmigen Wiederwahl des Präsidenten und der Vorstandschaft des Kfz-Landesverbandes Bayern das "Bayerische Hinterzimmer" namens Harmonia charakterisiert. Ein Beherzter griff zum Telefon, rief mich an und meinte, mit meiner Darstellung würde das gesamte bayerische Verbandswirken einschließlich deren Innungen nach unten gezogen. Ich möge doch konkret benennen, wen und was ich mit dem "Bayerischen Hinterzimmer" meine? Es ist in der Regel leider so, dass sich Betroffene vorgetragener Kritik nicht offen stellen. Sie drücken einen schlechten Bewertungsstern ab. So sie einen Kommentar schreiben, bleiben sie meistens bei ihrem Vornamen stehen. Das ist aber keine faire kritische Auseinandersetzung. Dem Anrufer danke ich. Wir hatten ein gutes Gespräch!

Das "Bayerische Hinterzimmer" setzt sich zusammen aus der Geschäftsführerin der Kfz-Innung Schwaben, Petra Brandl, dann Rudolf Angerer, Vorstandsvorsitzender der Kfz-Innung Oberpfalz (Regensburg). In allen anderen 234 Kfz-Innungen heißt der dem Handwerk nahe stehend Obermeister. Hinzu gehört sein Geschäftsführer Stefan Brandl und als listiger Querdenker und Steuermann der Geschäftsführer des Kfz-Landesverbandes Dirk Weinzierl. Sie favorisierten im Hinterzimmer schon in der letzten Periode Albert Vetterl zum Landesverbandspräsidenten. Vetterl aus Teublitz war zuvor Vorstandsvorsitzender der Kfz-Innung Oberpfalz und wollte schon immer Landesverbandspräsident und Landesinnungsmeister werden. Sie kungelten also per Absprache einen Mann in diese Position, der 150 km weit weg vom Standort des Landesverbandes München entfernt wohnt und leicht über das Hinterzimmer gefällig zu steuern ist. Und so hat dieses Hinterzimmer abermals die zweite Amtsperiode so eingefädelt, dass der Präsident inklusive der gesamten Vorstandschaft abermals einstimmig, sprich in offener Wahl, bestätigt wurde.

Die Konsequenz daraus: Es wird im Bayerischen Landesverbands nur verwaltet, aber kaum etwas gestaltet. Sie leisten meiner Auffassung Vorschub, dass man einen Landesverband überhaupt nicht braucht. Die wenigen echten politischen Aufgaben würde ein unternehmerisch Denkender bei der Hauptstadtinnung integrieren. Also in diesem Fall bei Deutschlands größter Kfz-Innung München, 2.200 Mitglieder.

Man schaue sich den Internetauftritt des Kfz-Landesverbandes Bayern an. Die aktuellen Corona-Hilfsmaßnahmen stammen vom 8.3.2021. Will man den Geschäftsbericht 2019/20 anklicken um mal zu sehen, was wirklich geleistet wurde, dann lässt der sich nicht einmal aufschlagen. Schlägt man die Rubrik "Über unsere Arbeit" auf, dann findet man dort "Grundsätze zu unserer Arbeit", aber nichts darüber, was faktisch getan wird. Das Thema Räder/Reifen bleibt beim neuen Reifen-Label zum 1.5.21 stehen. Den Lichttest 2021 oder das aktuelle Winterreifengeschäft gibt es gar nicht, obwohl es dazu vom ZDK sehr gut entwickeltes Werbematerial für die Öffentlichkeitsarbeit gibt.

Man würde in einer Rechenschaftsrede des Präsidenten wie neulich wünschen, in welchen Bereichen er und vor allem sein bequemer Geschäftsführer landespolitisch aktiv waren? Nicht mit einem gelegentlichen Brief , sondern in direkten Kontakten zu den Ministerialen, den zuständigen Abgeordneten der jeweiligen Fraktionen, die die politischen Entscheidungen über das Kfz-Gewerbe treffen. Was hat der Bayerische Landesverband aktiv für die virtuelle Fahrzeugzulassung im Autohaus bei der Bayerischen Verkehrsministerin Kerstin Schreyer unternommen etc.?

In politischen Anhörungen sitzt das Kfz-Gewerbe meist nicht mit am Tisch, weil die Zuständigen die Autoindustrie kennen und meinen, die vertritt die Interessen des Auto-Gewerbes. Die Automobilindustrie hat 480.000 Beschäftigte, die Zulieferer ca. 300.000, das Auto-Gewerbe 440.000. Und das Auto-Gewerbe sitzt bei einschlägigen politischen Beratungen nicht mit am Tisch. Das wäre aber deren Aufgabe, sich aktiv politisches Gehör zu verschaffen, vernetzt zu sein. Und da ist der Kfz-Landesverband Bayern mit dem Ende der Ära Breitschwert vor lauter steuernder Hinterzimmerharmonie zur "lauen Veranstaltung" verkommen. Und die Herren Vorstände lassen gewähren! So sehe ich das.

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Spruch der Woche:

© Foto: Sixt

Mit meinen besten Lichtergrüßen zum 1. Advent

Ihr

Prof. Hannes Brachat
Herausgeber AUTOHAUS
www.brachat.de


Der nächste HB ohne Filter erscheint am 3. Dezember 2021!

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KOMMENTARE


Adolf Hamberger

28.11.2021 - 09:42 Uhr

Wie lange geht das Theater mit Concertare und den sogenannten "Tests" nun schon ? Was hat sich seither geändert ? Concertare konnte in dieser Zeit sicherlich durch die Dummheit und Naivität der Initiatoren und eigene Cleverness zig Millionen generieren. Glückwünsch !! Concertare redet den Verantwortlichen ein wie schlecht Ihr Personal ist und diese Damen und Herren , meist Inhaber, Geschäftsführer, Verkaufsleiter glauben den Schmarren. Wenn diese gut bezahlten Damen und Herren in den Betrieben es selbst nicht schaffen ihr Personal vernünftig zu motivieren, sollten sie sich überlegen ob Sie am richtigen Platz sitzen. Der Fisch stinkt vom Kopf !! Motivationstrainer und Schulungsfirmen haben in dieser Zeit sicherlich ordentlich mitverdient und verdienen weiter. Die Situation vor Ort in den Betrieben hat sich die letzten 10-15 Jahre, seit es diesen Hokuspokus gibt, NICHT verändert. Ganz im Gegenteil. Deshalb sollte man sich mal überlegen wo der Hund begraben ist. Dazu braucht es aber Verstand und den Willen das wahr zu nehmen, was in den eigenen Betrieben und in den Köpfen der Mitarbeitern und Kunden vorgeht. Dazu sind vermutlich die wenigsten imstande. Das ist jedoch in der heutigen Zeit normal, deshalb holt man sich ja die teuren Berater. Wer hier Parallelen zu der Politik sieht ist selbst schuld oder versteht um was es geht. Das eigene Unvermögen zu kaschieren und die Verantwortung abzugeben. Deshalb füllt Concertare und den vielen Experten, Verkaufs- u. Motivationstrainern, sowie weiteren Wanderpredigern in Zukunft weiterhin die Kassen im guten Glauben, so ändert sich an der Basis, vor allem für das Personal und den Kunden etwas. Schönes Wochenende ! Adolf Hamberger


M. A. Bitzer

29.11.2021 - 10:06 Uhr

Als einst, es war noch zu DM-Zeiten die Öko-Steuer auf den Ottokraftstoff eingeführt wurde. War das Argument, dass beim Diesel-Kraftstoff die Öko-Steuer nicht eingeführt wurde, dass sich dadurch der Transport aber auch jeder Ware verteuern würde. Und letztlich natürlich die Ware. Um dem Diesel-PKW aber dadurch keinen Vorteil zu verschaffen, wurde gleichzeitig die Kfz-Steuer für den Diesel-PKW kräftig erhöht. Von einer Subvention des Diesel-Kraftstoff kann zumindest beim PKW keine Rede sein! Man hofft hier mal wieder auf die Vergesslichkeit des Bürgers und Wählers.


Martin Bach

29.11.2021 - 11:31 Uhr

Mysteryshopper von Concertare lehnen prinzipiell Probefahrten ab. Dann müßten Sie nämlich Ihre gefälschte Identität preisgeben und Personalausweis und Führerschein vorlegen. Manchmal kennen Sie auch nicht die Telefonnummer ihrer Prepaidhandys und geben so eine falsche Nummer an. Nachher wird dann bemängelt, es hätte kein Nachkontakt statt gefunden. Ich finde es nicht in Ordnung, wie hier durch ams Jahr für Jahr ein ganzer Berufsstand schlechter geredet wird als er es in der Realität ist.


Adolf Hamberger

30.11.2021 - 06:42 Uhr

Das "Mysteryshopping, sehr geehrter Herr Bach, hat die letzten Jahre anscheinend nichts gebracht. Sicherlich für Concertare, aber nicht für den Kunden ! Ich darf dies nun ja seit 2 Jahr, nach 40 Jahren VW Verkauf, von einer anderen Seite sehe. Haarsträubend was da begeht. Das liegt aber nicht am (Verkaufs)personal, welches mit dieser primitiven und demotivierenden Aktion nun jahrelang bespitzelt und gegängelt wird. Es liegt an den aufgeblähten und bürokratischen Strukturen der Betriebe mit schlechtem Führungspersonal. Keine Regel ohne Ausnahme !! Ich habe auch positive Erfahrungen gemacht, aber wenige ! Auf jeden Fall kann sich Concertare und die Gemeinde der vollmundigen, aber praxisfremden Wanderprediger die nächsten Jahre auf gute Erträge freuen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die VERANTWORTLICHEN in den Betrieben aufwachen, um vielleicht selbst VERANTWORTUNGSVOLL dem Personal gegenüber zu agieren, ist sehr gering. Also weiterhin, schlaft´s gut.! Adolf Hamberger


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