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70 Jahre Seat: Kleine Rebellen, große Revolutionäre

70 Jahre Seat
Kleine Rebellen, große Revolutionäre
Der Seat 1430 leitete ab 1969 die emotionale Emanzipation von der italienischen Übermutter Fiat ein.
© Foto: Seat

Es ist der zivile Ungehorsam ihrer kreativen Konstrukteure, dem Seat seinen Aufstieg unter die größten europäischen Autobauer verdankt. Vor 70 Jahren als Fiat-Lizenzhersteller gegründet, begann die in Barcelona produzierende, heutige VW-Tochter früh mit Eigenentwicklungen, ganz im Geiste der Katalanen.

Von Wolfram Nickel/SP-X

Freiheitsliebende Rebellen sind fester Bestandteil der spanischen Gesellschaft, wie die katalanischen Separatisten demonstrieren. Es ist ein Geist, der auch die Geschichte von Seat prägt. Jenes im Mai 1950 in Madrid gegründeten Massenherstellers, der aber sein Stammwerk in der katalanischen Metropole Barcelona einrichtete. Mit Fiat-Lizenzprodukten machte Seat die iberische Halbinsel mobil – ließ es dabei aber nie an kreativen Eigenentwicklungen fehlen, mit denen die selbstbewussten Katalanen ihren Unabhängigkeitsdrang zum Ausdruck brachten.

So waren es nicht nur italienische Lizenz-Typen vom winzigen Fiat 600 bis zum exklusiven Lancia, sondern vor allem selbst konstruierte, verlängerte Viertürer wie Seat 600 D und 800 Sedan oder temperamentvolle Sportler á la Seat 1430 sowie Bocanegra, mit denen die spanischen Konstrukteure ihre Marke unter die Top-Ten der größten europäischen Autobauer katapultierten. Nicht nur in Spanien, auch in anderen europäischen Ländern wie Finnland wurden Seat-Modelle die meistverkauften Volksfahrzeuge. Allerdings mit Fiat-Signet, denn so hielten die Turiner ihre iberische Wahlverwandtschaft unter Kontrolle. 1980 war damit Schluss, Fiat vollzog die Trennung und überließ die kapitalschwachen Spanier dem Untergang. Seats Retter in der Not wurde Volkswagen: Unter dem Dach der Wolfsburger zählte Seat mit Modellen wie Ibiza, Arosa oder Cordoba bald zu den Fixsternen am Kleinwagenhimmel.

Dass Seat heute sein 70. Unternehmensjubiläum und den 50. Jahrestag des Deutschland-Starts (1970 mit dem Typ 600) als hierzulande zweitgrößte Importmarke (hinter Skoda) und europäischer Big Player feiert, hat Fiat wahrscheinlich nie für möglich gehalten und VW im Jahr 1986 bei Übernahme des Pleitekandidaten wahrscheinlich nur vage gehofft. Andererseits hat es der Autobauer von Beginn an verstanden, die Vorzüge der Volumenmodelle von Fiat und VW mit spanischer Raffinesse und katalanischer Akkuratesse in der Fertigungsqualität zu vereinen. Die globale Größe der tschechischen Konzernschwester Skoda hat Seat zwar nie erreicht, dafür jedoch das VW-Produktportfolio vorangebracht durch revolutionäre Praktiker wie den Inca als Basis für den Kleintransporter Caddy, den charmanten Arosa als Blaupause für den ersten VW-Mini-Flitzer Lupo oder die Cupra-Typen als Alfa-Romeo-Herausforderer, seit 2018 sogar unter eigenständiger Markenführung.

Es war wie beim katalanischen Nationalgericht Paella: Die wohldosierte Mischung aus (automobiler) Alltagskost und überraschenden Spezialitäten führte Seat zum Erfolg. Wobei die sättigende Alltagskost am Anfang stand, damals am 9. Mai 1950, als die "Sociedad Espanola de Automóviles de Turismo S.A", kurz Seat, gegründet wurde. Ein symbolträchtiges Datum, wurde doch am gleichen Tag der Gedanke der Europäischen Union aus der Taufe gehoben. Allerdings ging es den Seat-Gründern, also der staatlichen INI (Institución Nacional de Industria) unter dem spanischen Staatschef Franco, sowie sechs Banken und dem italienischen Fiat-Konzern, nicht um Exporte in europäische Nachbarländer, sondern um die automobile Unabhängigkeit Spaniens, das vorläufig wirtschaftlich isoliert war. Seat sollte zuerst die Behörden und dann die Bevölkerung motorisieren und dafür rollten ab 1953 im Werk Zona Franca bei Barcelona modische Pontonlimousinen des Typs Seat 1400 vom Band.

Mehr als ein Copyshop

Bis auf die Markenlogos diente der Fiat 1400 als Vorlage, aber die Bauteile des Seat wurden von Beginn an fast ausschließlich in Spanien gefertigt. So kostete der – allerdings subventionierte – Seat 1400 nach heutigem Kurs nur 705 Euro während die Kopiervorlage von Fiat gut fünf Mal so teuer war. Knapp 100.000 Einheiten dieses ersten Seat wurden bis 1964 ausgeliefert, mehr gaben die Produktionskapazitäten nicht her. Darunter waren bereits eigenständig entwickelte Kombis und Lieferwagen, denn Seat sollte nach dem Willen der Katalanen mehr sein als ein Copyshop. Und das bewies Seat auch mit dem zweiten Modell, dem Seat 600. Abgeleitet vom gleichnamigen Fiat-Kleinwagen war der Seat 600 für die meisten Spanier fast zwei Jahrzehnte lang das Symbol für Mobilität und Freiheit – auch von der Lizenzgeberin Fiat. So motorisierte die Eigenschöpfung Seat 600 Furgoneta Comercial Handwerk und Händler, während Seat 600 D Sedan und Seat 800 als repräsentative viertürige Varianten des Winzlings reüssierten.

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70 Jahre Seat

Dagegen leitete der Seat 1430 ab 1969 die emotionale Emanzipation von der italienischen Übermutter Fiat ein. Die sportlichen Doppelscheinwerfer-Limousinen standen für adrenalinhaltige Fahrfreude ähnlich wie Alfa Giulia oder die BMW Typen der Neuen Klasse – und als betont sportive Lifestyle-Kombis entdeckten die Seat sogar Neuland in der Mittelklasse. Ein endgültiges Signal in Richtung Sport und spanischer Emoción setzte 1975 die Eigenentwicklung Seat 1200/1430 Sport. Die Sportcoupés mit mattschwarzer "Bocanegra"-Kunststoffnase dienten europaweit als Markenbotschafter für Seat, so auch 1977 in Deutschland. Bis dahin mussten sich die meisten für den Export bestimmten Seat mit einem Fiat-Zeichen tarnen wie der Seat 600 D, der vor 40 Jahren unter der Bezeichnung Fiat 770 S ins Programm von Fiat Deutschland aufgenommen wurde. Ab 1975 zeigte Seat international Flagge, ein Meilenstein, an den im 21. Jahrhundert Bocanegra-Versionen des Seat Ibiza erinnerten.

In den 1970ern übernahm Seat das Werk des Konkurrenten Authi – und in Europa avancierten die Spanier mit fast einer Milliarde Dollar Umsatz zum achtgrößten Automobilhersteller. Dann passierte die Katastrophe: 1980 entschloss sich der Fiat-Konzern, Seats Kapitalerhöhungspläne zur Finanzierung einer Restrukturierung nicht mitzutragen. Seat stürzte in eine Krise, war man doch gezwungen in kürzester Zeit eine komplett eigenständige Produktpalette aufzubauen. Waren es zuerst Derivate von Fiat-Modellen wie der Ronda als spanischer Ritmo, mit denen sich Seat freischwamm, kam 1982 frisches Kapital von VW und seit 1990 hält Volkswagen 100 Prozent des Firmenkapitals.

Edle Spender: Porsche, Giugario, Karmann

Da stand Seat schon sechs Jahre lang auf eigenen Rädern, denn der Ibiza erhielt einen Motor von Porsche, das Design von Giorgio Giugario und eine Sicherheitsfahrgastzelle von Karmann. 1991 folgte dann der Toledo, die erste Modellreihe, die Seat unter der Ägide von Volkswagen entwickelte. Weiter ging es mit Baureihen wie Leon oder Alhambra, die den Golf oder VW Sharan ins Spanische übersetzten, aber auch iberische Besonderheiten waren dabei: etwa der Seat Cordoba als Stufenheck-Derivat des VW Polo und mutiger Kleinwagen-Kombi, der Seat Altea als betont sportiver Kompaktvan oder eben die Cupra-Typen mit südeuropäischem Feuer.

Im VW-Portfolio des neuen Jahrtausends wechselte die Markenausrichtung von Seat lange unsicher zwischen Alfa-Rivale und "Aldi"-Skoda. Zum 70. Jubiläum scheint Seat endlich seinen Platz gefunden zu haben, davon kündet nicht nur die nun eigenständige Cupra-Division, sondern auch der vollelektrische Seat el-Born, das dynamische Schwestermodell zum VW ID3.

Meilensteine der Seat-Historie:

1950: Am 9. Mai erfolgt die Gründung der Sociedad Espanola de Automóviles de Turismo S.A. (SEAT). Das staatseigene Industrieinstitut INI (Institucíon Nacional de Industria) hält am Aktienkapital von 600 Millionen Peseten 51 Prozent, insgesamt sechs spanische Banken 42 Prozent und Fiat sieben Prozent. Im Industriegebiet „Zona Franca“ in Barcelona erfolgt die Grundsteinlegung für das erste Werk

1953: Am 5. Juni wird das Werk in Betrieb genommen. Das erste Automobil, ein Seat 1400 A läuft am 13. November vom Band. Der Tagesausstoß beträgt fünf Fahrzeuge. Seat beschäftigt anfänglich 925 Mitarbeiter

1954: Die Jahresproduktion erreicht 2.938 Fahrzeuge. Der Anteil spanischer Bauteile beträgt 93 Prozent

1955: Am 5. Mai erfolgt die offizielle Eröffnung des Werks „Zona Franca“. Der Jahresabsatz beträgt über 7.000 Fahrzeuge

1956: Erstmals werden über 10.000 Automobile produziert. Einigung mit Fiat über die Lizenzproduktion des Kleinwagens Fiat 600

1957: Weltpremiere für den Seat 600. Am 27. Juni beginnt die Produktion des spanischen "Volksautos"

1958: Die Jahresproduktion des Seat 600 versechsfacht sich

1960: Der 100.000. Seat läuft vom Band

1964: Neuer Verwaltungssitz in Madrid. Mit jetzt 10.000 Mitarbeitern und einer Tagesproduktion von 300 Pkws zählt Seat zu den großen europäischen Herstellern

1965: Exportstart mit 150 Seat 1500, die per Luftfracht nach Kolumbien transportiert werden. Die Jahresproduktion übersteigt 100.000 Einheiten

1966: Mit dem Seat 850 geht die dritte Volumenbaureihe an den Start

1967: Die Lizenz-Produktion des Seat 850 Coupé läuft an

1968: Die Jahresproduktion erreicht die Marke von 200.000 Einheiten

1969: Vorstellung des Seat 1430 auf Basis des Seat 124. Die Technik der Limousine Seat 1430 wird Keimzelle der spanischen Motorsportserien und von Seat Sport. Zugleich gilt der 1430 als erster erfolgreicher spanischer Familiensportler. Serienstart des Seat 1430 erst im Jahr 1972 

1970: Erstmals werden Seat-Modelle in Deutschland verkauft. Unter der Bezeichnung Fiat 770 S wird der Seat 600 bis 1973 auch in die Bundesrepublik Deutschland exportiert. In Finnland wird der Seat 600 bis 1973 das meistverkaufte Auto. Neu ist der Seat 600 E Sport mit 24 kW/32 PS Leistung. Einführung des Seat 850 Spider. Die Fórmula Nacional (später Fórmula 1430 genannt) wird erstmals als Rundstreckenserie ausgeschrieben. Produktionsstart Seat 124 Sport Coupé und Spider als Fiat-Lizenz

1971: Seat avanciert zum größten spanischen Industrieunternehmen. Im Werk Zona Franca (Barcelona) gründet Seat eine Abteilung für sportliche Spezialfahrzeuge, der Ursprung für das Team Seat Competición und die Konzernmarke Seat Sport, aus der später Cupra hervorgeht. Erster Rennwagen ist ein Formula-1430-Monoposto (Motor vom Seat 124 1430, Getriebe vom Seat 600) für Rundstrecken, erster Straßensportler der Seat 600 E Sport

1972: Markteinführung des Kleinwagens Seat 127. Bau des technischen Entwicklungszentrums "Centro Technico". Mit einem Seat 124 1600 TC erzielt Salvador Canellas den ersten internationalen Motorsportsieg für die Spanier bei der Rallye Race im Rahmen der Europäischen Meisterschaft. Canellas gewinnt auf Seat 1430 die spanische Rallyemeisterschaft in der Fahrerwertung. Die spanischen Rallye-Markentitel sichert sich Seat von 1973 bis 1979

1973: Produktionsauslauf des Seat 600. Premiere für die Mittelklasselimousine Seat 132, Lizenzprodukt des Fiat 132

1974: Mit fast einer Milliarde Dollar Umsatz ist Seat der achtgrößte europäische Automobilhersteller. Einführung des viertürigen Seat 127. Produktionsstart für den Seat 133, den Nachfolger des Modells 850. Verkauf in Deutschland als Fiat 133, hier ersetzt er den Fiat 850. Seat erwirbt das Authi-Werk in Pamplona. Authi produzierte eigene Varianten britischer Austin- und Morris-Modelle. In Martorell bei Barcelona eröffnet Seat ein Zentral-Teilelager und startet eine Teileproduktion

1975: Premiere für die Eigenentwicklung Seat 1200/1430 Sport mit Rufnamen Bocanegra und die Mittelklasselimousine Seat 131, eine Fiat-Lizenzfertigung

1976: Die Drei-Millionen-Produktionsmarke wird erreicht. Als Fiat-Lizenzproduktion geht der Seat 128 3P in Fertigung

1977: Die Coupés Seat 1200 und 1430 Sport "Bocanegra" feiern IAA-Premiere und werden in Deutschland verkauft. Seat gewinnt den Konstrukteurspokal bei der Rallye Monte Carlo

1979: Vier Millionen Seat und davon eine Million Seat 127 sind bisher vom Band gelaufen. Die Modelle 1200/1430 Sport werden eingestellt. Einführung von Seat-Lancia Beta Coupé und Seat-Lancia HPE (Kombicoupé) als Lizenzprodukte

1980: Fiat entscheidet, sich nicht an der Kapitalerhöhung zur Finanzierung eines Restrukturierungsplans bei Seat zu beteiligen und leitet die Beendigung der Zusammenarbeit ein

1981: Fiat verkauft seine inzwischen 44 Prozent umfassenden Seat-Anteile an die INI, die nun 95 Prozent der Aktien hält. Entwicklungsstart für die neuen Baureihen Marbella, Ibiza, Ronda und Malaga. Die in finanzielle Schwierigkeiten geratene Marke Seat zieht sich aus dem Motorsport zurück, setzt aber das Engagement als Sponsor von Markenserien wie Fura-Rundstrecken-Cup und Panda-Rallye-Cup fort

1982: Mit einem blauen Logo führt Seat eine neue Corporate Identity ein. Am 30. September kommt es zur Vertragsunterzeichnung mit Volkswagen: Seat fertigt jährlich 120.000 VW Polo, Passat und Santana, von denen 50.000 exportiert werden. Außerdem übernimmt Seat den Vertrieb von VW- und Audi-Modellen in Spanien

1983: Premiere für die Modelle Fura (Weiterentwicklung des Fiat 127) und Ronda (ein modifizierter Fiat Ritmo). Am 10. März erfolgt die Gründung der Seat Deutschland GmbH

1984: Produktionsstart für den Seat Ibiza, das erste fast komplett in Eigenregie entwickelte Modell. Der Motor trägt den Schriftzug "System Porsche", das Design wurde von Giorgio Giugario entworfen und bei der Entwicklung der Fahrgastzelle beteiligte sich Karmann

1985: Die Stufenhecklimousine Seat Malaga (eine Ableitung vom Ronda) wird vorgestellt. Der 100.000. VW Polo läuft in Pamplona vom Band

1986: Am 18. Juni übernimmt Volkswagen 51 Prozent der Anteile an Seat. Am 23. Dezember erhöht VW die Beteiligung auf 75 Prozent. Der Seat Marbella, eine Ableitung vom Fiat Panda wird vorgestellt. Start für den Seat Terra, einen Kleintransporter auf Marbella-Basis. Als Bestandteil des VW-Konzerns engagiert sich Seat erneut im Motorsport und gründet die Abteilung Seat Sport

1987: Mit dem zweimotorigen, allradgetriebenen Ibiza Bimotor gewinnt Seat Sport mehrere Läufe der nationalen Rallyemeisterschaft

1988: Erstmals seit elf Jahren schreibt Seat wieder schwarze Zahlen. Die Jahresproduktion erreicht 430.000 Einheiten

1989: Grundsteinlegung für das neue Werk Martorell

1993: Einweihung des Werks Martorell durch König Juan Carlos I. und Ferdinand Piech. Der Seat Toledo Marathon wird neues spanisches Rallyefahrzeug, mit dem in den Folgejahren auch der deutsche Fahrer Erwin Weber Erfolge erzielt

1996: Auf dem Pariser Salon feiert der Ibiza Cupra Weltpremiere. Mit dem Ibiza Kit Car Evo2 startet Seat in der Zwei-Liter-Rallye-WM und wird bereits im Debütjahr Weltmeister, ein Erfolg, der 1997 und 1998 wiederholt wird

1998: Der Seat Arosa 1.7 SDI erhält einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde als sparsamstes Serienfahrzeug der Welt

1999: Auf der IAA Frankfurt feiert der Seat Léon Weltpremiere. Auf der Birmingham Motorshow feiert der Ibiza Cupra R als erstes limitiertes, sogenanntes High Performance Straßenfahrzeug von Seat Sport Weltpremiere. Der Cordoba WRC gewinnt mit Matthias Kahle die Deutsche Rallyemeisterschaft

2000: Auf dem Autosalon Barcelona feiert der Leon Cupra R als bisher leistungsstärkster Seat Weltpremiere. Seat Sport lanciert eine auf 200 Einheiten limitierte Serie des Ibiza Cupra R

2002: Seat wird der Volkswagen-Markengruppe Audi und Lamborghini zugeordnet. Deutschlandpremiere für die dritte Ibiza Generation. Mit 96 kW / 130 PS entwickelndem Selbstzünder ist der Ibiza leistungsstärkster Diesel-Kleinwagen

2007: Neues Prototypenentwicklungszentrum in Martorell

2008: Am 30. Januar rollt der 16.000.00. Seat vom Band. Das Unternehmen beschäftigt 12.000 Mitarbeiter. Der Tagesausstoß beträgt 2.000 Fahrzeuge. Im Mai wird eine neue Ibiza-Generation vorgestellt. Seat wird mit dem Leon TDI Tourenwagen-Weltmeister in der WTCC. Als stärkstes Seat-Serienmodell aller Zeiten wird der Leon Copa Edition mit 210 kW / 285 PS Leistung lanciert

2010: Auf dem Pariser Salon wird das Sportcoupé Seat IBE mit 75 kW / 102 PS starkem Elektroantrieb präsentiert

2011: Der Seat Mii setzt die vom Modell 600 begründete Tradition des Seat Kleinstwagen fort

2012: Deutscher Marktstart des Mii

2015: Seat schreibt erstmals seit sieben Jahren wieder schwarze Zahlen und weist einen Gewinn von sechs Millionen Euro aus

2016: Neu ist der Kompakt-SUV Ateca

2017: Auf dem Genfer Automobilsalon feiert die fünfte Generation des Ibiza Weltpremiere, der Marktstart ist im Juni. Im Juni debütiert außerdem der Seat Arona als erster Crossover auf Basis des Seat Ibiza. Mit 468.400 Auslieferungen ist 2017 das bisher beste Jahr in der Geschichte von Seat. In Deutschland durchbrechen die Spanier erstmals die Marke von 100.000 Neuzulassungen (108.203)

2018: Als Marke für sportliche Modelle gründet Seat im Februar die Division Cupra. Neues Spitzenmodell von Seat wird der SUV Tarraco

2019: In Deutschland erzielt Seat mit 138.670 Neuzulassungen nicht nur ein Plus gegenüber dem Vorjahr, sondern belegt den zweiten Platz im Importeursranking hinter Skoda und liegt damit auf Rang acht bei den beliebtesten Marken. Unterm Strich stieg die Zahl der Seat-Neuzulassungen in Deutschland von 2010 bis 2019 um 175 Prozent

2020: Marktstart einer neuen Generation des Seat Leon und des voll-elektrischen Seat el-Born. Ende 2020 erfolgt der Marktstart des Cupra Formentor. Seat feiert den 70. Gründungstag des Unternehmens


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