Array Apollo Intensa Emozione: Carbon-Keil - autohaus.de
250px 61px
Nachrichten
Nachrichten

Apollo Intensa Emozione: Carbon-Keil

Apollo Intensa Emozione
Carbon-Keil
Zehn Exemplare sollen von dem Supersportwagen Apollo Intensa Emozione gebaut werden.
© Foto: Apollo Automobil

Supersportler mit aufgeladenen Motoren und zusätzlichen E-Antrieben gibt es bereits genug. Apollo Automobil versucht es nun wieder mit klassischer V12-Power.

Von Mario Hommen/SP-X

Der Sportwagenschmiede Gumpert ist mittlerweile Geschichte. Aus der Konkursmasse der einst in Thüringen beheimateten Sportwagenmanufaktur wurde lediglich der Modellname Apollo gerettet, der künftig als Markenname weiterleben darf. Mit chinesischem Geld und italienischem Knowhow hat Apollo Automobil jetzt ein komplett neues Modell namens Intensa Emozione (kurz IE) fertiggestellt. Mit den derben Gumpert-Rennern von einst hat diese Carbon-Flunder nur noch wenig gemein.

Der über fünf Meter lange Flachmann fällt vor allem durch sein extremes Aerodynamik-Konzept auf. Mit dramatischen Wölbungen, diversen Luftöffnungen, Flaps und Splitter sowie einem besonders mächtigen Heckflügel wirkt der IE fast wie aus dem Comic. Zwar mag das Design übertrieben erscheinen, doch dürfte alles seine Funktion haben. Bei 300 km/h soll der Abtrieb des 1.250 Kilogramm schweren Flachmanns 1.350 Kilogramm betragen.

Bildergalerie
Apollo Intensa Emozione

Auch die weiteren Eckdaten beeindrucken: Ein 574 kW / 780 PS und 760 Newtonmeter Drehmoment starker 6,3-Liter-V12-Saugbenziner soll eine Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h in 2,7 Sekunden erlauben, maximal sind 335 km/h drin. Über ein sequentiell-pneumatisches Sechsgang-Getriebe wird die V12-Power allein an die Hinterachse geleitet. Entsprechend gibt es gleich 12 festprogrammierte Stufen für die Traktionskontrolle. Ebenfalls vielseitig verstellbar sind das Pushrod-Fahrwerk und der große Heckflügel.

Bis zu zwei Personen können über Flügeltüren das Cockpit der Voll-Carbon-Karosserie entern. Dort empfängt sie ein aufgeräumtes Interieur mit viel schwarzem Sichtcarbon und rotem Leder. Statt Blinkerhebel gibt es auf dem oben abgeschnittenen Sportlenkrad aus Carbon jeweils Tasten in Daumennähe für die Aktivierung der Richtungsanzeige. Fahrrelevante Informationen werden auf einem großen Display angezeigt. Die Insassen nehmen auf Schalensitzen mit Hosenträgergurten Platz.

Deutlich über zwei Millionen Euro muss man für einen der lediglich zehn geplanten IE investieren, die übrigens keine Straßenzulassung bekommen werden. Vermutlich erst 2019 soll eine zivilere Straßenversion namens Arrow folgen. 


- Anzeige -

Artikel jetzt ...

© Copyright 2020 AUTOHAUS online

Kommentar
Ihr Kommentar zum Artikel
Ihr Kommentar zum Artikel

AUTOHAUS ist ein Fachmedium für die Automobilwirtschaft. Die qualifizierte Meinung unserer Online-Nutzer zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen.
Vielen Dank!

Artikel jetzt ...

mit anderen teilen per

© Copyright 2020 AUTOHAUS online

Newsletter
Newsletter
Schon gelesen?
Die Top-Nachrichten