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Audi-Produktion: Zweites Elektroauto für Brüssel

Das zweite Elektromodell von Audi wird ein viertüriges Coupé mit leicht erhöhter Sitzposition.
© Foto: Audi

Nach dem neuen SUV E-Tron soll ab 2019 auch der Gran-Turismo-Stromer E-Tron Sportback bei Audi Brussels vom Band laufen. Den Diesel schreibt der Autobauer noch nicht ab.


Datum:
21.06.2017
1 Kommentare

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Audi will ab 2019 im Werk Brüssel sein zweites batteriegetriebenes Auto vom Band laufen lassen – einen viertürigen Grand-Turismo-Sportwagen e-tron Sportback. Bereits ab dem kommenden Jahr soll in Brüssel der Elektro-SUV Audi E-Tron gebaut werden (wir berichteten).

Produktionsvorstand Hubert Waltl sagte am Mittwoch in Ingolstadt, damit "zeigen wir, dass Audi das Thema Elektromobilität ernst nimmt. Ein zweites batterieelektrisches Modell lastet unseren Standort Brüssel künftig optimal aus." Grundlage für das neue E-Auto sei die Design-Studie, die Audi auf der Automesse in Shanghai präsentiert hat.

In neun Jahren soll mindestens ein Viertel aller verkauften Audi-Modelle rein elektrisch fahren. Volkswagen-Konzernchef Matthias Müller setzte in seiner Strategie 2025 diesen Anteil auch als Ziel für den gesamten Konzern.

Der neue Audi-Technikchef Peter Mertens sagte der Zeitschrift "auto motor und sport", mit dem großen Elektro-Geländewagen werde das Unternehmen bereits Gewinn machen. "Die Margen liegen noch nicht auf dem Niveau, das wir mit konventionell angetriebenen Fahrzeugen erreichen. Aber ja, wir werden damit Geld verdienen."

"Wir glauben an den Diesel. Punkt"

Daneben halte Audi auch wegen der Klimavorgaben weiter am Diesel fest. "Wir glauben an den Diesel. Punkt", sagte Mertens. Er wäre schwer zu ersetzen, und "wenn die Abgasnachbehandlung stimmt, ist der Diesel das beste Konzept, um kommende Emissionsvorgaben zu erfüllen". (dpa)

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KOMMENTARE


A. Tomas

21.06.2017 - 17:43 Uhr

Das ist dann das zweite Fahrzeug, mit dem sich Audi umweltfreundlich positionieren will und, das man ausgerechnet in dem Land fertigen lässt, in dem die marodesten AKWs Europas stehen. Vielen Dank für die sinnfreie Entscheidung und beste Grüße nach NRW und besonders Aachen, dort wird man sich über diese Wahl sicher sehr freuen...


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