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Ausbildung: Autohaus König stellt Flüchtlinge ein

Neu beim Renault-Autohaus König: Ezzeldin Ali Abdel Aziz aus Kairo.
© Foto: Autohaus König

Der Berliner Händler setzt auch auf Nachwuchskräfte aus dem Ausland. Am 1. September startete Ezzeldin Ali Abdel Aziz seine Ausbildung als Kfz Mechatroniker.

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Das Autohaus König unterstützt die Integration von Flüchtlingen. Derzeit würden drei Flüchtlinge ausgebildet, sechs seien als Praktikanten eingestellt, sagte eine Unternehmenssprecherin gegenüber AUTOHAUS. "Daneben haben wir derzeit einen Festangestellten in Teltow. Ein weiterer Flüchtling im Praktikum soll eine Anstellung bekommen." Die Handelsgruppe will auch künftig weitere Flüchtlinge einstellen. "Wir freuen uns über die Nachwuchskräfte", so die Sprecherin. Insgesamt bildet das in Berlin und Brandenburg tätige Autohaus derzeit 77 Azubis aus, davon 38 in Berlin.

Staatliche Unterstützung bekommt das Unternehmen nicht. Die Flüchtlinge werden vermittelt durch die Agentur für Arbeit oder Vereine wie "Be an angel" oder "Arrivo". "Zunächst absolvieren die Flüchtlinge ein kurzes Praktikum. Wenn es auf beiden Seiten gut passt, bieten wir ihnen eine Ausbildung oder Festanstellung an", hieß es. Müssen bis zum Ausbildungsbeginn einige Monate überbrückt werden, bietet der Händler eine sogenannte Einstellungsqualifizierung an. Diese wird von der Arbeitsagentur grundfinanziert, König stockt das Gehalt zusätzlich auf die Summe vom 1. Ausbildungsjahr auf. Ferner unterstützen die Firma die Flüchtlinge mit Geld für Lehrbücher, hilft bei der Wohnungssuche und bezahlt Deutschkurse.

Am 1. September hat jetzt Ezzeldin Ali Abdel Aziz seine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker angefangen. Der 19-Jährige war aus Ägypten geflohen. "Ich bin glücklich, hier arbeiten zu dürfen", sagte er. "Ich wollte in Kairo meine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker unbedingt abschließen und dann versuchen, woanders Fuß zu fassen." Mittlerweile ist er fest im König-Team integriert.

Der Weg ins Unternehmen beginnt bei den Berlinern mit einem vierwöchigen Praktikum. So lasse sich am besten erkennen, ob Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf einer Wellenlänge lägen, sagte die Sprecherin. Viele Flüchtlinge stellten schon nach einigen Tagen fest, dass der Job nichts für sie sei. "Ezzeldin hingegen hat das Team so stark überzeugt, dass er noch im Praktikum das Angebot bekam, seine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker anzutreten." (se)

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