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Autobanken: FFS und BDK bündeln Kräfte

Die FFS Group und die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK) arbeiten künftig zusammen.
© Foto: Yuri Arcurs/Panthermedia/AHO-Montage

Die Autobanken starten am 1. September eine strategische Allianz. Die Kooperation sieht vor, dass die FFS die Einkaufsfinanzierung verantwortet, während die BDK für Absatzfinanzierung und Leasing zuständig ist.


Datum:
16.08.2012
1 Kommentare

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Die FFS Group und die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK) arbeiten künftig zusammen. Wie die beiden Autobanken am Donnerstag mitteilten, startet die strategische Allianz am 1. September. Der Hyundai- und Subaru-Finanzierer und die Societe-Generale-Tochter wollen sich damit "zukunftsfähig aufstellen, Stärken bündeln und dem Handel eine langfristig starke Finanzpartnerschaft sichern".

Der zunehmende Bedarf an innovativen und komplexen Mobilitätsdienstleistungen, wie zum Beispiel Full-Service-Leasing auch im Privatbereich oder Carsharing-Konzepte, erfordere intelligente Finanzierungskonzepte und umfassende Services für den Handel, hieß es. Hierfür seien eine verlässliche und eine stabile Basis für die Refinanzierung nötig.

Das Kooperationsmodell sieht vor, dass die FFS weiterhin die Einkaufsfinanzierung verantwortet, während die BDK mit der ALD Lease Finanz für die Absatzfinanzierung und das Leasinggeschäft zuständig ist. Die BDK bietet zudem weiterhin ihre Produkte im Bereich Einkaufsfinanzierung an. Der FFS-Standort Stuttgart bleibt erhalten. Einzelne Abteilungen der FFS werden von der BDK übernommen, die Arbeitsplätze bleiben aber weiterhin in der Schwabenmetropole.

Für alle Partner-Händler ändere sich dadurch wenig, hieß es. Der Bereich Einkaufsfinanzierung werde weiter unter der Marke FFS von den bekannten Außendienstmitarbeitern betreut, im Bereich Absatz übernehme diese Aufgabe der BDK-Außendienst. Auch die Kreditentscheidungen werde von den gleichen Leuten wie bisher vorgenommen, so die Unternehmen.

Reibungsloser Übergang

Die Resonanz im Handel sei sehr erfreulich, hieß es weiter. Bei den Händlertreffen von Hyundai und Subaru im Juni habe sich gezeigt, dass die Kooperation als stimmige und kluge Entscheidung empfunden wird. "Wir werden unsere 'Familie' in den nächsten Wochen über unseren Außendienst persönlich informieren. Das ist uns wichtig und entspricht dem Vertrauensverhältnis, das wir in den letzten Jahren aufgebaut haben. Und wir werden alles tun, um den Übergang ab August so reibungslos wie möglich zu gestalten", erklärte Ulrich Mann, Geschäftsführer der FFS Bank.

"In Frankreich hat sich die Zusammenarbeit zwischen der Emil Frey Gruppe und der Societe Generale längst bewährt. Für uns bot sich so die Chance, uns durch die Kooperation mit einem finanzstarken und erfahrenen Partner entscheidend zu verstärken", sagte FFS-Geschäftsführer Maik Kynast. "Gemeinsam können wir unsere Leistungen für den Handel ausbauen und optimieren", ergänzte Hermann Frohnhaus, Sprecher des Vorstands der BDK. "Die BDK war ja bisher vor allem in der Gebrauchtwagenfinanzierung und im Leasing zu Hause, jetzt werden wir Wachstumschancen im Neuwagengeschäft nutzen können." (se)

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KOMMENTARE


Helmut ahlert

17.08.2012 - 10:09 Uhr

Es zeichnen sich Parallelen ab, zwischen der engeren Zusammenarbeit im Handel und den peripheren Dienstleistern. Vor allem für die zur Frey Gruppe gehörenden FFS wird es durch die Verselbständigung von Hyundai enger. Es kann sehr leicht passieren, das die Koreaner vom Wettbewerb geködert werden (Santander). Die sind ja Platzhirsch im Captivemarkt und bedienen schon Konzerntochter Kia.


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