Ohne verlässliche Daten stünde die Automobilwirtschaft still. In Ostfildern sorgt die DAT dafür, dass aus einer wachsenden Flut an Informationen belastbare Entscheidungsgrundlagen werden. "Der Kern unserer Tätigkeit liegt darin, Daten zu strukturieren, sie fabrikatübergreifend zu normalisieren und für unsere Nutzer verfügbar zu machen", erklärt Geschäftsführer Jens Nietzschmann in der aktuellen Ausgabe des AUTOHAUS Podcats. Dieser Anspruch mache die Organisation zum unsichtbaren Standard in vielen Systemen von Handel, Werkstatt und Finanzdienstleistern.
Mit der Datenmenge steigt auch die Komplexität. Seit acht Jahren nutzt die DAT daher KI‑gestützte Systeme, etwa zur automatisierten Analyse von Dokumenten oder zur Unterstützung bei der Fahrzeugdatenerfassung. Doch die technologischen Fortschritte lösen nicht die zentralen Herausforderungen des Marktes.
Mobilität wird zur Kostenfrage
Genau hier setzt der DAT-Report 2026 an. Er zeigt deutlich, dass individuelle Mobilität zwar unverändert gefragt ist, für viele Kunden jedoch zunehmend zur finanziellen Belastung wird. Steigende Fahrzeugpreise und höhere Werkstattkosten treffen auf begrenzte Budgets. "Wenn 40 Prozent der Menschen sagen, sie fürchten, sich Mobilität bald nicht mehr leisten zu können, ist das ein Warnsignal", sagt Nietzschmann. Für ihn zeige der DAT-Report klar, dass sich die Rahmenbedingungen im Markt spürbar verändern würden. Entsprechend sei die Branche gefordert, genauer hinzuschauen – etwa darauf, wie sich die Kundenfrequenz entwickelt und ob Preise sowie Angebote noch zur finanziellen Realität der Zielgruppen passen. "Wir müssen auf diese Entwicklungen reagieren."
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Außerdem im AUTOHAUS Podcast: weshalb die abrupte BEV‑Förderung und das Ausbleiben der Gebrauchtwagenprämie den Markt gebremst haben, wie irreführende Angebotspreise Entscheidungen verzerren – und warum Neutralität für die DAT der wichtigste Markenkern bleibt. Gleich loslegen:
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