Ayvens hat im Jahr 2025 mehr als 53.000 Kfz-Schäden in Kundenflotten bearbeitet. Während die Schadenhäufigkeit zurückging, stiegen die Kosten pro Schadenfall deutlich an. Besonders positiv entwickelte sich die Bilanz bei Glasschäden.
In der Teilkaskoversicherung sank die Zahl der Scheibenaustausche gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent. Gleichzeitig stieg die Zahl der Scheibenreparaturen um 13,6 Prozent. Nach Angaben von Ayvens zeigt dies, dass Steinschläge häufiger frühzeitig erkannt und repariert werden, bevor ein kostspieliger Austausch nötig wird. Auch Marderschäden gingen um knapp zwölf Prozent zurück, Sturm- und Hagelschäden sogar um rund 36 Prozent.
Vollkaskoversicherung: Positiver Trend
Auch in der Vollkaskoversicherung setzte sich der positive Trend fort. Schäden durch unbekannte Verursacher oder Vandalismus nahmen um mehr als fünf Prozent ab, Rangierschäden gingen um knapp fünf Prozent zurück. Die Zahl der Schäden durch Kontrollverlust, Auffahrunfälle und Kollisionen blieb weitgehend konstant.
Trotz der rückläufigen Schadenzahlen verteuerten sich Reparaturen deutlich. In der Vollkaskoversicherung stieg der durchschnittliche Schadenaufwand pro Fall von 1.764 auf 1.969 Euro netto. In der Teilkasko erhöhte er sich von 1.367 auf 1.959 Euro netto. Als Gründe nennt Ayvens den steigenden Einsatz von Kameras, Sensoren und Fahrerassistenzsystemen sowie höhere Arbeitskosten in den Werkstätten.
Besonders groß ist der Kostenunterschied bei Glasschäden: Während eine Scheibenreparatur durchschnittlich rund 113 Euro kostet, fallen für einen Scheibenaustausch inzwischen mehr als 1.030 Euro an. Ayvens empfiehlt Fuhrparkbetreibern deshalb, Schadenauswertungen regelmäßig mit ihren Fahrern zu besprechen und präventive Maßnahmen konsequent umzusetzen.