BAW 212 Benziner: Stark und durstig
Der chinesische Geländewagen BAW 212 ist in Deutschland jetzt auch mit einem Turbobenziner erhältlich. Ab sofort bietet ihn Importeur Indimo über sein Händlernetz als rund 39.000 Euro teure Alternative zum bisher verfügbaren Diesel. Der 2,0-Liter-Vierzylinder leistet 160 kW / 218 PS und 380 Newtonmeter Drehmoment. Die Kraftübertragung übernimmt eine Achtgangautomatik. Der zuschaltbare Allradantrieb verfügt über eine Mitteldifferenzialsperre und ein sperrbares Hinterachsdifferenzial. Zehn Fahrprogramme, Bergabfahrhilfe, Kriechmodus und 23,5 Zentimeter Bodenfreiheit sollen Fahrten abseits befestigter Straßen erleichtern. Kehrseite seiner Kraxel-Kompetenz: Die Höchstgeschwindigkeit des 2,2-Tonners beträgt 160 km/h, den Normverbrauch gibt Indimo mit 11,4 Litern an. Der 4,71 Meter lange Fünfsitzer bietet eine umfangreiche Serienausstattung. Die einzig wählbare Variante umfasst 17-Zoll-Leichtmetallräder, Seilwinde, elektrische Trittbretter, Schiebedach, Zweizonen-Klimaautomatik, beheiz- und belüftbare Vordersitze, Lenkradheizung, 360-Grad-Kamera, Infotainmentsystem mit großem Touchscreen sowie Abstandstempomat.
Mercedes-Benz VLE: Abgespeckt oder mit Allrad
Mercedes legt ein neues Top-Modell des Elektro-Vans VLE auf. Die mindestens 78.450 Euro teure Variante 400 4Matic verfügt über einen 310 kW / 422 PS starken Allradantrieb, die Batterie verfügt über 115 kWh nutzbare Kapazität und soll eine Reichweite von bis zu 654 Kilometern ermöglichen. Die Anhängelast beträgt 2,5 Tonnen. Den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 absolviert der Allrad-VLE laut Hersteller in 6,5 Sekunden. Darüber hinaus senkt Mercedes den Einstiegspreis für den VLE 300 auf 70.735 Euro. Möglich wird dies unter anderem durch den Verzicht auf die bislang serienmäßige Luftfederung und den 22-kW-Bordlader. Künftig sind 11 kW Ladeleistung an Wechselstrom Standard, 22 kW gibt es ebenso wie die Luftfederung gegen Aufpreis.
Opel Frontera: Doppelt neue Basis
Opel nimmt einen neuen Basisbenziner für den Crossover Frontera ins Programm. Der 74 kW / 100 PS starke 1,2-Liter-Dreizylinder ist an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelt und verzichtet auf Mildhybrid-Unterstützung. Die Preise starten bei 22.000 Euro und liegen damit um rund 2.500 Euro unterhalb des nächststärkeren Dreizylinders mit 81 kW / 110 PS, Mildhybridtechnik und Automatik. Als neue Basis-Ausstattung führt Opel zudem die Linie "Start" ein, die sich unterhalb der bekannten Linien "Edition", "GS" und "Ultimate" ansiedelt. Im Gegensatz zu den höheren Varianten gibt es kein Multimedia-Infotainmentsystem und keine Rückfahrkamera. Inklusiv sind jedoch unter anderem Klimaanlage und Metalliclack. Das gesamte Antriebsangebot für den Fünf- bis Siebensitzer umfasst neben drei bis zu 107 kW / 145 PS starken Benzinern eine Elektro-Ausführung in zwei Batterievarianten (ab 29.340 Euro).
Smart Black Collection: Schwarz von Reling bis Rad
Smart bietet die Elektro-Crossover #1, #3 und #5 als "Black Collection" an. Zur Ausstattung der Sondermodelle zählen schwarze Elemente an Front, Heckdiffusor, Seitenschwellern, Fensterlinie und Dachreling sowie modellspezifische schwarze Räder. Beim #1 kommen 18-Zoll-Felgen zum Einsatz, bei den anderen Modellen sind es 19-Zöller. Die schwarzen Varianten basieren jeweils auf der Ausstattungslinie "Pro+", der Aufpreis beträgt jeweils 600 Euro. Für den #1 ergibt das einen Gesamtpreis von 45.100 Euro.